Anzeige
07.07.2017 19:10

Amgen: Hochprofitable Ur-Oma der Biotech-Branche

Amgen ist sozusagen die Ur-Oma der Biotech-Branche. Das Unternehmen wurde 1980 gegründet und konnte mit seiner DNA-Technologie schon Anfang der 1990er Jahre die ersten kommerziellen Erfolge vorweisen. Inzwischen setzt der Konzern über 20 Mrd. US-Dollar um – und übertrumpft damit alteingesessene Pillendreher wie AstraZeneca, Eli Lilly oder Bristol Myers Squibb.

Amgen ist sozusagen die Ur-Oma der Biotech-Branche. Das Unternehmen wurde 1980 gegründet und konnte mit seiner DNA-Technologie schon Anfang der 1990er Jahre die ersten kommerziellen Erfolge vorweisen. Inzwischen setzt der Konzern über 20 Mrd. US-Dollar um – und übertrumpft damit alteingesessene Pillendreher wie AstraZeneca, Eli Lilly oder Bristol Myers Squibb.

Beim Gewinn ist Amgen – hinter Johnson & Johnson, Gilead, Allergan und Roche – sogar die globale Nummer fünf der Branche. Knapp 8 Mrd. US-Dollar hat der Konzern in den letzten zwölf Monaten verdient. Und daran sind die Aktionäre nicht nur über Aktienrückkäufe, sondern auch über Bar-Dividenden beteiligt: Seit 2011 wird ausgeschüttet, wobei bislang ein lupenreiner Track Record von sieben Anhebungen zu Buche steht.

In drei Jahren dürfte die Firma damit auch formal zum DividendenAdel gehören. Denn im Gegensatz zu vielen klassischen Pharma-Unternehmen kann Amgen auch beim Payout punkten. Der hat sich bei 45% ziemlich genau in der Mitte des DividendenAdel-Korridors eingependelt, während das Establishment oftmals die letzten Ertrags-Moleküle aggregieren muss, um die Kontinuität wahren zu können.

Zwar sollte man die aktuelle Dividenden-Dynamik von mehr als 25% p.a. nicht „eins-zu-eins“ in die Zukunft fortschreiben. Aber ein dick zweistelliges Plus sollte Amgen auch in den nächsten Jahren gelingen – ausgehend von einer Rendite, die mit knapp 3% durchaus stattlich ist. In Summe ist der US-Konzern damit einer der Top-Kandidaten für das Portfolio-Segment Gesundheit/Wirkstoffe. 

AMGEN INC DividendenAdel-Profil

Christian W. Röhl ist Unternehmer und Kapitalmarkt-Stratege – vor allem aber Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet. Einblicke in seinen Investment-Alltag gibt der Autor des manager magazin-Bestsellers „Cool bleiben und Dividenden kassieren“ in Vorträgen und Seminaren sowie auf seinem Blog DividendenAdel und bei Twitter (@CWRoehl).

Das DividendenAdel-Profil und der Kommentar sind zum angegebenen Datum auf Basis der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Informationen erstellt und hernach nicht aktualisiert worden. Sämtliche Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Genauigkeit. Die Inhalte dienen im übrigen nur der Information und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der erwähnten Wertpapiere dar. Keinerlei Haftung für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden.

Offenlegung von Interessenskonflikten: Der Autor hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung direkt oder mittelbar keine Positionen in den erwähnten Wertpapieren. Der Autor beabsichtigt nicht, innerhalb von 36 Stunden nach Veröffentlichung direkt oder mittelbar Transaktionen in den erwähnten Wertpapieren zu tätigen.

Anzeige
Weitere Nachrichten
Christian W. Röhl
Montag, 18. März, der „Tag der Aktie“. Mit Spannung erwarteter Höhepunkt: Der Auftritt von Olaf Scholz auf dem Frankfurter Börsenparkett. Dem Vernehmen nach will der Finanzminister verkünden, dass Aktiengewinne ...
Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat gerade wieder sein Renditedreieck aktualisiert. Die bei vielen Investoren und Beratern beliebte Visualisierung gibt's bei der von den deutschen Aktiengesellschaften ...
Diese Woche die erste DAX-Hauptversammlung 2019: In München treffen sich die Aktionäre von Siemens. Die Dividende kann sich sehen lassen, doch es fehlt an Dynamik, auch an der Börse. Die Aktie notiert ...
Anzeige