Themenspecial: Zinsanlagen

powered by LBBW

Wichtige Kennzahlen und Eigenschaften

Wichtige Kennzahlen und Eigenschaften

Emittent

Anleihen können von Ländern, Bundesländern oder Unternehmen begeben werden. Wer eine Anleihe ausgibt, gilt als Emittent des Papiers. Von der Zahlungsfähigkeit des Emittenten hängt ab, ob Investoren am Laufzeitende ihr eingesetztes Kapital in vollem Umfang zurückgezahlt bekommen.

Bonität (Rating)

Die Kreditwürdigkeit eines Anleihe-Emittenten wird auch als Bonität bezeichnet. Die Bonität lässt Rückschlüsse auf die Wahrscheinlichkeit zu, mit der der Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen vollständig und fristgerecht erfüllen wird. Einschätzungen von Ratingagenturen und die Preise für Kreditausfallversicherungen können Investoren als Anhaltspunkte dienen, um die Bonität eines Anleihe-Emittenten einzuschätzen.

Kupon

Die Ausschüttungen, die der Emittent während oder am Ende der Laufzeit einer Anleihe vornimmt, werden Kupons genannt. Kupons sind in der Regel in Prozent p.a. angegeben. Ihre Höhe wird bei Ausgabe der Anleihe genau festgelegt.

Laufzeit

Auch die Laufzeit einer Anleihe wird in der Regel am Ausgabetag genau festgelegt. Dabei gilt die Faustregel: Längere Laufzeiten lassen höhere Kupons erwarten. Schließlich muss der Investor über eine längere Zeit auf sein Geld verzichten und auch die Gefahr eines Emittentenausfalls ist über einen langen Zeitraum betrachtet höher.

Rendite

Weil der Preis einer Anleihe während der Laufzeit schwankt, verändert sich auch ihre Rendite. Sobald die Anleihe am Sekundärmarkt gehandelt wird, ist diese Kennziffer interessanter und aussagekräftiger als der festgelegte Kupon. Je nachdem ob der Anleihepreis unter oder über dem Ausgabepreis notiert, steht eine Rendite in Aussicht, die größer bzw. kleiner als der ausgewiesene Kupon ist. Denn relativ zum Einstiegspreis ist der fixe Kupon mehr oder weniger wert.