| Der Rutsch des Ölpreis-Futures unter das Januartief (45,19 USD) wurde nicht bestätigt und entpuppte sich letztlich als Fehlausbruch. Dies eröffnet dem „schwarzen Goldes“ nun Erholungschancen, zumal die Widerstandszone aus den Hochs der letzten vier Wochen, die allesamt im Dunstkreis der Marke von 50 USD ausgeprägt wurden, gestern nachhaltig überwunden wurde. Rückenwind kommt dabei von einer ganzen Reihe von Indikatoren. Während RSI und Stochastik jeweils positive Divergenzen ausweisen, arbeitet der MACD an einem neuen Einstiegssignal. Zuvor hatte auch der Trendfolger neue Verlaufstiefs im eigentlichen Chartverlauf ebenfalls nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt. Zu guter Letzt spiegelt sich der Kontrollverlust der Bären in dem Candlestickumkehrmuster in Form eines klassischen „Hammers“ auf Monatsbasis wider. Per Saldo stehen die Chancen deshalb gut, dass der Ölpreis-Future den seit Juni 2014 bestehenden Baissetrend (akt. bei 54,24 USD) ins Visier nehmen wird. Um allerdings größeres Aufwärtspotential in Richtung der Kurslücke bei rund 60 EUR freizusetzen, ist unverändert ein Sprung über den dominierenden Abwärtstrend die zwingende Voraussetzung. |