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26.11.2018 11:11

Münchener Rück trotzt den Stürmen

Autor: Hussam Masri

Der größte Rückversicherer der Welt und zweitgrößte Erstversicherer Deutschlands kommt seinem mittelfristigen Gewinnziel im laufenden Jahr ein gutes Stück näher. Die niedrigen Zinsen und sinkende Preise in der Rückversicherungsparte hatten das Nachsteuerergebnis schon 2016 unter die Schwelle von drei Mrd. Euro gedrückt. 2017 kamen dann verheerende Schäden durch Wirbelstürme hinzu, die den Gewinn auf 400 Mio. Euro einbrechen ließen. Doch der Vorstandsvorsitzende Joachim Wenning will den Konzern mit weniger Personal, wachsenden Erträgen in der Erst- und Rückversicherung sowie Investitionen in die Digitalisierung wieder profitabler machen. Dabei hilft auch die jüngste Trendwende zu leicht höheren Rückversicherungs-Preisen. Wenning peilt eine klare Zielmarke an. 2020 soll der Nachsteuer-Gewinn wieder 2,8 Mrd. Euro erreichen, wobei Analysten bis dahin sogar eine Rückkehr zur Drei-Milliarden-Marke für realistisch halten und weiterhin hohe Dividendenrenditen von gut 4,5 Prozent prognostizieren.

Im laufenden Jahr hat das Management als Etappenziel einen Gewinn von 2,1 bis 2,5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt und sieht sich nach neun Monaten auf einem guten Weg dorthin. Von Januar bis September wurden bereits 2,04 Mrd. Euro erwirtschaftet, sodass Finanzvorstand Jörg Schneider mittlerweile sogar die obere Hälfte der Zielspanne für erreichbar hält. Dabei mussten auch in diesem Jahr erhebliche Belastungen durch Großschadenereignisse gestemmt werden, die im Abschlussquartal anhalten dürften. Analysten sahen ihre Erwartungen durch das Neunmonats-Zahlenwerk insgesamt übertroffen. Positiv wurde zur Kenntnis genommen, dass die Erstversicherungstochter Ergo ebenfalls zur guten Entwicklung beiträgt und demnach zunehmend die Früchte ihrer Umstrukturierung erntet. Während für das Gesamtjahr nur ein Überschuss von 250 bis 300 Mio. Euro eingeplant war, hat die Sparte nach neun Monaten auch dank Einmaleffekten bereits 359 Mio. Euro erreicht.

Sinkende Tilgungsschwellen und 40,00 Prozent finaler Puffer

Das DekaBank Münchener Rückversicherung Express-Zertifikat Relax 02/2025 (WKN DK0SA5) stellt moderate Anforderungen an die Kursentwicklung der Münchener Rück-Aktie. Da die Tilgungsschwellen an den jährlich im Februar stattfindenden Beobachtungstagen schrittweise sinken, wächst die Wahrscheinlichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Gleichzeitig nimmt der erzielbare Zinsbetrag um 45,00 Euro pro vergangener Periode zu. Falls die gut sechsjährige Laufzeit jedoch voll ausgeschöpft werden sollte, ist für einen Erfolg lediglich die finale Behauptung der Barriere nötig. Am Bewertungstag, dem 12.02.2025, muss die Münchener Rück-Aktie dazu auf oder über der Barriere schließen, die bei 60,00 Prozent des Startwerts, also des anfänglichen Aktienschlusskurses vom 14.12.2018, fixiert wird. Sofern zumindest diese Bedingung erfüllt ist, erreicht die Rückzahlung je Zertifikat das maximal mögliche Niveau von insgesamt 1.270,00 Euro.

Wenn es jedoch nicht zur vorzeitigen Rückzahlung kommt und die Münchener Rück-Aktie am Bewertungstag unter der Barriere schließt, erhält der Anleger als Rückzahlung pro Zertifikat die Referenzanzahl an Münchener Rück-Aktien übertragen und muss auf eine Zinszahlung verzichten. Im Vergleich zum ursprünglich investierten Nennbetrag entsteht dabei ein Verlust von mehr als 40,00 Prozent. Auch ein Totalverlust könnte wegen der potenziellen Wertlosigkeit der übertragenen Münchener Rück-Aktien auftreten. Zudem unterliegen die mögliche Zinszahlung und die Rückzahlung dem Emittentenrisiko. Deshalb würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.

Das DekaBank Münchener Rückversicherung Express-Zertifikat Relax 02/2025 (WKN DK0SA5) kann vom 26.11.2018 bis 14.12.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden.


Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden. Bei Fragen zu den Kosten wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater / Ihre Kundenberaterin.

Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen zu Zertifikaten sollten potenzielle Anleger den Wertpapierprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Bedingungen und eventuellen Nachträgen sowie dem aktuellen Basisinformationsblatt bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich ist oder unter www.deka.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden kann. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Quelle

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe. Als zentraler Dienstleister bündelt sie Kompetenzen in Asset Management und Bankgeschäft - als Vermögensverwalter, Finanzierer, Emittent, Strukturierer und Depotbank.

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