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13.03.2018 10:30

MÄRKTE AM MORGEN | E.ON und RWE legen Details der Transaktion vor

Ist die „Goldlöckchen“-Zeit am US-Aktienmarkt schon wieder vorbei?

Ist die „Goldlöckchen“-Zeit am US-Aktienmarkt schon wieder vorbei? Nachdem Investoren die US-Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag mit kräftigen Kursgewinnen gefeiert hatten, haben die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen am Montag den Rückwärtsgang eingelegt und notieren mit 2,88 Prozent auf dem gleichen Niveau wie kurz vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts. Die Entwicklung könnte viele Investoren etwas überraschen, immerhin wetten Hedgefonds und andere Spekulanten so sehr auf steigende Zinsen, wie seit einem Jahr nicht mehr. Gestützt wurde der S&P500 von dem sinkenden Dollar, nachdem er gegenüber dem Yen nach einer mehrtätigen Erholung wieder nach unten gedreht war. Investoren könnten die US-Zinsen und den Dollar weiter genau im Auge haben. Die Netflix-Aktie war unter Druck, nachdem Citron Research getweetets hatte, man könne auf einen Kursrückgang bis auf 300 Dollar setzen, weil die hohen Ausgaben für Inhalte langfristig nicht nachhaltig seien. Zudem hat Apple gesagt, dass der Konzern kein Interesse an einer Übernahme von Netflix habe.

E.ON und RWE weiterhin im Fokus

Der DAX ist am Montag um 71,71 Punkte gestiegen, davon entfielen insgesamt 22,80 Punkte auf das Kursplus bei E.ON und RWE. RWE hat heute den Geschäftsbericht vorgelegt. Der bereinigte Gewinn lag 2017 bei 1,2 Mrd. Euro. Für 2018 sagt der Konzern einen Rückgang auf 700 Mio. bis 1,0 Mrd. Euro vorher. Im Fokus der Investoren steht allerdings vor allem der Deal der beiden Versorger. Die Einzelheiten dazu stellen E.ON-Chef Johannes Teyssen und RWE-Chef Martin Schmitz heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Essen vor. E.ON hat dazu die für Mittwoch geplante Vorlage des Geschäftsberichts vorgezogen und eine Planung bis 2020 vorgelegt.

Warten auf die US-Inflationsdaten

Volkswagen veröffentlicht um 10.30 Uhr die detaillierten Ergebnisse und den Geschäftsbericht. Laut den vorläufigen Zahlen war der Umsatz im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent auf 230,7 Mrd. Euro gestiegen. Für 2018 peilt der weltgrößte Autohersteller ein Erlösplus von bis zu 5,0 Prozent an. Die Biotechfirma Morphosys hat die Zahlen vorgelegt. 2018 will sie mehr Geld in ihren firmeneigenen Antikörper Mor 2018 stecken. Daher soll der operative Verlust auf 110 bis 120 Mio. Euro steigen. Vorbörslich notiert der DAX bei 12.430 Punkten. Brent liegt bei 64,90 Dollar je Barrel, Gold bei 1.319,00 Dollar je Unze. Um 13.30 Uhr kommen aus den USA die Inflationsdaten, die sich Investoren sehr genau anschauen werden.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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