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21.08.2018 10:30

MÄRKTE AM MORGEN | Trump sorgt erneut für Unruhe

Fakten gibt es bisher nicht, die Erwartungen an die anstehenden Verhandlungen zwischen der chinesischen Delegation und den USA sind aber hoch. Inzwischen rückt eine Lösung aber wieder in weite Ferne, US-Präsident Donald Trump verteidigte seine harte Haltung im Handelsstreit.

Fakten gibt es bisher nicht, die Erwartungen an die anstehenden Verhandlungen zwischen der chinesischen Delegation und den USA sind aber hoch. Inzwischen rückt eine Lösung aber wieder in weite Ferne, US-Präsident Donald Trump verteidigte seine harte Haltung im Handelsstreit. Zugleich kritisierte er die Zinspolitik der amerikanischen Notenbank ungewöhnlich deutlich und stellte sogar ihre Unabhängigkeit infrage. China und Europa warf er erneut Währungsmanipulationen vor. An den Währungsmärkten kam es zu kräftigen Bewegungen: Der Dollar steht auf breiter Front unter Druck, Euro, Yen und Yuan legen kräftig zu. Bereits seit einigen Tagen wertet der chinesische Yuan gegen den Dollar wieder auf. Mittelfristig gesehen ist aber noch nicht viel passiert: Zum Yuan hat der Dollar seit Anfang April knapp zehn Prozent zugelegt. Wesentlich kritischer sieht die Lage in der Türkei aus. Am Montag stand die Lira erneut unter Druck, nach wie vor ist vollkommen unklar, wie das Land aus der schwierigen Lage herauskommen will.

Öl-Nachfrage leidet

Der Handelsstreit und die Türkei-Krise belasten auch die Aussichten am Öl-Markt. Vor allem die kräftige Abwertung vieler Schwellenländerwährungen könnte deutliche Bremsspuren auf der Nachfrageseite auslösen. So ist der Ölpreis in Yuan seit Jahresbeginn um 14 Prozent gestiegen, in Lira gerechnet sogar um 75 Prozent, während auf Dollar-Basis nur ein Zuwachs von sieben Prozent in der Bilanz steht.

Dow legt weiter zu

Weiterhin gute Stimmung herrschte zum Wochenauftakt an den US-Aktienmärkten. Der Dow Jones legte um 0,4 Prozent zu, für den Index der Technologiebörse Nasdaq ging es um 0,1 Prozent aufwärts. Nachdem die Berichtssaison weitgehend abgeschlossen ist, könnten Übernahmen wieder frischen Schwung entfachen. Unter den Einzelwerten sorgte daher der geplante 2,8 Mrd. Dollar schwere Kauf von Sodastream durch Pepsico für Bewegung. In Asien bremste hingegen der festere Yen die Aktienmärkte aus, der Nikkei pendelte seitwärts.

Auch in Frankfurt zeichnet sich eine ruhige Eröffnung ab, nachdem der DAX am Montag den höchsten Tagesgewinn seit fast vier Wochen erzielte. Allerdings muss die Nachhaltigkeit kritisch hinterfragt werden, die Umsätze auf Xetra lagen bei lediglich 2,5 Mrd. Euro.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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