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30.01.2015 12:30

Idee fürs Geld: Volle Partizipation nach oben mit über 3 Prozent Bonusertrag bei adidas

Angesichts der jüngsten DAX-Rekorde üben vermeintlich günstige Bluechips einen besonderen Reiz aus. Immerhin muss man sich hier nicht eingestehen, dass man als Nachzügler an einem historischen Hochpunkt kauft.

Schnell fällt bei dieser Überlegung der Blick auf adidas. Die Aktie notiert rund 35 Prozent unter ihrem letzten Allzeithoch (93,22 Euro) vom Januar 2014. Vor allem jene, die in Großereignissen ein positives Umfeld für Sportartikelhersteller sehen, dürften sich kurz nach dem WM-Sieg der deutschen Fußball-Elf am 13.07.2014 die Augen gerieben haben. Denn ab Ende Juli ging es mit der adidas-Aktie erst so richtig bergab.

Ideen fürs Geld: Volle Partizipation nach oben mit über 3 Prozent Bonusertrag bei adidas

Mittlerweile hat sich auf der Unterstützungszone zwischen ca. 51,50 Euro und 54,70 Euro ein charttechnischer Boden ausgebildet. Und aktuell startet der DAX-Titel einen neuen Anlauf zur Loslösung von diesem Level. Als nächste Hürde ist dabei die Abwärtstrendlinie seit Januar 2014 zu überwinden, die aktuell bei rund 62,20 Euro (sinkend) verläuft. Darüber wäre die Basis des letztjährigen Klippensprungs im 71,50er Bereich ein erstes Ziel.

Nicht so schlecht wie befürchtet

Doch weshalb wurde adidas überhaupt so drastisch abgestraft? Ein wichtiger Grund ist die Russlandkrise. Immerhin gehört Russland zu den wichtigsten Märkten für die Herzogenauracher. Außerdem schwächelt die Golftochter TaylorMade und adidas kann in den USA nicht so recht mit der Konkurrenz mithalten. Den Paukenschlag lieferte dann Vorstandschef Herbert Hainer, indem er das Gewinnziel für 2014 auf 650 Mio. Euro reduzierte. Heute macht sogar das Handelsblatt mit den Versäumnissen der Herzogenauracher auf und stellt diese in den Mittelpunkt einer mehrseitigen Titelgeschichte.

Und trotzdem: Am 23.01.2015 gab es mit der Bekanntgabe der 2014er Umsatzzahlen eine Überraschung. Demnach stiegen die Erlöse um zwei Prozent auf 14,8 Mrd. Euro und hätten ohne Währungseffekte sogar um sechs Prozent zugelegt. Ferner wurde endlich ein Käufer für die Lederschuhmarke Rockport gefunden.

Somit sind die ersten Weichen für eine Wende zum Besseren gestellt. Mehr zur künftigen Strategie werden Investoren erfahren, wenn der Konzern Ende März seine weiteren Pläne vorstellt. Hilfreich im internationalen Geschäft dürfte jedenfalls die Euroschwäche sein, die dem exportlastigen adidas-Konzern in die Karten spielt.

Volle Aufwärtspartizipation und moderate Bonusrendite

Das klassische Bonus-Zertifikat mit der WKN US7BRH bietet einen aktuell zumindest nennenswerten Bonusertrag von 3,36 Prozent (3,68 Prozent p.a.), wenn die adidas-Aktie bis zum 18.12.2015 durchweg über 48,00 Euro notiert, aber sich ansonsten entgegen aller Erholungserwartungen enttäuschend entwickelt. Verletzungen der 48er Barriere würden hingegen zu Verlusten führen, die leicht oberhalb eines Aktieninvestments lägen. An einer Klettertour des Basiswertes über dem 65er Bonuslevel ist man indes vollständig beteiligt. Auch das aktuelle Aufgeld des Zertifikatspreises (62,89 Euro) gegenüber dem Aktienkurs (61,14 Euro) fällt mit unter drei Prozent erträglich aus.

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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