Anzeige
21.06.2017 16:00

DividendenAdel Profil: Maschinenfabrik Berthold Hermle

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG verfügt nicht nur über einen langen Namen, sondern auch über eine saubere Dividenden-Historie. In über zwei Jahrzehnten haben die Aktionäre keinen einzigen Ausfall erlebt.

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG verfügt nicht nur über einen langen Namen, sondern auch über eine saubere Dividenden-Historie. In über zwei Jahrzehnten haben die Aktionäre keinen einzigen Ausfall erlebt.

Das hat allerdings auch damit zu tun, dass es sich bei den börslich gehandelten Hermle-Anteilen um stimmrechtslose Vorzugsaktien handelt, auf die auch in ganz miesen Zeiten wie während der Finanzkrise eine Basis-Dividende von 0,85 Euro gezahlt wird. Dazu kommt ein vom aktuellen Geschäftsverlauf abhängiger Bonus – der um ein Vielfaches höher ist. Nur 2010 gab’s keinen Nachschlag.

Für 2016 schüttet Hermle Anfang Juli 12,85 Euro aus. Daraus errechnet sich auch nach dem jüngsten Kursanstieg auf über 300 Euro je Aktie eine Rendite von 4%. Diese resultiert primär aus der Ausschüttungsquote, die traditionell bei 80-90% und damit außerhalb des DividendenAdel-Korridors liegt. Aber die Aktie dieses typisch deutschen Unternehmens – Maschinenbauer, familiengeführt, grundsolide – kommt aufgrund der marginalen Börsenumsätze ohnehin nur für Spezialwerte-Fans in Betracht. Wer die Aktie hat (wie der Verfasser dieser Zeilen), gibt sie eben kaum wieder her.

DividendenAdel Profil Maschinenfabrik Berthold Hermle

Folgen Sie Christian W. Röhl bei Facebook und auf Twitter (@CWRoehl).

Sämtliche Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr für Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit und Genauigkeit. Der Text dient nur der Information und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der erwähnten Wertpapiere dar. Der Autor haftet nicht für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden.

Offenlegung von Interessenskonflikten: Der Autor hält direkt oder mittelbar Positionen in folgenden im Text erwähnten Wertpapieren (Bloomberg-Ticker): . Der Autor beabsichtigt nicht, innerhalb von 36 Stunden nach Veröffentlichung der Kolumne direkt oder mittelbar Transaktionen in den erwähnten Wertpapieren zu tätigen.

Anzeige
Weitere Nachrichten
Christian W. Röhl
Montag, 18. März, der „Tag der Aktie“. Mit Spannung erwarteter Höhepunkt: Der Auftritt von Olaf Scholz auf dem Frankfurter Börsenparkett. Dem Vernehmen nach will der Finanzminister verkünden, dass Aktiengewinne ...
Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat gerade wieder sein Renditedreieck aktualisiert. Die bei vielen Investoren und Beratern beliebte Visualisierung gibt's bei der von den deutschen Aktiengesellschaften ...
Diese Woche die erste DAX-Hauptversammlung 2019: In München treffen sich die Aktionäre von Siemens. Die Dividende kann sich sehen lassen, doch es fehlt an Dynamik, auch an der Börse. Die Aktie notiert ...
Anzeige