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29.05.2015 12:15

Idee fürs Geld: ThyssenKrupp entkommt dem Krisenmodus

Knapp sechseinhalb Prozent Ertrag bis Dezember 2015 (>11 Prozent p.a.) bei einem Risikopuffer von mehr als ein Viertel ...

38 Prozent!

Mit dieser Performance seit dem letzten Zwischentief des deutschen Aktienmarktes am 16.10.2014 liegt die ThyssenKrupp-Aktie im Mittelfeld der DAX-Werte und übertrifft die Indexperformance (+36 Prozent) nur leicht. Im Gesamtjahr 2014 stach der zuvor lange verschmähte Titel noch deutlich positiver hervor und präsentierte sich mit einem Zugewinn von gut 24 Prozent sogar als stärkste DAX-Aktie. Die erste große Erholungswelle bei ThyssenKrupp scheint also vorerst abgehakt zu sein. Daher steht derzeit eher die Stabilisierung auf dem erreichten Niveau im Fokus.

Fundamental

Für den Berichtszeitraum von Januar bis März, dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15, lieferte ThyssenKrupp hervorragende Zahlen ab. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent und das operative Ergebnis legte sogar beinahe um ein Drittel auf 405 Mio. Euro zu. Dabei profitierte der Stahlkocher unter anderem von seinen Sparanstrengungen und dem schwachen Euro. Über die aufgehellte Lage bei ThyssenKrupp und anderen Stahlwerten berichtet zum Beispiel boerse.ard.de und thematisiert hier die erfreulichen Geschäftszahlen für das vergangene Quartal.

Charttechnisch

Die ThyssenKrupp-Aktie hat im Januar dieses Jahres ihren Abwärtstrend seit Sommer 2011 überwunden und damit gleichzeitig dem flachen Aufwärtstrend seit Mitte 2012 ein neues temporäres Hoch beschert. Auch die Widerstandslinie im 23er Bereich ist seit gut drei Monaten nachhaltig überwunden. Allerdings hat die Aufwärtsdynamik bisher nicht ausgereicht, um auch die langfristige Abwärtstrendlinie seit Mai 2008 zu durchstoßen. Daher konsolidiert der Titel aktuell über der kurzfristigen 23,70er Unterstützung und bemüht sich um eine Behauptung der Aufwärtstrendlinie seit vergangenem Oktober. Die nächste große Stabilisierungszone ist im Bereich zwischen etwa 18,50 Euro und gut 20,00 Euro auszumachen.

ThyssenKrupp entkommt dem Krisenmodus

7.684 …

Zertifikate auf die ThyssenKrupp-Aktie gibt es aktuell, davon 2.100 Capped Bonus-Zertifikate. Diese Variante des Bonus-Konzepts ist grundsätzlich dafür prädestiniert, eine Konsolidierungsphase des Basiswertes zur Ertragsgenerierung zu nutzen.

Drei Gründe …

weshalb wir das Capped Bonus-Zertifikat mit der WKN VZ769R ausgewählt haben:

  1. Der aktuelle Zertifikatspreis von 24,43 Euro (Stand 29.05.2015, 11:54 Uhr) weist lediglich ein minimales Aufgeld von 0,62 Prozent gegenüber dem derzeitigen Aktienkurs von 24,28 Euro auf. Das ist wichtig, damit das Zertifikat im Verlustszenario kein merklich höheres Risiko als der Basiswert beinhaltet.
  2. Die Barriere liegt mit 18,00 Euro leicht unter der charttechnischen Unterstützungszone zwischen etwa 18,50 Euro und gut 20,00 Euro. Der knapp 26-prozentige Puffer gegenüber dem Aktienkurs muss bis zum Bewertungstag am 18.12.2015 ausreichen, damit die 18er Barriere permanent unverletzt bleibt. Dann liefert das Capped Bonus-Papier den Bonuslevel von 26,00 Euro als feste Auszahlung. Nur nach einer Barrierenverletzung entspräche der Auszahlungsbetrag dem ThyssenKrupp-Aktienkurs (maximal 26,00 Euro) mit allen damit einhergehenden Risiken.
  3. Verlangt man eine Endabrechnung noch vor Weihnachten und eine Barriere von maximal 18,00 Euro, ermöglicht die Akzeptanz des geringen Aufgelds einen Bonusertrag von 6,43 Prozent, der die erzielbare Rendite p.a. mit 11,26 Prozent in den zweistelligen Bereich hebt.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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