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27.04.2015 15:00

Ideen fürs Geld: 10 Prozent pro Jahr auf dem Weg zu Apples Billionenbewertung

758,8 Milliarden US-Dollar!

Das ist die von Bloomberg ausgewiesene Marktkapitalisierung vor den heute anstehenden Quartalszahlen von Apple. Und bei denen wird Großes erwartet. Schließlich verkauft sich das iPhone 6 wie geschnitten Brot. Insbesondere in Asien, wo Nutzer sehr große Telefone bevorzugen, konnte Apple mit dem neuen Gerät punkten. Um als erstes Unternehmen überhaupt eine Billion Dollar wert zu sein, muss die Aktie somit „nur“ noch um knapp 32 Prozent zulegen.

Fundamental

Das für 2015 erwartete KGV beträgt etwa 15. Zugrunde gelegt ist hier ein erwarteter Gewinn pro Aktie von 8,65 US-Dollar. Wenn man allerdings berücksichtigt, dass Apple aktuell knapp 180 Mrd. Dollar in Barmitteln irgendwo auf der Welt herumzuliegen hat, kommt man auf ein deutlich günstigeres KGVex Cash von 11,5. Dabei sind die etwa 30 Dollar Barmittel pro Aktie vom aktuellen Kurs abgezogen.

Was Apple mit diesen Barmitteln macht, dürfte dann auch den größten Einfluss auf die künftige Entwicklung der Aktien in den kommenden Monaten haben. Auf jeden Fall ist der Anteil hier deutlich höher einzustufen als der der Apple Watch, die lediglich eine Cross-Selling Erweiterung des Produktangebots für die ganz großen Fans darzustellen scheint. Oder befinden sich in Ihrem möglicherweise auch stark iPhonedurchsetzten Freundeskreis viele, die den Kauf der Apple-Watch aktuell stark in Erwägung ziehen?

Am häufigsten wird die Ausschüttung oder der Aktienrückkauf als Verwendungsmöglichkeit genannt. Das Problem dabei ist, dass Apple diese Liquidität dann zunächst in den USA versteuern müsste. Denn die Produkästheten aus Cupertino nutzen ein letztendlich von der internationalen Politik und Lobbyverbänden möglich gemachtes Steuervermeidungsnetzwerk, um die Steuerlast auf seine riesigen Gewinne legal auf nahezu null zu senken. Das Repatriierung genannte Zurückholen von an heimischen Finanzbehörden vorbeigeschleusten Gewinnen steht sicherlich irgendwann an und sollte wegen dann umfangreicher als bisher anstehenden Ausschüttungen oder Aktienrückkaufprogrammen der Katalysator für weitere Kurssteigerungen sein.

Dies gilt vor allen Dingen, wenn die Quartalszahlen heute mehr oder weniger mit den Erwartungen der Analysten einhergehen und die erwarteten 2,15 Dollar erreichen. Aber selbst bei einem Treffen dieser wichtigen Zahl, kann kurzfristig kaum die Börsenreaktion prognostiziert werden.

Charttechnisch

Die Apple Aktie ist charttechnisch in einem seit zwei Jahren bestehenden, lupenreinen Aufwärtstrend. Dieser verläuft zurzeit bei 105 und bei etwas kurzfristigerer Betrachtung bei 120 Dollar. An beiden Marken lassen sich zudem Unterstützungsmarken aus der Aufwärtsbewegung abzeichnen. Bei 112 Dollar verläuft zudem der 40-Wochen-Durchschnittskurs, der in etwa der 200-Tage-Linie gleicht.
 

Ideen fürs Geld: 10 Prozent pro Jahr auf dem Weg zu Apples Billionenbewertung
 

Mehr als 1.000 Bonuszertifikate ...

auf Apple gibt es. Diesmal bevorzugen wir eines mit einem Cap, also einer Begrenzung der Partizipation an einer Aufwärtsbewegung ab einem bestimmten Punkt.

Aus drei Gründen ...

Finden wir das Capped Bonuszertifikat mit der WKN CC64QB besonders interessant:

  1. Die Ausstattungsmerkmale sehen sehr gut aus: Die Barriere liegt bei 94 Dollar, was einem Puffer von über 25 Prozent entspricht und zudem spürbar unter den beiden genannten Widerständen liegt. Das Bonuslevel ist wie auch der Cap bei 145 Dollar platziert. Bis dahin partizipieren Anleger also an der Aufwärtsbewegung und bekommen diesen Betrag auch dann unabhängig von einem weiteren Anstieg ausbezahlt, wenn die Aktie bis zur Fälligkeit nie die Barriere bei 94 berührt oder unterschreitet. In diesem Fall erlischt das Bonusversprechen und der Zertifikateinhaber erhält am Ende der Laufzeit den Schlusskurs der Aktie (bis max. zum Cap) am Bewertungstag Mitte Juni 2016.
  2. Die Ertragskennzahlen sind spannend: Der ohne Bruch der Barriere zu erwartende Bonusertrag beträgt knapp zwölf Prozent. Dies entspricht einer Rendite von mehr als 10 Prozent p.a. Beeinflusst werden diese Ertrags- und Renditewerte allerdings vom US-Dollar, denn das Produkt ist nicht währungsgesichert. Anleger, die einen starken Euro erwarten sollten hier also eher nach anderen Produkten Ausschau halten.
  3. Der Preis des Produkts erscheint attraktiv. Das Zertifikat wird aktuell mit einem etwa einprozentigen Abschlag zum Kurs der Apple-Aktie angeboten. Das wird ermöglicht durch den Cap, der Anlegern die Teilnahme an Kurssteigerungen ab 145 Dollar verwehrt.

Für Anleger lassen sich die Chancen und Risiken in zwei Satz zusammenfassen: Wer der Meinung ist, dass die Apple-Aktie in den kommenden Monaten auf keinen Fall über 25 Prozent fällt und darüber hinaus in einem solchen Gesamtszenario mit zehn Prozent Rendite zufrieden ist, sollte dich dieses Produkt genauer anschauen. Im Falle von Kursnotierungen unter 94 Dollar trägt der Anleger volles zwar Aktienrisiko, schneidet aber bei negativer Kursentwicklung aufgrund des Abgeldes auf jeden Fall besser ab als mit der Aktie selbst.

Eine Alternative ohne Gewinngrenze

Wenn Sie hingegen bei einem Investment mit Sicherheitspuffer keinesfalls einen Cap wollen, weil Sie darauf setzten, dass auch die 171 Dollar ein realistisches Szenario in den kommenden 14 Monaten sind, prüfen Sie mal das klassische Bonuszertifikat mit der WKN PS0VH2. Hier liegt die Barriere bei 95 und das Bonuslevel bei 130 Dollar. Hier ist zwar keine Seitwärtsrendite zu erzielen und ein kleines Aufgeld von einem Prozent zu bezahlen, aber dafür ist bei allen Kurssteigerungen voll mit dabei. Also bis zur Billion Unternehmenswert und im Falle eines Falles auch noch viel weiter ...

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

Versicherung | Interessenkonflikt

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