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26.02.2015 10:30

Idee fürs Geld: Beiersdorf im Kampf ums Allzeithoch

Fast 2 Jahre!

So lange dauert die Konsolidierung der Beiersdorf-Aktie nun schon an, seit die letzte große Rallye Anfang April 2013 zu Ende ging. Zwar wurde im Januar 2014 noch einmal ein halbherziges Allzeithoch bei 77,33 Euro erreicht, aber unterm Strich haben die Notierungen in den zurückliegenden 23 Monaten nicht einmal um zehn Prozent zugelegt. Allerdings hielten sich auch die Rückschläge in Grenzen. Dramatische Hiobsbotschaften mussten die Aktionäre also nicht verdauen. Die neue Dynamik seit Januar allerdings wirkt wie ein Startschuss für eine Aufholjagd des zurückgebliebenen DAX-Titels.

Fundamental

Enttäuscht zeigten sich die Börsianer zuletzt vom Dividendenausblick. Die ohnehin schmal bemessene Ausschüttung von 0,70 Euro je Aktie soll vorerst nicht angehoben werden. Stattdessen soll die üppige Barmittel-Ausstattung des Unternehmens für geplante Zukäufe zusammengehalten werden. Ansonsten konnte Beiersdorf aber mit seinen Zahlen für das Jahr 2014 trotz schwieriger Rahmenbedingungen im globalen Geschäft punkten und blickt zuversichtlich auf 2015. Ausführlich berichtet zum Beispiel www.handelsblatt.com.

Charttechnisch

Mit dem Sprung über die flache Abwärtstrendlinie seit Anfang 2014 könnte die Konsolidierung der Beiersdorf-Aktie ein Ende finden, wenngleich die Überwindung des letzten Allzeithochs vom Januar 2014 bei 77,33 Euro nur einige Tage gelang und vorerst als gescheitert gelten muss. Ein neuer Angriffsversuch erscheint jedoch möglich. Im Falle eines größeren Luftholens finden sich hingegen Stabilisierungsbereiche bei aktuell 70,23 Euro (sinkend) an der überwundenen Abwärtstrendlinie seit Anfang 2014 sowie bei 64,78 Euro (steigend) an der Aufwärtstrendlinie seit August 2011 und schließlich bei 60,78 Euro am Korrekturtief vom vergangenen Oktober.

Idee fürs Geld: Beiersdorf im Kampf ums Allzeithoch

 

4.519 ...

Zertifikate auf Beiersdorf gibt es aktuell. Die geringe Dividendenrendite der Aktie erschwert indes das Auffinden von attraktiven Bonus-Zertifikaten mit wenig Aufgeld unter den 577 derzeit verfügbaren Papieren.

Vier Gründe ...

weshalb wir das klassische Bonus-Zertifikat mit der WKN CR26A5 ausgewählt haben:

  1. Um das Aufholpotenzial der zurückgebliebenen Beiersdorf-Aktie ohne Höchstgrenze zu nutzen, bevorzugen wir ein klassisches Bonus-Papier.
  2. Bei der dividendenschwachen Beiersdorf-Aktie lässt sich bei sonst attraktiven Konditionen ein Aufgeld kaum verhindern. Das Aufgeld des ausgewählten Bonus-Zertifikats gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von 2,82 Prozent (77,73 Euro Zertifikatspreis ggü. 75,60 Euro Aktienkurs) ist indes noch akzeptabel.
  3. Die Barriere liegt mit 59,00 Euro leicht unter dem 60,78er Oktober-Tief der Beiersdorf-Aktie und muss in einem relativ kurzen Zeitraum bis zum Bewertungstag am 17.12.2015 halten. Wird die 60,78er Chartunterstützung im laufenden Jahr nicht mehr unterschritten, bleibt auch die Barriere unversehrt.
  4. Zwar bietet das Zertifikat angesichts des geringen Aufgelds, der niedrigen Barriere und der eher kurzen Laufzeit keine positive Bonusrendite, wenn die Beiersdorf-Aktie - bei unverletzter 59er Barriere – auf Sicht zum 17.12.2015 enttäuschend abschneiden sollte. Mit dem Bonuslevel von 77,00 Euro beläuft sich der Verlust im Bonusszenario aber lediglich auf ein knappes Prozent.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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