Adva Optical und SAP erzielen Ergebnissprung in der Corona-Krise
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Eine "positive Entwicklung" der Nachfrage verhilft dem Netzwerkausrüster Adva Optical im zweiten Quartal nicht nur zu einem Umsatzwachstum. Vor allem der Gewinn verbessert sich überproportional. Zudem zeigt sich das Unternehmen für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich, genau wie Europas größter Softwarehersteller SAP. Die Walldörfer haben derzeit aber noch mehr zu bieten.
Das Wichtigste zu Adva und SAP vorab:
Adva erlebt eine stabile Produktnachfrage
SAP will durch den Börsengang einer Tochter seine Investitionen vorantreiben
Der Telekom- und Netzwerkausrüster Adva Optical hat sich im abgelaufenen Quartal erfolgreich gegen die negativen Auswirkungen der Corona-Krise gestemmt. Das Unternehmen steigerte eigenen Angaben zufolge seinen Gewinn und verbuchte darüber hinaus noch einen deutlichen Ergebnissprung. Laut Adva lag der Erlös im zweiten Quartal bei 145 Millionen Euro und damit 9,3 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Man habe dabei von einer gestiegenen Nachfrage profitiert, hieß es von Unternehmensseite. Das Betriebsergebnis vervielfachte sich auf 8,7 Millionen von 2,5 Millionen Euro im Vorjahr, ebenso der Konzerngewinn: Er lag bei 7,6 Millionen nach 1,3 Millionen Euro.
„Die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen hat sich während der Covid-19-Pandemie bisher positiv entwickelt. Eine rezessionsbedingte Abkühlung in der zweiten Jahreshälfte ist zwar möglich, aber aktuell halten wir auch für das dritte Quartal weiteres Umsatzwachstum für wahrscheinlich“, sagte Konzernchef Brian Protiva. Das Unternehmen hatte sich eine KfW-Kreditlinie von über 40 Millionen Euro gesichert. Damit sei man für alle Risiken gewappnet, so Protiva.
Sich für die Zukunft rüsten will auch SAP. Das wertvollste DAX®-Unternehmen hatte seine bereits angekündigten Ergebnisse für das abgelaufene Quartal präzisiert und einen Börsengang der US-Tochter Qualtrics angekündigt. Der Umsatz kletterte bei SAP insgesamt um rund 2 Prozent, der Nettogewinn stieg um mehr als 50 Prozent. Gleichzeitig bestätigte die Unternehmensführung die zuvor reduzierten Gewinn- und Umsatzprognosen. Zu diesem Ergebnis hat vor allem der starke Cloudbereich beigetragen, aber auch Sparmaßnahmen. So gab es zwischen April und Juni keine Neueinstellungen und auch mit Kunden wurde sich nicht vor Ort getroffen, sondern per Videokonferenz.
Obwohl SAP der Corona-Krise trotzen konnte, soll der Konzern umgebaut werden. Die zahlreichen Übernahmen der vergangenen Jahre belasten Europas größten Softwarehersteller. Daher soll das freundliche Börsenumfeld für Technologieaktien genutzt werden, um das erst kürzlich übernommene US-Tochterunternehmen Qualtrics an die Börse zu bringen. Qualtrics ist ein Marktforschungsunternehmen, dass Kundeninformationen aufbereitet, um Werbung oder Marketing von Unternehmen besser steuern zu können. SAP hatte den Dienstleister erst 2018 final integriert und 8 Mrd. Dollar für das Unternehmen bezahlt. SAP bleibt aber nach dem Börsengang Großaktionär und will durch die Einnahmen weitere Investitionen vorantreiben. Ein Teil des Kapitals aus dem Börsengang wird bei Qualtrics bleiben, um auch dort Wachstum und Investitionen voranzutreiben.
Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.
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