| Mit den jüngsten Notierungen im Bereich von 2,64 % hat die 10-jährige Rendite USA eine wichtige Schaltstelle erreicht. Zur Erinnerung: Jenseits dieses Levels wäre das „Hammer“-Umkehrmuster des Jahres 2016 sowie der „Innenstab“ des vergangenen Jahres positiv nach oben aufgelöst. Da die letzten Jahreskerzen zudem allesamt markante Lunten aufweisen, dürfte ein solcher Befreiungsschlag auf fruchtbaren Boden fallen. In der Folge würden die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 3,04 % unmittelbar in den Fokus rücken, die zudem bestens mit dem Zinstief von 2003 bei 3,07 % harmonieren. Aber selbst der seit Anfang der 1980er-Jahre dominierende Baissetrend (auf Jahresbasis akt. bei 3,36 %) rückt dann in Schlagdistanz. Knapp darunter verläuft inzwischen auch die Durchschnittslinie der letzten 200 Monate (akt. bei 3,30 %). Auch im Wochenbereich würde ein Spurt über das eingangs angeführte Signallevel das Profil der unteren Zinswende schärfen, zumal der trendfolgende MACD mittlerweile in allen von uns standardmäßig betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) steigende Rendite erwarten lässt. |