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22.09.2015 14:45

Idee fürs Geld: Großer Risikopuffer für ein kurzfristiges Seitwärtsinvestment im DAX

Mit einer 7.400er Barriere, also einem Puffer von aktuell mehr als 23 Prozent, sind im vierten Quartal knappe zehn Prozent p.a. als Rendite drin.

Aktuelle Situation

Dass die amerikanische Notenbank auch den September-Zinsentscheid tatenlos verstreichen ließ, zeugt einerseits von einem äußerst besonnenen Vorgehen. Offensichtlich will die Fed jegliche Belastung für die Wirtschaft gerade angesichts der labilen Lage in China vermeiden. Das dürfte die Märkte eigentlich erfreuen. Zunächst scheint aber die Unsicherheit über das weitere Vorgehen weitaus schwerer zu wiegen. Nicht einmal für die Entscheidung im Dezember hat Janet Yellen eindeutige Signale geliefert. Die Hängepartie kommentiert zum Beispiel handelsblatt.com. Klar dürfte jetzt nur sein, dass der ausgebliebene Zinsschritt der Ökonomenzunft viel Debattierstoff beschert hat, wie abermals handelsblatt.com in einer interessanten Zusammenstellung erster Reaktionen aus Expertenhand dokumentiert.

Charttechnisch

Der DAX ist stark angeschlagen und seit dem gestrigen Montag Montag (21.09.) kommt auch noch der Automobilsektor als belastendes Element hinzu. Mittlerweile ist es sehr unwahrscheinlich, dass die positive Stimmung des ersten Quartals in den letzten drei Monaten des Jahres zurückkehrt. Nüchtern betrachtet wurde die Aufwärtstrendlinie seit September 2011 nach der kurzen Unterschreitung beim Augustcrash bisher noch verteidigt, aber nur bis zum vergangenen Freitag (18.09.). Allerdings liegt ein echter Trendbruch erst durch ein neues temporäres Tief unter dem 8.350er Level vom Oktober 2014 vor. Dort stünden dann auch die Aufwärtstrendlinie seit Frühjahr 2009 sowie die 8.000/8.200er Unterstützungszone aus den früheren Allzeithochs als potenzielle Stabilisierungen zur Verfügung. Und ferner sollte allerspätestens der alte 7.450er Widerstand aus den Jahren 2011 und 2012 als kräftige horizontale Unterstützung wirken.

Großer Risikopuffer für kurzfristiges DAX-Seitwärtsinvestment

Immerhin 73 von 23.819 …

Capped Bonus-Zertifikaten bleiben übrig, wenn wir eine Fälligkeit noch vor dem Jahresende mit einer Barriere von höchstens 7.400 Punkten fordern, wobei die Bonusrendite p.a. mindestens 5,00 Prozent betragen soll und das Aufgeld allenfalls bei 1,00 Prozent liegen darf.

Knappe zehn Prozent Rendite bei unverletzten 7.400 Punkten

Das Capped Bonus-Zertifikat mit der WKN PA1850 kostet aktuell 95,67 Euro bei einem DAX-Niveau von 9.653 Punkten (Stand: 22.09.2015, 14:33 Uhr). Am 24.12.2015 gibt es hier 98,00 Euro zurück, wenn der DAX bis zum 18.12.2015 niemals auf oder unter 7.400 Punkte gefallen ist. Als Bonusertrag winken also 2,44 Prozent, die aufs Jahr hochgerechnet einer attraktiven Rendite von 9,56 p.a. Prozent entsprechen.

Sollte die niedrige 7.400er Barriere an den kommenden gut 60 Handelstagen bis zum 18.12.2015 aber wider Erwarten verletzt werden, drohen empfindliche Verluste. Der Zertifikatswert entspricht dann bei der Endabrechnung nur noch einem Hundertstel des DAX-Stands. Bei 6.000 Punkten wären das zum Beispiel 60,00 Euro und somit fast 40,00 Prozent Verlust gegenüber dem Einstiegspreis. Der Restoptimismus für einen weiteren Handelsverlauf oberhalb von 7.400 Punkten ist also eine unbedingt notwendige Voraussetzung für den Kauf des Capped Bonus-Zertifikats.

 

Mehr zur Motivation für Ideen fürs Geld finden Sie hier: Ideen fürs Geld: Was das soll!

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