Corona-Krise frisst CTS-Umsatz auf - Euro-Dollar büßt leicht ein

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Infolge der Coronavirus-Pandemie verhängen die Regierungen weltweit Lockdownmaßnahmen. Theater und Kinos bleiben zu, Sport- und Konzertveranstaltungen fallen aus. Der Ticketvermarkter CTS Eventim spürt das deutlich. Auch die rasante konjunkturelle Erholung nach den Lockdown-Maßnahmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gerät ins Stocken, was sich auch am Währungsmarkt zeigt.

Das Wichtigste zu CTS Eventim und Euro-Dollar vorab:

  • CTS Eventim sieht Hoffnungsschimmer
  • Euro-Dollar durch schwächere US-Arbeitsmarktdaten belastet

Der Luftfahrtindustrie bricht in der Coronavirus-Pandemie der Umsatz brutal weg. Das Gleiche gilt aber auch für die Veranstalter von Großveranstaltungen - und damit auch für den börsennotierten Ticketvermarkter CTS Eventim. Im zurückliegenden Quartal stehen in dessen Büchern zudem rote Zahlen.
 
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Wie das im MDAX® notierte Unternehmen mitteilte, lag der Umsatz im zweiten Quartal bei gerade einmal 13,5 Millionen Euro. Das ist ein Einbruch von 96,6 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (Ebitda) sackte in die Verlustzone: Das Minus betrug 16,2 Millionen Euro - nach einem Gewinn von 54,7 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Lockdownmaßnahmen infolge der Corona-Krise hätten die Geschäfte nahezu zum Erliegen gebracht. Sport- und Konzertveranstaltungen seien ausgefallen. CTS reagierte nach eigenen Angaben bereits mit Kostensenkungen und fuhr Investitionen zurück. Einen Ausblick für das Gesamtjahr blieb das Unternehmen schuldig. „Dass es inzwischen wieder Veranstaltungen mit mehreren hundert Besuchern gibt, ist ein hoffnungsvolles Zeichen“, sagte Konzernchef Klaus-Peter Schulenberg.

Wie stark der Einfluss der Covid-19-Pandemie noch immer auf die Konjunktur ist, haben die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA gezeigt. Nach zuletzt ermunternden Daten vom Arbeitsmarkt gab es am Donnerstag wieder Ernüchterung, weil die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wieder auf über 1 Million gestiegen ist. Analysten hatten nur mit rund 925.000 Anträgen gerechnet.

 
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Am Tag zuvor hatte das Sitzungsprotokoll der Fed ebenfalls ein von Unsicherheiten geprägtes Bild der US-Wirtschaft gezeigt. Daraus ging hervor, dass die Notenbanken die Risiken durch die aktuelle Corona-Lage weiterhin sehr hoch einschätzen und gleichzeitig keine neuen Maßnahmen planen. Zwar habe es eine Erholung bei den Verbraucherausgaben gegeben, doch Unternehmen seien weiter außergewöhnlich hohen Unsicherheiten ausgesetzt. Trotz dieser nach wie vor schwierigen konjunkturellen Lage gab die FED bekannt, ihre Anleihenkäufe nicht auszuweiten.

Diese Aussage stützt den Dollar, der sich zuletzt etwas erholen konnte, nachdem der Euro einen mehrwöchigen Aufwärtstrend hingelegt hat und knapp an der 1,20 Euro-Dollarmarke gescheitert ist. Insgesamt geht die US-Notenbank nicht davon aus, dass es eine schnelle V-förmige Erholung der US-Wirtschaft geben wird. Ähnlich ist die Entwicklung in Deutschland, wo allerdings die jüngsten Produktionszahlen für die Industrie wieder robuster ausgefallen sind. In der jüngeren Vergangenheit hatte eine solche Wirtschaftsentwicklung den Euro gestützt.

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Quelle: HSBC


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