10-jährige Rendite Japan - Es tut sich was – Trendlinie als Trigger
Es tut sich was – Trendlinie als Trigger
Nach dem Abschluss einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation und einem ersten Zinsanstieg pendelte die 10-jährige Rendite in Japan in den letzten anderthalb Jahren unter dem Strich seitwärts (siehe Chart). Dennoch gibt es aktuell einige interessante Entwicklungen: So wurde jüngst die 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,05 %) mit einem Aufwärtsgap (0,05 % zu 0,06 %) übersprungen. Auch der Durchschnitt der letzten 38 Monate (akt. bei 0,07 %) wurde zuletzt aus dem Spiel genommen. Interessante Details fördert zudem die langfristige Betrachtung zu Tage. So steht im Monatschart eine Folge von vier Monatskerzen mit kleinen Körpern zu Buche. Diese „Lethargie“ begünstigt einen neuen Trendimpuls, zumal auf Quartalsbasis sogar eine Serie von sechs kleinen Kerzenkörpern auf das Börsenparkett gelegt wurde. Beachten sollten Anleger deshalb die fallende Trendlinie, welche das Tief von 2015 (0,20 %) sowie das 2017er-Hoch (0,16 %) verbindet. Ein Sprung über diese Trendlinie (akt. bei 0,11 %) würde den Grundstein für einen weiteren Zinsanstieg legen. Neben den zuvor angeführten horizontalen Barrieren ist dabei das Niveau von 0,30 % – abgeleitet aus der o. g. S-K-S-Formation – als langfristige Zielmarke zu nennen.
10-jährige Rendite Japan (Weekly)

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