| Das neue Jahr brachte bei der 10-jährigen Rendite in Deutschland (bisher) einen deutlichen Zinsanstieg von 0,20 % auf in der Spitze über 0,50 %. Im Monatschart schlägt sich diese Entwicklung in einem „bullish engulfing“ nieder. Doch dieses konstruktive Candlestickmuster ist nicht die einzige Formation, die derzeit weiter steigende Renditen nahelegt. Schließlich steht auf Wochenbasis eine nicht ganz idealtypische inverse Schulter-Kopf-Schulter-Umkehr zu Buche (siehe Chart). Da auch diverse Indikatoren (z. B. RSI und MACD) – und zwar in beiden Zeitebenen – „long“ positioniert sind, dürfte die 10-jährige Rendite zunächst weiter anziehen. Die 38-Monats-Linie (akt. bei 0,63 %) definiert dabei ein erstes Etappenziel. Wirklich massiv werden die Hürden im Bereich der Widerstandszone, deren Ausgangspunkt durch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 0,83 %) definiert ist und sich über den Abwärtstrend seit Sommer 2008 (akt. bei 0,97 %) bis zum Zinshoch vom Juni 2015 bei 1,06 % erstreckt. Auf der Unterseite sollten dagegen in Zukunft die Hochs vom März und April 2015 bei 0,33/0,31 % nicht mehr unterschritten werden. Schließlich würde ein Rebreak dieser Marken die beschriebene Schulter-Kopf-Schulter-Formation negieren. |