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26.01.2016 09:00

Ihr Geld: Es lebe der Sport – und die Sportbekleidung

Die Mehrheit der Deutschen sind pro Woche zwei bis fünf Stunden sportlich aktiv. Dafür brauchen Sie Sportausrüstung. Und die liefert Adidas.

Ob im Auto, Bus oder Büro, am Abend vor dem Fernseher oder beim Online-Shopping vor dem PC – wir sitzen zu viel, warnt die Deutsche Krankenversicherung (DKV) in einem aktuellen Report.(1) Das ist schlecht. Gut ist: Viele Menschen wissen um die negative Wirkung des Bewegungsmangels und versuchen sich deshalb fit zu halten. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind pro Woche zwei bis fünf Stunden sportlich aktiv, über ein Viertel sogar fünf bis zehn Stunden. Das fand das Beratungsunternehmen Deloitte im Rahmen einer Studie heraus.(2)

„Entgegen anderen Eindrücken ist Deutschland in allen Generationen sportlich aktiv“, betont Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte. Ganz oben stehen Fitness, Radfahren und Schwimmen. Das zeigt sich nicht zuletzt im Konsumverhalten. Freizeitsportler investieren hierzulande bis zu 400 Euro jährlich in Ausrüstung, Mitgliedsbeiträge und Eintrittskarten. Mehr als die Hälfte kauft pro Jahr mindestens zwei bis vier neue Sportartikel. Und was glauben Sie, wer profitiert davon am meisten? Richtig, Adidas.

Adidas, Adidas und noch mal Adidas

Jung und alt lieben die Produkte aus Herzogenaurach, die mit den drei Streifen – seien es klassische Sportschuhe, funktionale und moderne Bekleidung oder das immer wichtiger werdende Zubehör. Dabei punktet Adidas mit Vielfalt und bedient sowohl den Massenmarkt als auch Nischenbereiche. Nach ein paar holprigen Jahren ziehen Umsatz und Gewinn wieder kräftig an. In den ersten neun Monaten 2015 stiegen die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,7% auf 12,75 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern kletterte um fast 20% auf 1,06 Milliarden Euro. Adidas hat seine Ziele für das Gesamtjahr 2015 daraufhin nach oben geschraubt. Am 3. März wissen wir genaueres.

Es gibt viel Positives zu berichten, aber auch einige belastetende Faktoren

Adidas kommt derzeit vor allem die hohe Kaufkraft westlicher Konsumenten zugute. Der schwache Euro macht zudem die Produkte außerhalb der Eurozone vergleichsweise günstig, beispielsweise in den USA. Belastend wirken sich hingegen die Wachstumsschwäche in vielen Schwellenländern aus, vor allem im Mega-Absatzmarkt China. In Russland, wo man unangefochtener Marktführer ist, drückt ferner der Rubelverfall die Umsatzentwicklung ins Minus. Für die meisten Russen sind Adidas-Produkte inzwischen fast unerschwinglich.

Analysten sind deshalb geteilter Meinung: Das Bankhaus Lampe etwa sieht den fairen Kurs aktuell bei 88 Euro. Die Privatbank Hauck&Aufhäuser hat das Kursziel indes von 78 auf 105 Euro angehoben. Der künftige Vorstandschef Kasper Rorsted und baldige Ex-Henkel-Chef sei der richtige Mann, um das attraktive Potenzial des Sportartikelherstellers freizusetzen, heißt es.

Anleger brauchten zuletzt viel Mut.

In den vergangenen zwei Jahren brauchten Anleger vor allem eins: Nerven wie Drahtseile. Nach dem 2009 gestarteten Aufwärtstrend schmierte der Kurs 2014 um 40% ab, um Anfang Dezember 2015 den alten Höchstand zu knacken. Dabei gelang sogar der Sprung zurück auf den Aufwärtrend von 2009. Aktuell sieht es danach aus, als wolle die Aktie bald wieder eine neue Höchtsmarke setzen.

Einsatz bis Mitte Juni verdoppeln – und den Totalverlust riskieren.

Die Adidas-Aktie gehört momentan wohl zu den aussichtsreichsten DAX-Investments. Der Zertifikatemarkt bietet zudem einige Alternativen, obwohl die Aktie mit einer Dividendenrendite von unter 2,0% nicht zu den Dividendenstars gehört. Verzichten Sie kurzfristig doch einfach auf die Dividende und kaufen Sie statt der Aktie einen Discount-Call-Optionsschein. Damit setzen Sie ebenfalls auf einen steigenden Aktien-Kurs. Bis Juni 2016 können Sie Ihren Kapitaleinsatz damit mehr als verdoppeln. Die Adidas-Aktie braucht dafür gerade einmal auf 95 Euro zu steigen. Aktuell steht der Kurs bei rund 92,20 Euro.

Im Vergleich zu einem normalen Call-Optionsschein sind Discount-Call-Optionsscheine günstiger (daher das Wort „Discount“ im Namen). Andererseits besitzen Discount-Call-Optionsscheine einen sogenannten Cap. Anleger profitieren nur bis zu diesem Niveau von einem Anstieg des Basiswertes, sprich in dem Fall der Adidas-Aktie. Am Markt stehen 141 Discount-Call-Optionsscheine auf den Sportartikelhersteller zur Auswahl. Ein am 15.06.2016 fällig werdender Schein mit der WKN HU2MYD kostet akuell 2,29 Euro. Der Basispreis liegt bei 90 Euro, der Cap bei 95 Euro. Die Adidas-Aktie befindet sich aktuell also genau dazwischen.

Und das sind Ihre Gewinnchancen: Notiert die Adidas-Aktie am 15.06.2015 auf oder über 95 Euro, zahlt die Emittentin, die HypoVereinsbank, 5,00 Euro zurück. Das würde Ihnen einen Ertrag von gut 118% einbringen – oder 304% per annum! Die fünf Euro errechnen sich dabei so: 95 Euro (Cap) minus 90 Euro (Basispreis) ergibt den inneren Wert des Discount-Call-Optionsscheins. Sollte die Adidas-Aktie beispielsweise bei 94 Euro stehen, bekommen Sie nur 4,00 Euro zurück. Mehr als 5,00 Euro sind am Ende nicht drin.

Den hohen Chancen stehen ungewöhnlich große Risiken gegenüber

Steuern und Gebühren einmal außen vorgelassen, muss die Adidas-Aktie am Laufzeitende also wenigstens 92,29 Euro Wert sein, damit Sie keinen Verlust erleiden (92,29 Euro minus 90,00 Euro gleich 2,29 Euro Rückzahlung). Bei Kursen darunter enstehen Verluste. Und: Schlussstände von 90 Euro und tiefer bedeuten den Totalverlust. Dazu kann es auch kommen, wenn die Hypovereinsbank zahlungsunfähig wird und als Schulderin ausfällt. Ebenfalls wichtig: Der Preis des Discount-Call-Optionsscheins ist auch von anderen Faktoren beeinflußt, etwa der Volatilität und kann während der Laufzeit überdurchschnittlich stark schwanken.

 

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