Anzeige
28.08.2015 16:31

Idee fürs Geld: Deutsche Börse relativ stabil im stürmischen Umfeld

6,5 Prozent und mehr, wenn Aktie bis Juni 2017 immer über 58 Euro notiert

Nur drei von 30!

Nicht einmal eine Handvoll DAX-Titel notieren nach den jüngsten Börsenkapriolen noch über ihrer 200-Tage-Linie. Die aktuelle Schwäche des Gesamtmarkts ist also breit angelegt. Spätestens seit dem August-Crash gibt es kaum noch deutsche Bluechips, die sich erfolgreich gegen die allgemein negative Stimmungslage stemmen. Die drei Bewahrer der 200-Tage-Linie bilden eine rühmliche Ausnahme, wenngleich es bis zur Erholung seit dem 25.08.2015 auch hier kräftige Rückschläge gab. Dass K+S den langfristigen gleitenden Durchschnitt behauptet, ergibt sich zweifellos aus der Übernahmephantasie durch das Potash-Angebot. Und Fresenius, der zweite Titel im Dreierbund, ist ohnehin seit fast dreizehn Jahren einer der zuverlässigsten Langstrecken-Kletterer im DAX. Wir haben Ihnen hierzu bereits Ende Juni drei Ideen fürs Geld vorgestellt.

Die Aktie der Deutschen Börse hingegen ist erst seit Oktober 2014 zunehmend ins Laufen gekommen und hat die Nachhaltigkeit ihrer Aufwärtsbewegung nun unter anderem durch die Verteidigung der 200-Tage-Linie charttechnisch untermauert. Mittlerweile haben sich die Anteilsscheine der Frankfurter zudem auf Platz drei der DAX-Performancerangliste für das laufende Jahr vorgekämpft, während K+S und Fresenius auch in dieser Auswertung aktuell die Positionen eins und zwei belegen.

Fundamental

Frischen Wind bringt seit Juni der neue Vorstandschef Carsten Kengeter ins Unternehmen. Der Gewinnanstieg im zweiten Quartal (+18 Prozent auf 271 Mio. Euro Betriebsgewinn) ist zwar nicht Kengeters Verdienst, sondern ein Resultat der starken Handelsaktivitäten während der Griechenland-Krise. Aber der Nachfolger von Reto Francioni ruft ambitioniertere Erlös- und Gewinnziele bis 2018 aus, macht bereits mit Zukäufen von sich reden und will auch künftig auf externes Wachstum setzen. Ausführlich berichtet zum Beispiel handelsblatt.com.

Charttechnisch

Völlig unbeschadet ist auch die Aktie der Deutschen Börse nicht durch den August-Crash navigiert. So wurde die Aufwärtstrendlinie seit Mitte Oktober 2014 eindeutig unterschritten. Damit der Aufwärtstrend per Definition gebrochen wäre, hätte es aber Notierungen unter den Tiefs vom Mai und Juni geben müssen. Dies war durch die Behauptung der 71er Unterstützung und durch den gleichzeitigen Abprall an der 200-Tage-Linie aber glücklicherweise nicht der Fall. Die grundsätzlich positive Tendenz ist also vorerst erhalten geblieben, zumal die Notierungen aktuell mit einer Zurückeroberung der Aufwärtstrendlinie kämpfen. Als charttechnische Unterstützungen dienen weiterhin der Bereich um 71,00 Euro und darunter das 63er Niveau. Bei rund 63,00 Euro war der Titel mit mehreren Überwindungsversuchen seit 2009 gescheitert, sodass die Marke nun eine wichtige Unterstützung bildet.

Relativ stabil im stürmischen Umfeld

6.727 …

Zertifikate sind derzeit auf die Aktie der Deutschen Börse AG verfügbar. Um mittelfristig auf kräftig steigende Basiswertkurse zu setzen, führt an einem ungecappten Bonus-Zertifikat kaum ein Weg vorbei. Davon sind 728 Papiere im Angebot, von denen lediglich 31 übrig bleiben, wenn man das Aufgeld sehr streng auf höchsten 1,00 Prozent begrenzt und zudem eine wenigstens kleine Bonusrendite verlangt.

Drei Gründe …

weshalb wir das Bonus-Zertifikat mit der WKN PS8LBT ausgewählt haben:

  1. Bei einem aktuellen Kurs der Deutschen Börse-Aktie von 79,61 Euro (Stand 28.08.2015, 16:00 Uhr) kostet das Zertifikat 79,80 Euro, sodass lediglich ein Aufgeld von 0,24 Prozent anfällt. Gegenüber der reinen Aktienperformance hat der Bonus-Anleger also kaum Nachteile.
  2. Oberhalb des 85er Bonuskurses profitiert das Papier unbegrenzt von steigenden Aktienkursen. Aber es winkt sogar ein nicht unerheblicher Bonusertrag von 6,52 Prozent (3,53 Prozent p.a.), wenn die Anteilsscheine der Deutschen Börse AG am 16.06.2017 enttäuschend unter 85,00 Euro notieren, ohne zuvor die Barriere verletzt zu haben.
  3. Doch vor allem bietet das Produkt in der Auswahlliste mit allenfalls winzigem Aufgeld und nennenswerter Bonusrendite p.a. den größten Puffer bis zur Barriere. Die maßgeblichen 58,00 Euro dürfen bis zum 16.06.2017 nicht berührt oder unterschritten werden und sind momentan 27,14 Prozent vom Aktienkurs entfernt. Dabei ist die 58er Barriere auch unter charttechnischen Kriterien sinnvoll, da sie leicht unter der wichtigen 63er Unterstützungslinie fixiert ist. Sollte es jedoch zu einer Barrierenverletzung kommen, drohen hohe Verluste, die die Verluste eines Aktieninvestments leicht übertreffen.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!


Versicherung | Kein Interessenkonflikt

Der Autor/Einsteller versichert, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene(s) Person oder Unternehmen nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht. Der Autor versichert zudem, dass nicht beabsichtigt ist, die analysierten Finanzinstrumente in den nächsten 72 Stunden selbst zu erwerben oder mit diesen für andere zu handeln.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

 

Weitere Nachrichten
moneycube Experten
15.06.2016 11:10
Es ist ein Donnerstag. An den Börsen allerdings wird der 23. Juni 2016 ein Tag sein, an dem entweder alle erleichtert aufatmen oder irritiert in die Zukunft schauen.
31.05.2016 10:28
Drei violette und zwei rote Buchstaben – in den USA ist FedEx als Paketzusteller und Kurierdienstleister so bekannt wie hierzulande die drei roten Buchstaben des Deutsche-Post-Logistikers DHL
24.05.2016 09:34
Kuka und Aixtron haben beide Kaufofferten von chinesischen Unternehmen
Anzeige