Themenspecial: Express-Zertifikate

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Arten von Express-Zertifikaten

Klassischer Express: Steigende Prämien

Vom Zinssatz zur Rendite - Ertrag, Rendite und Zinssatz

Bei keinem anderen Anlagezertifikat sind so viele Abwandlungen am Markt zu finden wie bei Expressen. Die klassische Variante zeichnet sich dabei durch einen Einlösungsbetrag aus, der in jedem Jahr ansteigt. Somit spielt es kaum eine Rolle, an welchem der jährlichen Beobachtungstage das Zertifikat eingelöst wird. Die annualisierte Rendite bleibt immer gleich. Gleichzeitig bedeutet der wachsende Einlösungsbetrag, dass während der Laufzeit keine regelmäßigen Zinsen gezahlt werden. Als klassisch gelten außerdem gleich bleibende Einlösungsschwellen, die jeweils auf Höhe des Startkurses liegen.

Das bedeutet: Bei jeder der jährlichen Stichtage wird überprüft, ob die Aktie mindestens so hoch notiert wie zum Auflagezeitpunkt des Zertifikats. In diesem Fall erfolgt die frühzeitige Einlösung – und zwar zu einem Betrag, der mit jedem Jahr ansteigt.

Zusätzlich wird oft eine zweite Schwelle („Barriere“) eingezogen, die deutlich unter der Einlösungsschwelle liegt. Sie bietet zusätzlichen Schutz, falls die Bedingung für eine vorzeitige Rückzahlung an keinem Stichtag erfüllt wird und das Zertifikat bis zur regulären Fälligkeit läuft. In diesem Fall bleibt zumindest das Nominalkapital gesichert, wenn der Abrechnungskurs des Basiswertes am Ende oberhalb dieser Barriere notiert.

Beobachtungs-
zeitpunkt
Einlösungs-
schwelle*
Einlösungs-
betrag
nach Jahr 1 100% 105 €
nach Jahr 2 100% 110 €
nach Jahr 3 100% 115 €
nach Jahr 4 100% 120 €

*bezogen auf den Kurs der Aktie zu Beginn der Laufzeit