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25.06.2015 11:05

Idee fürs Geld: Vom drittschwächsten DAX-Wert 2014 zum Top-Titel 2015

19,2 Prozent Risikopuffer ermöglichen risikooptimierte Partizipation an der Lanxess-Aktie

10 Prozent trotz Juni-Schwäche!

Für den DAX steht seit Wochen vornehmlich der Kampf gegen einen größeren Abrutsch im Fokus. Die 11.000er Marke wurde bisher zwar nach kurzzeitigen Unterschreitungen verteidigt, aber aufgrund seiner aktuellen Schwankungsintensität kann der Markt im Juni noch nicht überzeugen. Ganz anders ist das bei Lanxess. Die Aktie präsentiert sich mit einer Juni-Performance von gut zehn Prozent als stärkster DAX-Titel. Und auch seit Jahresanfang kann kein deutscher Bluechip mit dem Schritttempo von Lanxess mithalten. Auf 43 Prozent ist der Kursgewinn seit Jahresanfang bereits angewachsen. Dies beeindruckt umso mehr, da die Anteilsscheine des Spezialchemie-Konzerns im Jahr 2014 mit -21 Prozent noch die drittschwächste Performance im DAX ablieferten.

Fundamental

Der mittlerweile überwundene Einbruch des Aktienkurses resultierte aus handfesten Problemen. Lanxess war in die roten Zahlen gerutscht und schafft nun nach harten Sparmaßnahmen unter dem seit April 2014 amtierenden Vorstandschef Matthias Zachert den Turnaround. So konnte bereits das vergangene Jahr letztlich noch erfolgreich abgeschlossen werden, wie beispielsweise focus.de meldet. Zudem gelang im ersten Quartal 2015 ein überraschend hoher Ergebniszuwachs, der auch zu einer Anhebung der Gewinnprognose führte. Ausführlich berichtet boerse-online.de .

Charttechnisch

Übergeordnet betrachtet bewegt sich die Lanxess-Aktie seit rund fünf Jahren in einem sehr breiten Seitwärtskorridor zwischen 33,00 und 70,00 Euro. Innerhalb dieser Spanne dominieren mehrmonatige Trends, wobei die Abwärtsbewegung seit dem letzten Allzeithoch bei 70,00 Euro im Februar 2013 sogar fast zwei Jahre anhielt. Im März dieses Jahres konnte nun endlich die fallende Trendlinie überwunden werden. Ihr Niveau liegt aktuell bei 44,63 Euro (sinkend) und sollte im Falle einer stärkeren Korrektur zur Aufrechterhaltung des insgesamt positiven Ausblicks verteidigt werden. Ein kleinerer Widerstand auf dem weiteren Weg nach oben muss bei etwa 55,80 Euro überwunden werden. Als massivere Hürde wäre anschließend die Marke um 59,00 Euro relevant. Darüber geriete die Aktie in den Bereich der Top-Bildung des Jahres 2012 knapp unter 70,00 Euro. Jenseits dieses Levels wäre die Luft aus charttechnischer Sicht vorerst frei für neue Rekorde.

Verwandlung vom drittschwächsten DAX-Wert 2014 zum Top-Titel 2015

5.060 …

Zertifikate auf die Lanxess-Aktie gibt es aktuell. Relativ überschaubar ist indes die Anzahl von 531 Bonus-Zertifikaten ohne Cap. Wünscht man eine Scharfschaltung der Barriere nur in den letzten drei Monaten der Laufzeit und verlangt ein Aufgeld von maximal 2,00 Prozent bei einem rund einjährigen Anlagehorizont, bleiben nur ganze sieben Zertifikate der Pro-Variante übrig.

Drei Gründe …

weshalb wir das Bonus Pro-Zertifikat mit der WKN CN1R17 ausgewählt haben:

  1. Von den genannten Papieren lässt sich hier mit 44,50 Euro die niedrigste Barriere nutzen. Dieses Niveau liegt derzeit im Bereich der überwundenen Abwärtstrendlinie. Der Puffer gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von 55,26 Euro (Stand 25.06.2015 um 10:32 Uhr) ist indes mit 19,2 Prozent nicht sehr üppig. Dafür muss die Barriere aber lediglich vom 16.03.2016 bis 16.06.2016 durchgängig unberührt bleiben. Kommt es vor Mitte März 2016 zu einem zwischenzeitlich größeren Rücksetzer, der rechtzeitig wieder ausgeglichen wird, bleibt der Bonusmechanismus intakt.
  2. Der Zertifikatspreis von 55,85 Euro (Stand 25.06.2015 um 10:48 Uhr) weist nur ein geringes Aufgeld von 1,07 Prozent (0,59 Euro) gegenüber dem Aktienkurs auf. Gegenüber der Aktienperformance ist der Zertifikate-Anleger am Laufzeitende also kaum benachteiligt, weder bei der angestrebten Aufwärtspartizipation, noch im Negativszenario bei einer verletzten Barriere.
  3. Das Bonus Pro-Zertifikat profitiert auf Sicht zum Bewertungstag, dem 16.06.2016, vollständig und unbegrenzt von steigenden Basiswertkursen jenseits des Bonuslevels von 54,50 Euro. Notiert die Lanxess-Aktie jedoch bei unverletzter Barriere am Ende jedoch unter dem 54,50er Niveau, beträgt das Minus mit dem Zertifikat gerade einmal 2,4 Prozent. Sollte die Barriere von 44,50 Euro jedoch ab dem 16.03.2015 vom Basiswertkurs berührt oder unterschritten werden, drohen hohe Verluste. Diese lägen dann allerdings auch "nur" leicht, nämlich in Höhe des Aufgelds von 0,59 Euro, über denen eines Investments in Lanxess-Aktien. Wichtig bleibt also wie bei jedem Zertifikateinvestment, dass die Erwartungshaltung gegenüber dem Basiswert zutrifft.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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