Cloud-Geschäft hilft IBM – König & Bauer braucht Hilfe
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Umsatzrückgang, Ergebniseinbruch: Das abgelaufene Quartal hätte für IBM besser laufen können, aber die Corona-Krise belastet auch "Big Blue". Dennoch schneidet der IT-Konzern besser ab als erwartet. Der Grund dafür liegt in der Cloud. Dagegen muss der deutsche Druckmaschinenhersteller König & Bauer aus dem SDax einen Staatskredit beantragen, um die Corona-Krise zu überwinden.
Das Wichtigste zu IBM und König & Bauer vorab:
IBM trotzt der Corona-Krise
König & Bauer in den roten Zahlen
Der US-IT-Dienstleister IBM hat aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie einen Umsatzrückgang im abgelaufenen Quartal hinnehmen müssen. Das Ergebnis brach den Angaben zufolge ein. Dennoch schloss "Big Blue" den Dreimonatszeitraum besser ab, als Marktexperten erwartet hatten. Laut IBM lag das Ergebnis ohne Sonderposten bei 2,18 Dollar je Aktie – prognostiziert worden waren 2,07 Dollar je Anteilsschein (FactSet).
Den Nettogewinn bezifferte das sich seit Jahren in einem Umbau befindliche Unternehmen mit 1,48 Milliarden Dollar - ein Rückgang zum Vorjahreszeitraum von 46 Prozent. Der Umsatz gab den Angaben zufolge im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar nach. Analysten (FactSet) hatten aber mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Positiv überraschte die Cloud-Sparte: Deren Erlös legte um 30 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar zu.
Das erste Quartal hat beim deutschen Druckmaschinenhersteller König & Bauer ebenfalls tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen. Das Unternehmen kündigte danach an, die Kosten deutlich reduzieren zu wollen. Nun muss der im Kleinwerteindex SDax gelistete Konzern Staatshilfen beantragen. Wie König & Bauer mitteilte, will man sich einen Staatskredit bei der KfW besorgen. Der flexibel rückführbare Kredit, den das Unternehmen beantragen will, soll ein Volumen von bis zu 120 Millionen Euro haben. Das Unternehmen will ihn demnach zur Stärkung der Stabilität und strategischen Flexibilität einsetzen.
König & Bauer belasten die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Im ersten Quartal war das SDax-Unternehmen tiefer in die roten Zahlen gerutscht, hatte ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 34,9 Millionen Euro ausgewiesen - nach einem Verlust von 2,8 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war gleichzeitig um ein Viertel auf 172,4 Millionen Euro eingebrochen.
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