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05.05.2015 10:15

Idee fürs Geld: SAP trotzt der DAX-Schwäche

Acht Wochen!

Dieser Zeitraum ist für die DAX-Renditejagd des Jahres 2015 mindestens verloren. Denn seitdem der deutsche Leitindex am 16.03.2015 seine beeindruckende Aufwärtsbewegung des ersten Quartals bei 12.219 Punkten beendete, regiert die Unsicherheit. Dass es zwischenzeitlich noch einen Sprung auf 12.390 Zähler gab, ist unbedeutend. Schließlich zeigte der vermeintliche Befreiungsschlag der Bullen schnell sein wahres Gesicht als klassischer Fehlausbruch. Auch die 12.000er Marke ist mittlerweile deutlich unterschritten.

Fragt man sich, welcher Einzelwert in diesem schwierigen Umfelds die meiste Gunst der Börsianer genießt, landet man bei SAP. Die Aktie des Walldorfer Software-Giganten weist seit dem 16.03.2015 die größte relative Stärke im DAX auf und konnte bis zum 04.05.2015 gegen den schwächelnden Markttrend um 4,4 Prozent zulegen. Zeitgleich ist der DAX um gut viereinhalb Prozent zurückgefallen.

Fundamental

Mit den Zahlen zum ersten Quartal 2015 konnte SAP überzeugen. Der Umsatz und das operative Ergebnis legten kräftig zu, wobei der Währungseffekt bedingt durch den starken Dollar unterstützend wirkte. Besonders erfreulich ist der verdoppelte Quartalsumsatz im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft. Den Unternehmensumbau in Richtung Cloud und Akquisitionen trieben allerdings auch die Kosten in die Höhe. Dafür läuft das Kerngeschäft mit dem Verkauf von Software-Lizenzen unerwartet gut. Ausführlich berichtet zum Beispiel www.boerse-online.de.

Charttechnisch

Die SAP-Aktie entwickelt sich seit Herbst 2002 in einem langfristigen Aufwärtstrend. Die zugehörige Trendlinie wurde beim letzten deutlichen Kursrücksetzer im vergangenen Oktober wieder einmal bestätigt. Zusammen mit der flachen Abwärtstrendlinie seit März 2013 hatte sich im Langfristchart während der vergangenen zwei Jahre eine zunehmend verengte Keilformation gebildet. Somit darf der positive Ausbruch im Februar durch die nachhaltige Überschreitung von 60,50 Euro als großes charttechnisches Kaufsignal gewertet werden. Von ihren historischen Höchstständen, die vor 15 Jahren bei 91,03 Euro markiert wurden, ist die SAP-Aktie indes noch weit entfernt.

Idee fürs Geld: SAP trotzt der DAX-Schwäche

8.647 …

Zertifikate auf die SAP-Aktie gibt es aktuell, davon 1.481 ungecappte Bonus-Zertifikate, die angesichts der guten Aussichten für den Basiswert das Mittel der Wahl sind. 108 dieser Papiere gehören zur Pro-Variante, bei der die Barriere lediglich in den letzten drei Laufzeitmonaten beobachtet wird.

Drei Gründe …

weshalb wir das Bonus Pro-Zertifikat mit der WKN CR6P13 ausgewählt haben:

  1. Die Barriere liegt mit 57,00 Euro leicht unter der überwundenen, zweijährigen Abwärtstrendlinie der SAP-Aktie, die den Kursverlauf von März 2013 bis Februar 2014 deckelte. Zudem muss diese Barriere lediglich vom 17.09.2015 bis 17.12.2015 durchgängig unberührt bleiben. Falls die Marktentwicklung also in den nächsten Monaten zunächst etwas ruppiger werden sollte, sind Verletzungen des 57er Niveaus unerheblich. Wichtig ist nur, dass die SAP-Aktie ab dem 17.09.2015 ständig über diesem Level notiert.
  2. Das Aufgeld in Höhe von 1,13 Prozent zwischen aktuellem Zertifikatspreises (69,16 Euro) und Aktienkurs (68,39 Euro) ist erfreulich gering. Und das trotz kurzer Laufzeit, lediglich partieller Barrierenbeobachtung, unbegrenzter Aufwärtspartizipation sowie kleiner Bonusrendite.
  3. Über dem Bonuslevel von 70,00 Euro partizipiert das Zertifikat per 17.12.2015 vollständig und unbegrenzt von steigenden Basiswertkursen. Sollte die SAP-Aktie bis kurz vor Weihnachten aber flügellahm werden, winkt bei unverletzter Barriere in den letzten drei Laufzeitmonaten sogar noch ein nennenswerter Bonusertrag von 1,22 Prozent (1,90 Prozent p.a.). Falls der Basiswert die Barriere ab dem 17.09.2015 allerdings verletzt, drohen Verluste, die aufgrund des Aufgeldes auch leicht über denen der Aktie liegen würden.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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