Anzeige
22.01.2015 11:30

Ideen fürs Geld: 20 Prozent p.a. statt 40 Watt – mit Osram

Bei Osram gehen wieder die Lichter an. Die ehemalige Siemens-Tochter Osram Licht gehörte nach ihrem Börsengang im Sommer 2013 zu den Neuemissionen, die nach einer ambitionierten Erstnotiz keine Federn lassen musste. Von anfänglichen 24,00 Euro konnte sich der Aktienkurs bis März 2014 mehr als verdoppeln. Doch dann folgte der ebenso heftige Abrutsch bis auf 25,31 Euro im Oktober 2014.

Aufgehelltes Chartbild

Seitdem macht der Titel zunehmend positiv von sich reden. Der Bruch des Abwärtstrends Anfang November wurde zuletzt durch die dynamische Überwindung des Widerstands bei etwa 34,20 Euro eindrücklich bestätigt. Aktuell versucht sich die Aktie am Sprung über die runde 40er Marke. Darüber wäre dann aus charttechnischer Sicht das Allzeithoch bei 50,75 Euro das nächste Kursziel.

Ideen fürs Geld: 20 Prozent p.a. statt 40 Watt – mit Osram

Auch fundamental geht es seit Herbst 2014 wieder aufwärts

Dass die Trendwende im Spätherbst kam, hat gute Gründe. Sein Geschäftsjahr 2013/14 konnte der MDAX-Konzern entgegen vorheriger Befürchtungen mit einem Gewinn abschließen. Für die Hauptversammlung am 26.02.2015 wurde erstmalig der Beschluss einer Dividendenzahlung von 0,90 Euro je Anteilsschein in Aussicht gestellt. Und seit Januar 2015 ist mit Olaf Berlien auch noch ein neuer Chef an Bord. Neue Besen kehren ja bekanntlich mitunter ganz gut.

Vorläufige Zahlen für das erste Geschäftsjahresquartal soll es am 04.02.2015 geben. Bereits jetzt sind aber zuversichtliche Analystenstimmen zu hören. So hebt die Commerzbank die starke Nachfrage aus dem Automobilsektor sowie die hohe Dynamik im Geschäft mit LEDs hervor. Das Kursziel wird mit 48,00 Euro angegeben.

Ferner machen derzeit vage Übernahmefantasien die Runde. Die Beteiligungsgesellschaften KKR und CVC sollen sich für die Lichtsparte von Philips interessieren. Daraufhin wird nun spekuliert, ob möglicherweise auch Unternehmensteile von Osram veräußert werden könnten.

Volle Aufwärtspartizipation oder attraktive Seitwärtsrendite

Das klassische Bonus-Zertifikat mit der WKN CR6CH5 ist gut geeignet, um ohne Obergrenze auf kräftig steigende Kurse der Osram-Aktie oberhalb von 40,00 Euro zu setzen. Mit seinem Aufgeld von 1,83 Prozent zum Aktienkurs (aktuell 39,20 EUR) hinkt das Zertifikat dem Basiswert auch mit Blick auf die Performance nur leicht hinterher. Der Bonusbetrag von 40,00 Euro dient indes der Verlustvermeidung gegenüber dem aktuellen Zertifikatspreis von 39,92 Euro, wenn der Basiswert enttäuschend verläuft, aber bis zum 16.06.2016 permanent über 27,00 Euro handelt. Sonst drohen Einbußen, die aufgrund des Aufgelds beim Zertifikat leicht oberhalb denen der Aktie liegen würden.

Um einfach nur eine stabile Tendenz der Osram-Aktie bis Mitte des Jahres auszunutzen, bietet sich hingegen der Discounter mit der WKN HY39AE an. Sein 38er Cap muss der Basiswert am 18.06.2015 lediglich behaupten. Die Auszahlung von 38,00 Euro bringt dann gegenüber dem aktuellen Zertifikatspreis von 35,24 Euro einen Seitwärtsertrag von 7,83 Prozent (19,57 Prozent p.a.).

Notiert die Osram-Aktie am 18.06.2015 jedoch unter 35,24 Euro, endet auch der Discounter im Verlust. Da die Tilgung unter dem 38er Cap jedoch durch Lieferung je einer Aktie pro Zertifikat erfolgt, kann man den verbilligt eingekauften Basiswert anschließend natürlich beliebig lange im Depot halten, sofern man von einer Erholung überzeugt ist.

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

Versicherung | Kein Interessenkonflikt

Der Autor/Einsteller versichert, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene(s) Person oder Unternehmen nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission der analysierten Finanzinstrumente beteiligt war. Der Autor versichert zudem, dass nicht beabsichtigt ist, die analysierten Finanzinstrumente in den nächsten 72 Stunden selbst zu erwerben oder mit diesen für andere zu handeln.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

 

Weitere Nachrichten
moneycube Experten
15.06.2016 11:10
Es ist ein Donnerstag. An den Börsen allerdings wird der 23. Juni 2016 ein Tag sein, an dem entweder alle erleichtert aufatmen oder irritiert in die Zukunft schauen.
31.05.2016 10:28
Drei violette und zwei rote Buchstaben – in den USA ist FedEx als Paketzusteller und Kurierdienstleister so bekannt wie hierzulande die drei roten Buchstaben des Deutsche-Post-Logistikers DHL
24.05.2016 09:34
Kuka und Aixtron haben beide Kaufofferten von chinesischen Unternehmen
Anzeige