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12.06.2015 17:15

Idee fürs Geld: Zweistellige Rendite mit Henkel als Seitwärtsinvestment

10,41% p.a. möglich bei einer Anlagealternative auf den vierterfolgreichsten DAX-Titel der letzten sechs Jahre

476 Prozent!

So stark hat die Henkel-Aktie zugelegt, seit der DAX am 06.03.2009 sein letztes Baisse-Tief im Zuge der Finanzkrise erreichte. Mit dieser Performance gehört Henkel zu den Top-Five der deutschen Standardwerte während der letzten sechs Jahre. Spitzenreiter ist Infineon (+2.672%), gefolgt von Continental (+1.561%) und Volkswagen (+588%). Dann kommen Henkel (+476%) auf Platz vier und BMW (+411%) auf dem fünften Rang.

Fundamental

Hinter der starken Entwicklung stehen ein nachhaltiges Wachstum und Profitabilitätssteigerungen. Auch das erste Quartal des laufenden Jahres wurde wieder mit Rekordzahlen abgeschlossen. Der Umsatz kletterte um 12,7 Prozent, wobei der international aufgestellte Konzern die Probleme in Russland durch Zugewinne in anderen Regionen ausgleichen konnte. Allerdings trug auch der Währungseffekt durch den starken US-Dollar zum guten Abschneiden bei. Ausführlich berichtet beispielsweise n-tv.de. Ganz aktuell macht Henkel nun durch die geplante Wella-Übernahme von sich reden. Procter & Gamble möchte den Geschäftsbereich rund um die Körperpflege abstoßen, während Henkel diese bisher kleinste Sparte im Konzern stärken will. Mehr als zehn Jahre nach dem ersten Übernahmeversuch und der damaligen Niederlage gegen P&G könnte es diesmal also klappen, wie etwa handelsblatt.com ausführt.

Charttechnisch

Im Zuge der letzten Gesamtmarktschwäche im vergangenen Oktober hat die Henkel Vz.-Aktie ihre langfristige Aufwärtstrendlinie seit März 2009 deutlich unterschritten. Da hierbei kein tieferes temporäres Tief ausgebildet wurde, kam es jedoch nicht zur Beendigung des Aufwärtstrends an sich. Denn zu dessen Definition ist nicht allein eine steigende Gerade im Chart, sondern die Abfolge der temporären Tiefs entscheidend. Mit dem Start ins neue Jahr wurde zudem die gebrochene Trendlinie zurückerobert. Kehrt die Aufwärtsdynamik nun zurück, muss das April-Hoch bei 115,70 Euro überwunden werden, um den Weg auf neue Rekordhochs zu ebnen. Sollte es hingegen erneut zur Trendlinienunterschreitung kommen, muss aus den genannten Gründen nicht sofort eine größere Abwärtsbewegung folgen. Die nächste deutliche Unterstützung ist bei rund 86,00 Euro auszumachen.

Discounter oder Aktienanleihe – welches Henkel-Seitwärtsinvestment hat die Nase vorn?

5.274 …

Zertifikate auf die Henkel Vz.-Aktie gibt es aktuell, davon 1.034 Aktienanleihen und 1.990 Discount-Zertifikate. Der Vergleich zweier Papiere dieser Gattungen mit identischem Chance/Risiko-Profil offenbart signifikante Unterschiede bei der erzielbaren Rendite.

Fünf Gründe ...

für ein Investment mit einer Seitwärstrendite von 10,41% p.a.

  1. Das Discountzertifikat mit der WKN CR6ZUC hat einen Cap bei 105 Euro. Bei einem aktuellen Kurs der Henkel Vz.-Aktie von 105,40 Euro (Stand 12.06.2015 um 16:42 Uhr) heißt das, dass für die Maximalrückzahlung aus dem Zertifikat kein Kursanstieg notwendig ist.
  2. Aufgrund des Caps bei 105 Euro bietet der Emittent das Discountzertifikat aber zu 94,79 Euro an, woraus sich ein Ertrag von 10,77 Prozent ergibt. Dies entspricht der oben bereits genannten Seitwärtsrendite von 10,41 Prozent pro Jahr.
  3. Für den Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in dieses Zertifikat statt in die Aktie bis zu einem Kursrückgang auf 94,79 keinen Verlust nach sich zieht. Bei einem Aktieninvestment wäre dies anders. Der überall lauernde Zertifikate-Kritiker könnte nun einwwenden, dass bei dieser Betrachtung die Dividende unberücksichtigt bleibt, die bei etwas 1,50 Euro erwartet wird. Dies wäre jetzt nachgeholt und würde bedeuten, dass man mit dem Discounter bis zu einem Rückgang auf dann etwa 96,29 Euro besser fährt.
  4. Besonders angenehm bei diesem Produkt ist aber, dass man im Falle eines Kursrückgangs unter die 105 Euro die Aktie eingeliefert bekommt. Dies hätte den Vorteil, dass man für den vierterfolgreichsten DAX-Titel der letzten sechs Jahre und dessen Kursstabilität eine Kauforder ausspricht und für deren Ausführung schon heute einen verbilligten Kaufpreis bezahlt. Wenn die Aktie bei Fälligkeit im Juni 2016 dann unter 105 € notiert, erhält man die Aktie eingebucht. Alternativ bekommt man 105 Euro zurück und hat (ohne Berücksichtigung von Herrn Schäuble) eine zweistellige Rendite eingefahren.
  5. Der Nachteil dieser etwas ungewöhnlichen Art des Aktienkaufs ist, dass man an allen Kursverlusten nach unten auch mit dem Discountzertifikat teilnimmt. Notiert die Aktie also bei Fälligkeit des Zertifikats bei 85 Euro, 70 Euro oder noch tiefer, wären folglich auch die vermeintlich günstigen 94,79 Euro zu teuer gewesen. Aber in dieser Situation kann man sich dann damit trösten, dass man zumindest im Vergleich zur Direktanlage zum heutigen Kurs weniger Verluste gemacht hätte.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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