Themenspecial: Aktien-Anleihen

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Varianten von Aktienanleihen

Aktien-Anleihe mit Barriere

Varianten von Aktienanleihen - Aktien-Anleihe mit Barriere

Bei dieser Variante wird unterhalb des Basispreises eine weitere Kursmarke von Beginn an fixiert. Bei den sogenannten „Aktien-Anleihen mit Barriere“ ist dann nicht der Basispreis, sondern diese tiefer liegende Barriere für die Rückzahlung des Nennbetrags ausschlaggebend. Sie darf während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten werden.

Andernfalls erfolgt die Lieferung von Aktien. Das Bezugsverhältnis bleibt dabei aber am Basispreis ausgerichtet, der bei dieser Variante zumeist bei 100 Prozent – und somit auf dem Startniveau der Aktie – festgelegt wird. Ist die Barriere also gebrochen, wirken abgesehen von der Zinszahlung am Ende keinerlei Puffer. Hat die Aktie dann beispielsweise 40 Prozent verloren, werden dem Anleger Aktien im Wert von 600 Euro (bei Nennbetrag 1.000 Euro) eingebucht.

Theoretisch ist nach einem Barrierebruch in einer Ausnahme doch die Rückzahlung des vollen Nennbetrags möglich. Nämlich dann, wenn die Aktie am Ende doch wieder über dem Basispreis notiert. Dafür ist aber nach dem Barrierebruch eine starke Erholung der Aktie nötig.