10-jährige Rendite USA - Zinsanstieg auf die lange Bank geschoben
Zinsanstieg auf die lange Bank geschoben
Investoren können die Implikationen aus dem beschriebenen „reversal“ gar nicht überschätzen. Damit ist ein Zinsanstieg bzw. eine nachhaltige Zinswende auf die lange Bank geschoben. Aus charttechnischer Sicht ist ohnehin ein Sprung über den o. g. Kreuzwiderstand – besser noch eine Rückeroberung der 200-Monats-Linie (akt. bei 3,19 %) – zwingend erforderlich, um wieder über steigende Renditen in den USA diskutieren zu können. Ausgehend von diesem Schlüsselchart wollen wir im Folgenden höhere Zeitebenen beleuchten. Wir verfahren also genau umgekehrt wie Sie es sonst von uns gewohnt sind. Als wichtigen Beleg für das bisher Gesagte werten wir den Halbjahreschart der 10-jährigen Rendite USA. Mit einem „shooting star“ wurde in dieser hohen Zeitebene der Bruch des seit 1981 bestehenden Baissetrends abgelehnt. Auf Schlusskursbasis der 6-Monats-Kerzen blieb Anlegern zudem ein Abschluss des großen Doppelbodens der letzten Jahre verwehrt (siehe Chart 3). Vor allem der bestätigte Mehr-Dekaden-Baissetrend ist Wasser auf die Mühlen eines erneuten Zinsrutsches. Interessant ist noch der Blick auf das angeführte negative Candlestickmuster. Unterhalb der Marke von 2,81 % wäre der „shooting star“ nach unten aufgelöst, wodurch der o. g. Signalgeber erneut bestätigt wird.
10-jährige Rendite USA (Annually)

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Investoren können die Implikationen aus dem beschriebenen „reversal“ gar nicht überschätzen. Damit ist ein Zinsanstieg bzw. eine nachhaltige Zinswende auf die lange Bank geschoben. Aus charttechnischer Sicht ist ohnehin ein Sprung über den o. g. Kreuzwiderstand – besser noch eine Rückeroberung der 200-Monats-Linie (akt. bei 3,19 %) – zwingend erforderlich, um wieder über steigende Renditen in den USA diskutieren zu können. Ausgehend von diesem Schlüsselchart wollen wir im Folgenden höhere Zeitebenen beleuchten. Wir verfahren also genau umgekehrt wie Sie es sonst von uns gewohnt sind. Als wichtigen Beleg für das bisher Gesagte werten wir den Halbjahreschart der 10-jährigen Rendite USA. Mit einem „shooting star“ wurde in dieser hohen Zeitebene der Bruch des seit 1981 bestehenden Baissetrends abgelehnt. Auf Schlusskursbasis der 6-Monats-Kerzen blieb Anlegern zudem ein Abschluss des großen Doppelbodens der letzten Jahre verwehrt (siehe Chart 3). Vor allem der bestätigte Mehr-Dekaden-Baissetrend ist Wasser auf die Mühlen eines erneuten Zinsrutsches. Interessant ist noch der Blick auf das angeführte negative Candlestickmuster. Unterhalb der Marke von 2,81 % wäre der „shooting star“ nach unten aufgelöst, wodurch der o. g. Signalgeber erneut bestätigt wird.
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