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04.08.2017 16:12

Telus: Gute Verbindung nach Kanada

Viele Telefongesellschaften leisten sich sehr üppige Ausschüttungsquoten. Bisweilen wird sogar die Substanz angeknabbert, um die Aktionäre zu erfreuen. Das funktioniert natürlich nicht ewig. Irgendwann muss dann doch gekürzt werden und statt fetter Renditen gibt’s lange Gesichter – wie weiland bei der Deutschen Telekom, der spanischen Telefonica oder zuletzt der schwedischen Telia. Dass es auch anders geht, beweist die kanadische Telus.

Viele Telefongesellschaften leisten sich sehr üppige Ausschüttungsquoten. Bisweilen wird sogar die Substanz angeknabbert, um die Aktionäre zu erfreuen. Das funktioniert natürlich nicht ewig. Irgendwann muss dann doch gekürzt werden und statt fetter Renditen gibt’s lange Gesichter – wie weiland bei der Deutschen Telekom, der spanischen Telefonica oder zuletzt der schwedischen Telia. Dass es auch anders geht, beweist die kanadische Telus.

Das schon 1990 gegründete Unternehmen verfügt nämlich über eine blütenweiße Historie von 14 Anhebungen in Serie. Zwar ist die Firma formal kein DividendenAdel, weil die Payout-Quote nur auf Basis bereinigter Ergebnisse innerhalb des Zielkorridors (25-75%) liegt. Doch die Kanadier kehren eben nicht alles aus, was verdient wird – und das sorgt für Spielraum, wenn die Gewinne (wie zuletzt 2015/16) mal nicht so stetig sprudeln.

Die Dynamik der letzten Jahre, als Telus die Ausschüttung stets zweistellig steigern konnte, sollte man allerdings nicht in die Zukunft fortschreiben. Realistischer ist ein jährliches Plus von 4-5% – was ausgehend von aktuell 4,5% Dividendenrendite ja ebenfalls nicht zu verachten ist.

Insgesamt ist die drittgrößte Telefongesellschaft Kanadas, deren Umsätze sich ungefähr 50/50 zwischen Festnetz und Mobilfunk aufteilen, damit ein ebenso zuverlässiger wie attraktiver Kandidat für das Rendite-Segment im Portfolio – zumal ja noch der Aspekt der Währungsdiversifikation hinzukommt. Weiterer Vorteil: Anders als bei vielen europäischen „Telcos“ gehört die öffentliche Hand längst nicht mehr zu den Gesellschaftern. Größte Aktionäre mit jeweils knapp über fünf Prozent sind mit der Royal Bank of Canada und der Toronto-Dominion Bank zwei reinrassige DividendenAdel-Firmen.

TELUS CORP DividendenAdel-Profil

Christian W. Röhl ist Unternehmer und Kapitalmarkt-Stratege – vor allem aber Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet. Einblicke in seinen Investment-Alltag gibt der Autor des manager magazin-Bestsellers „Cool bleiben und Dividenden kassieren“ in Vorträgen und Seminaren sowie auf seinem Blog DividendenAdel und bei Twitter (@CWRoehl).

Das DividendenAdel-Profil und der Kommentar sind zum angegebenen Datum auf Basis der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Informationen erstellt und hernach nicht aktualisiert worden. Sämtliche Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Genauigkeit. Die Inhalte dienen im übrigen nur der Information und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der erwähnten Wertpapiere dar. Keinerlei Haftung für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden.

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Christian W. Röhl ist Unternehmer, Kapitalmarkt-Stratege – und Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet. Einblicke in seinen Investment-Alltag gibt der Autor des manager magazin-Bestsellers "Cool bleiben und Dividenden kassieren" auf seinem Blog DividendenAdel sowie in Vorträgen und Workshops.

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