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21.08.2015 12:45

Idee fürs Geld: Mit Betongold auf dem Weg in den DAX

Volle Aufwärtspartizipation plus Abwärtspuffer für Deutschlands Top-Immobilienwert

Aufstiegskandidat Deutsche Annington

Wenn die Deutsche Börse Anfang September über die Zusammensetzung ihrer Indizes entscheidet, könnte die Deutsche Annington in die erste Liga aufrücken. Nachdem der Immobilienkonzern erst im Juli 2013 an die Börse gebracht worden war, gelang im September 2014 bereits der Sprung in den MDAX. Und 12 Monate später scheint der Titel sogar für den DAX reif zu sein. Bis zur eventuellen Eingliederung in die Riege der Top-30 wird sich die Deutsche Annington auch mit einem neuen Namen aufgehübscht haben. Die Firmierung als "Vonovia" soll nicht zuletzt das schlechte Image der Konzernvergangenheit unter dem Dach des Finanzinvestors Terra Firma vergessen machen.

Fundamental

Vor allem die groß angelegte und offenbar noch nicht beendete Einkaufstour hat der Deutschen Annington zu ihrer rasanten Entwicklung verholfen. Mit der Gagfah wurde jüngst auch ein weithin bekanntes Immobilienunternehmen aufgekauft. Währenddessen ließen die wegen der Übernahmen, aber auch im bestehenden Portfolio wachsenden Mieteinnahmen Vorstandschef Rolf Buch zuletzt einen Rekordgewinn für das erste Halbjahr vermelden. Für das Gesamtjahr stellte Buch ein operatives Ergebnis aus dem laufenden Geschäft von 560 bis 580 Mio. Euro in Aussicht. Außerdem soll die Dividende für das Jahr 2015 um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 0,94 Euro je Aktie wachsen. Ausführlich berichtet zum Beispiel boerse-online.de.

Charttechnisch

Aufgrund der kurzen Historie sind die Möglichkeiten der Chartauswertung bisher noch eingeschränkt. Dass sich ein übergeordneter Aufwärtstrend ausgebildet hat und im Juni der Sprung über den 23,70er Widerstand bestätigt wurde, steht jedoch außer Frage. Ferner haben die Notierungen durch die Aufwärtsbewegung der letzten Wochen den Abwärtstrend seit März dieses Jahres geknackt. Können bald auch die runden 30,00 Euro überwunden werden, liegt das nächste Ziel erst einmal beim bisherigen 35,28er Rekordhoch.

Mit Betongold auf dem Weg in den DAX

Erst 303 …

Zertifikate wurden bis jetzt auf die Deutsche Annington-Aktie emittiert. Die meisten davon (178) sind Discounter, aber auch in den Bonusbereich tasten sich zwei Emittenten, nämlich Société Générale und Citi, vor. Erfreulich ist hierbei, dass die 16 aktuell verfügbaren Bonus-Zertifikate der klassischen Bauart ohne Cap durchweg mit einem allenfalls geringen Aufgeld auskommen. In dem äußerst überschaubaren Angebot hat man also bisher noch die freie Wahl. Keines der erst kürzlich emittierten Papiere scheidet wegen eines zu hohen Aufgelds von vornherein aus.

Drei Gründe …

weshalb wir das klassische Bonus-Zertifikat mit der WKN CW2RG1 ausgewählt haben:

  1. Das Zertifikat bietet gemeinsam mit drei weiteren die niedrigste momentan erhältliche Barriere von 21,20 Euro und ist gleichzeitig mit der kürzesten verfügbaren Laufzeit bis 15.09.2016 ausgestattet. Die deutsche Annington-Aktie muss sich also nur rund 13 Monate lang oberhalb von 21,20 Euro bewegen, damit der Bonusmechanismus intakt bleibt. Gleichzeitig sollte ein gutes Jahr ausreichen, um von einer weiterhin positiven Entwicklung des Basiswerts zu profitieren. Das Bonuspapier stößt dabei nie an eine Obergrenze. Die möglichen Gewinne sind nicht gedeckelt.
  2. Der aktuelle Zertifikatspreis von 28,99 Euro (Stand 21.08.2015, 12:30 Uhr) notiert lediglich 0,45 Prozent über dem korrespondierenden Aktienkurs in Höhe von 28,86 Euro. Das Aufgeld ist demnach sehr gering, sodass der Zertifikate-Investor am Laufzeitende gegenüber dem Aktienbesitzer hinsichtlich der reinen Kursperformance kaum unterlegen ist. Das ist besonders wichtig, falls die 21,20er Barriere in den kommenden 13 Monaten doch erreicht oder unterschritten wird. Über die dann vollständig durchschlagenden Aktienverluste hinaus möchte man schließlich nicht auch noch ein ehemals bezahltes Aufgeld verlieren.
  3. Mit einem Bonuslevel von 28,50 Euro ist hier zwar keine positive Bonusrendite zu holen. Vielmehr fällt ein moderater Verlust von 1,69 Prozent gegenüber dem derzeitigen Kaufpreis an, wenn Mitte September 2016 der Bonuslevel von 28,50 Euro zur Auszahlung kommt. Angesichts der niedrigen Barriere von 21,20 Euro merklich unter der 23,70er Unterstützung und im Bereich des Rücksetzer-Tiefs vom Oktober 2014 dürfte ein kleiner Verlust im Bonusszenario aber akzeptabel sein. Letztlich muss dem Käufer bewusst sein, dass man mit diesem Bonus-Zertifikat eindeutig auf eine Hausse der Deutschen Annington-Aktie setzt, während der Bonusmechanismus ausschließlich einer etwaigen Verlustreduzierung dient.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

 

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