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09.03.2015 09:30

Idee fürs Geld: Deutsche Telekom Ist plötzlich ein Highflyer

60 Prozent!

So stark hat die Aktie der Deutschen Telekom seit dem 16.10.2014 zugelegt, als sie zeitgleich mit dem Gesamtmarkt das letzte Zwischentief markierte. Im DAX hat es der jahrelang lethargische Titel damit zum Performance-Spitzenreiter der zurückliegenden viereinhalb Monate gebracht. Auf den Plätzen zwei und drei in der aktuellen Börsenhausse folgen Daimler (+50 Prozent) und Infineon (+46 Prozent). Besonders beeindruckend ist zudem, dass die Deutsche Telekom ihre Führung in der Marktrallye seit Mitte Oktober am 10.11.2014 erreicht und seither mit nur zwei Ausnahmen an jedem einzelnen Handelstag verteidigt hat.

Fundamental

Dass eine derart positive Aktienkursentwicklung auch mit erfreulichen Unternehmensmeldungen unterfüttert ist, liegt auf der Hand. Beispielsweise hat das ehemalige Sorgenkind T-Mobile US seinen Gewinn im vierten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum versiebenfacht und 8,3 Mio. Kunden gewonnen. Ausführlich äußert sich Vorstandschef Höttges in diesem Video.

Charttechnisch

Mit dem steilen Aufwärtstrend seit Mitte Oktober 2014 hat die Telekom-Aktie ihre Erholungsbewegung des Jahres 2013 in einer neuen Qualität fortgesetzt. Ein positives Chartsignal ergab sich hierbei Anfang Januar, als auch die flache Abwärtstrendlinie seit 2004 überwunden wurde. Anfang 2004 und 2005 hatten die Notierungen nach dem Absturz der ersten 2000er Jahre eine Erholungsspitze bei 16,89 Euro ausgebildet, die seither nie wieder überboten wurde. Und genau hier liegt auch die aktuell maßgebliche Hürde. Gelingt der Sprung über 16,89 Euro, dürfte die Telekom-Aktie ein erhebliches charttechnisches Potenzial freisetzen. Allerdings sollte man mehrere Anläufe bis zur erfolgreichen Überwindung des massiven Widerstands einkalkulieren.


Idee fürs Geld: Deutsche Telekom Ist plötzlich ein Highflyer


 

10.337 ...

Zertifikate auf die Deutsche Telekom-Aktie gibt es aktuell, davon 1.468 klassische Bonus-Zertifikate. Verlangt man eine Barriere von maximal 9,50 Euro, die einen Puffer bis über das Tief vom vergangenen Oktober (10,06 Euro) hinaus bietet, bleiben ganze drei Papiere übrig, die auch noch eine winzige Bonusrendite aufweisen. Deren Aufgelder liegen jedoch inakzeptabel deutlich jenseits der 10-Prozent-Marke. Um ohne hohes Aufgeld und ohne Wertobergrenze auf mittelfristig stark steigende Telekom-Kurse zu setzen, muss man auf eine Bonusrendite im Falle einer enttäuschenden Basiswertentwicklung also verzichten.

Drei Gründe ...

weshalb wir das Bonus-Zertifikat mit der WKN LB0XC3 ausgewählt haben:

  1. Das Produkt hat eine sehr niedrige Barriere von 9,30 Euro, die bis zum Bewertungstag am 20.10.2017 halten muss. Der Puffer gegenüber dem aktuellen Telekom-Kurs (16,67 Euro) beträgt stolze 44 Prozent.
  2. Das Aufgeld des Zertifikatspreises (16,72 Euro) gegenüber dem Basiswertkurs beträgt nur 0,72 Prozent. Bei der unbegrenzten Partizipation an steigenden Telekom-Notierungen ist man gegenüber der reinen Aktienperformance also kaum benachteiligt.
  3. Sollte am 20.10.2017 bei durchgängig unverletzter Barriere lediglich die Auszahlung des Bonusbetrags von 16,60 Euro wegen niedrigerer Basiswertkurse festgelegt werden, endet das Investment nur 0,72 Prozent gegenüber dem Einstiegspreis (16,72 Euro) im Minus. Zu berücksichtigen ist wie bei allen Bonuszertifikaten außerdem, dass die Dividende des Basiswertes für die Teilabsicherung verwendet wird. Bei drei Dividendenterminen entspricht dies nach aktuellen Schätzungen etwa 1,63 Euro.

 

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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