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13.07.2018 18:00

DAX kann sich behaupten - Fresenius unter Druck

Der Besuch von US-Präsident in Großbritannien brachte erwartungsgemäß viele Schlagzeilen. Jedoch gab es zum Handelsstreit keine neuen Erkenntnisse, so dass die Berichtssaison in den USA und andere Nachrichten das Geschehen dominierten.

Das war heute los. Von Seiten der heutigen Konjunkturdaten gab es keinerlei Impulse. Die DAX-Anleger hielten sich vor Veröffentlichung der ersten US-Quartalsberichte zurück. Nachdem mit JPMorgan Chase, Citigroup und Wells Fargo bereits drei bedeutende US-Banken über die Geschäfte im zweiten Quartal berichtet hatten, kam aber ebenfalls keine Kauflaune auf. Zwar enttäuschte lediglich Wells Fargo, aber nennenswerte Überraschungen blieben ebenfalls aus.

Das waren die Tops & Flops. Die Gewinnerliste im DAX wurde den Tag über von der Deutschen Post und der Lufthansa angeführt. Bei beiden Unternehmen fehlten konkrete Nachrichten, aber offenbar sahen Anleger nach den Kursverlusten der letzten Tage genügend Gründe um nun bei den Papieren zuzugreifen. Sowohl bei der Logistik-Aktie als auch bei der Aktie der Kranich-Airline ging es zwischenzeitlich um mehr als 2,5 Prozent nach oben.

Am Indexende fanden sich heute die Aktien von Fresenius wieder. Der Gesundheitskonzern streitet sich nach der geplatzten Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn mit selbigem vor Gericht über Ausgleichszahlungen. Aufgrund neuer Aussagen zu Unregelmäßigkeiten bei Fresenius-Produkten in der Vergangenheit könnten die Kosten der Übernahme-Absage höher ausfallen, als gedacht. Die Fresenius-Aktie verlor zwischenzeitlich fast 5 Prozent.

Das steht am Montag an. Die neue Woche beginnt konjunkturseitig mit der Veröffentlichung der Mai-Handelsbilanz der Eurozone. Aus den USA folgen die Einzelhandelsumsätze (Juni), der Empire State Manufacturing Index (Juli) sowie die Großhandelslagerbestände (Mai). Spannender wird es dagegen auf Unternehmensseite. Mit der Bank of America, BlackRock und Netflix berichten drei bedeutende US-Unternehmen über den Geschäftsverlauf im zweiten Quartal.

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Quelle

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