Anzeige
05.06.2015 13:30

Idee fürs Geld: So lässt sich die hohe Allianz-Dividende auch nutzen

Volle Aktienchance mit minimalem Verlustrisiko bei einem Risikopuffer von nahezu 30 Prozent und einem Anlagehorzont von zwölf Monaten

3,130 Mrd. Euro!

Diese Dividendensumme hat die Allianz AG am 07.05.2015 an ihre Aktionäre ausgezahlt. Sie ist damit der absolute Spitzenreiter im DAX. Die Verfolger Siemens und Daimler liegen deutlich unter der Dreimilliardenmarke (2,706 bzw. 2,621 Mrd. Euro). Pro Aktie betrug die Allianz-Dividende 6,85 Euro. Geht man von den zuletzt gestiegenen Konsensschätzungen für das kommende Jahr aus, wird der Zahlmeister im Mai 2016 für das Geschäftsjahr 2015 je Aktie 7,11 Euro ausschütten. Das wäre ein neuer Rekord, der gemessen am aktuellen Aktienkurs von 142,47 Euro eine Dividendenrendite von 4,99 Prozent ergibt. Mehr bietet derzeit kein anderer DAX-Konzern.

Zertifikate-Investoren erhalten die Dividende bekanntlich nicht ausgezahlt, dafür nutzt der Emittent diese bei der Ausgestaltung der jeweiligen Produktkonditionen. In der aktuellen Nullzinsphase ist die Bedeutung der Dividenden sogar besonders groß.

Angesichts dessen wundert es nicht, dass auch ein klassisches Bonus-Zertifikat auf die Allianz-Aktie zur vollen Aufwärtspartizipation mit lediglich einjähriger Laufzeit zwar ohne Bonusrendite, aber auch fast ohne Aufgeld einen komfortablen Puffer von fast 30 Prozent bis zur Barriere bieten kann (siehe unten).

Fundamental

Das beherrschende Thema für die Allianz sind weiterhin die Mittelabflüsse bei der Fondstochter Pimco nach dem Weggang von Starinvestor Bill Gross und weiterer Spitzenkräfte. Auch das eigentlich erfolgreiche erste Quartal wurde von dieser negativen Entwicklung überschattet, wie beispielsweise auf manager-magazin.de ausführlich berichtet wird. Zuletzt verlangsamten sich den Ausführungen von handelsblatt.com zufolge aber die Abflüsse.

Charttechnisch

Der Aufwärtstrend der Allianz-Aktie ist trotz der mittlerweile zweimonatigen Korrekturphase noch intakt. Um den Ausblick nicht zu trüben, sollte die zuletzt kurzzeitig angegriffene 139er Unterstützung weiter verteidigt werden. Kommt es zu einem neuen Aufwärtsschub, ist das nächste Ziel zunächst am April-Hoch bei rund 170,00 Euro auszumachen. Darüber bilden ca. 180,00 Euro die nächste Hürde. Dort markierte die Allianz-Aktie im Sommer 2007 den höchsten Kurs der vergangenen knapp 13 Jahre.

Mit der hohen Allianz-Dividende attraktive Konditionen nutzen

11.880 …

Zertifikate auf die Allianz-Aktie gibt es aktuell, davon 1.466 klassische Bonus-Zertifikate. Verlangt man ein Laufzeitende im Juni 2016, einen Puffer bis zur Barriere von mindestens 25,00 Prozent und ein Aufgeld von maximal 1,00 Prozent, verbleiben nur noch 22 Produkte.

Drei Gründe …

weshalb wir das Bonus-Zertifikat mit der WKN DT5R7Y ausgewählt haben:

  1. Der Puffer zwischen der 100er Barriere und dem aktuellen Aktienkurs (142,25 Euro, Stand 05.06.2015 um 13:20 Uhr) beträgt komfortable 29,7 Prozent. Nachdem die Allianz-Aktie gegenüber ihrem April-Hoch (170,15 Euro) bereits um gut 16 Prozent korrigiert hat, dürfte es bis zum Bewertungstag, dem 17.06.2016 also nochmals um mehr als 29 Prozent bergab gehen, ohne dass die Barriere verletzt würde. Sollte es allerdings doch zum Barrierenbruch kommen, wird der Zertifikatswert am 17.06.2016 exakt dem Aktienkurs entsprechen und beinhaltet demnach alle Verlustrisiken, aber auch Erholungschancen der Allianz-Aktie.
  2. Das Aufgeld des Zertifikatspreises (142,97 Euro, Stand 05.06.2015 um 13:20 Uhr) gegenüber dem Aktienkurs (142,25 Euro) ist mit 0,51 Prozent gering. Im positiven Szenario hinkt die prozentuale Wertsteigerung des Bonus-Papiers der Aktienperformance also kaum hinterher. Und im Negativszenario nach einer Barrierenverletzung verliert das Zertifikat zum Bewertungstag nicht nennenswert stärker als die Aktie.
  3. An steigenden Notierungen der Allianz-Aktie partizipiert das klassische Bonus-Papier ohne Wertobergrenze. Und wenn nach einer unerwartet müden Aktienkursentwicklung ohne Barrierenverletzung am 17.06.2016 das Bonusszenario eintreten sollte, kommen jeweils 140,00 Euro als Bonusbetrag zur Auszahlung. Gegenüber dem Einstieg ergäbe das einen moderaten Verlust von 2,22 Prozent, während der Basiswert möglicherweise weitaus stärker nachgegeben hat. Mit dem Produkt setzen Anleger also eindeutig auf steigende Allianz-Notierungen und wollen bei einem Fehlgriff mit möglichst großem Puffer vor Verlusten weitgehend bewahrt werden.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

Versicherung | Kein Interessenkonflikt

Der Autor/Einsteller versichert, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene(s) Person oder Unternehmen nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht. Der Autor versichert zudem, dass nicht beabsichtigt ist, die analysierten Finanzinstrumente in den nächsten 72 Stunden selbst zu erwerben oder mit diesen für andere zu handeln.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

 

 

 

Anzeige
Weitere Nachrichten
moneycube Experten
15.06.2016 11:10
Es ist ein Donnerstag. An den Börsen allerdings wird der 23. Juni 2016 ein Tag sein, an dem entweder alle erleichtert aufatmen oder irritiert in die Zukunft schauen.
31.05.2016 10:28
Drei violette und zwei rote Buchstaben – in den USA ist FedEx als Paketzusteller und Kurierdienstleister so bekannt wie hierzulande die drei roten Buchstaben des Deutsche-Post-Logistikers DHL
24.05.2016 09:34
Kuka und Aixtron haben beide Kaufofferten von chinesischen Unternehmen
Anzeige