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16.02.2018 18:00

Ein weiterer Erholungsversuch im DAX - Allianz macht weniger Gewinn

Zum Ende dieser Handelswoche konnte sich der DAX weiter stabilisieren. Allerdings fehlt immer noch der Funke, der eine steile Erholungsrallye entfachen könnte.

Das war heute los. Zeitweise legte der DAX etwas mehr als 1 Prozent an Wert zu, genauso wie am Vortag ging dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer jedoch irgendwann die Puste aus. Anleger dürften erfreut zur Kenntnis genommen haben, dass der Euro seine jüngste Stärkephase beendete und wieder unter die Marke von 1,25 US-Dollar rutschte. Der jüngste Trend spricht jedoch für eine stärkere europäische Gemeinschaftswährung, was Anlegern hierzulande gar nicht gefällt.

Das waren die Tops & Flops. Zu den größten DAX-Gewinnern gehörte heute die ProSiebenSat.1-Aktie. Sie legte in der Spitze etwas mehr als 2 Prozent an Wert zu. Nachdem das Papier des Medienkonzerns 2017 noch der schwächste DAX-Performer war, ging das Jahr 2018 richtig gut los. Die allgemeinen Marktturbulenzen sorgten jedoch für eine Unterbrechung der Erholungsrallye. Nun soll die Aufholjagd weitergehen. Im Gegensatz dazu gehörten Finanzwerte eher zu den Verlierern des Tages, nachdem beispielsweise die Commerzbank-Aktie gestern noch von den Zinsfantasien profitieren konnte.

Wenig berauschend lief es heute auch für die Allianz-Aktie. Der Versicherer hatte seine neuesten Geschäftszahlen präsentiert. Anleger zeigten sich angesichts eines in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegenden operativen Ergebnisses von 11,1 Mrd. Euro und eines Rückgangs des auf die Anteilseigner entfallenden Jahresüberschusses um 2,3 Prozent auf 6,8 Mrd. Euro wenig begeistert. Die Aktie pendelte um ihren Vortageskurs.

Das steht am Montag und in der kommenden Woche an. Die kommende Woche sollte eher ruhig losgehen, da die US-Märkte aufgrund des Presidents’ Day Feiertags am Montag geschlossen sind. Danach dürfte jedoch die Post abgehen. Am Dienstag werden hierzulande die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen bekannt gegeben. Am Donnerstag steht mit dem neuesten ifo-Geschäftsklima sogar die Veröffentlichung des wichtigsten deutschen Konjunkturbarometers auf dem Programm. Dazwischen dürften Investoren am Mittwoch auf beiden Seiten des Atlantiks die Bekanntgabe des Protokolls der Sitzung der US-Notenbank Fed vom 30./31. Januar genau verfolgen. Schließlich haben die Themen Inflation und Zinsen zuletzt an Bedeutung hinzugewonnen.

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Quelle

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