14.09.2016 08:00
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DAX® - 10.400 im Feuer - wieder einmal

10.400 im Feuer - wieder einmal
Die gestrige DAX®-Erholung verlief im Bereich der 38-Tages-Linie (akt. bei 10.505 Punkten) im Sande. Da somit die Abwärtskurslücke vom Wochenbeginn (obere Gapkante bei 10.539 Punkten) nicht geschlossen werden konnte, sollten Anleger unverändert Vorsicht walten lassen. In die gleiche Kerbe schlagen diverse quantitative Indikatoren. Während der MACD nach einem Test seiner Signallinie wieder nach unten abgekippt ist („bullish failure“), liegt im Verlauf des RSI eine abgeschlossene Toppbildung vor. An negativen Einflussfaktoren mangelt es also nicht, zumal auch der Dekaden- und der US-Präsidentschaftszyklus zumindest bis Anfang Oktober Gegenwind signalisieren. In dieser Gemengelage gilt es weiter, die Schlüsselunterstützung in Form des ehemaligen Abwärtstrends seit April 2015 (akt. exakt bei 10.395 Punkten) sowie der Hochs von April, Mai und Juni bei 10.474/365/341 Punkten unbedingt zu verteidigen. Ansonsten droht den deutschen Standardwerten ein Test der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.040 Punkten). Um die gegenwärtig brenzlige Situation zu entschärfen, ist beim DAX® nach wie vor ein Schließen der o. g. Kurslücke unerlässlich.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Abgeschlossene Bodenbildung
Der Abgleich zwischen der objektiven Auswertung anhand des „HSBC Trendkompass“ mit der konkreten charttechnischen Situation führt regelmäßig zu interessanten Tradingkandidaten. Ein gutes Beispiel für diesen kombinierten Ansatz liefert derzeit die RIB Software-Aktie. Zu den objektiven Kriterien der relativen Stärke nach Levy sowie des Momentums der letzten vier Wochen, die jeweils einen intakten Aufwärtstrend signalisieren, gesellt sich der Abschluss einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Den Sprung über die Nackenzone des Umkehrmusters bei 10,31/10,41 EUR vollzog der Titel sogar mit einem Aufwärtsgap (10,07 EUR zu 10,14 EUR), was die Ambitionen der Bullen zusätzlich unterstreicht. Aus der Höhe der Bodenformation ergibt sich ein rechnerisches Kursziel im Bereich von rund 12,60 EUR, wobei die bisherigen Jahreshochs bei 11,51/11,60 EUR bemerkenswerte Etappenziele definieren. Zusätzlicher Rückenwind kommt von Seiten der quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD), die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Um die vielversprechende Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte das o. g. Aufwärtsgap in Zukunft nicht mehr geschlossen werden.
 
 
  RIB Software (Weekly)  
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Idealtypischer Pullback?
Eine wahre Achterbahnfahrt mutet Linde derzeit ihren Aktionären zu. Dabei gibt es sowohl eine negative als auch eine positive Sichtweise. Während die Pessimisten das jüngste Abwärtsgap (148,35 EUR zu 146,25 EUR) als Belastungsfaktor interpretieren, können Vertreter aus dem Bullenlager zurecht den jüngst erfolgten „doppelten“ Pullback ins Feld führen. So wurde zuletzt sowohl der aus dem April 2015 stammende, ehemalige Korrekturtrend (akt. bei 137,68 EUR) als auch die Nackenzone des im August abgeschlossenen Doppelbodens lehrbuchmäßig zurückgetestet (siehe Chart). Per Saldo wurden also der Trendbruch sowie die untere Umkehr bestätigt. Damit überwiegen unseres Erachtens zwar die konstruktiven Argumente, dennoch möchten wir heute defensive Anlagezertifikate in den Vordergrund rücken, die eine vernünftige Seitwärtsrendite bieten bis der Kampf zwischen Bullen und Bären endgültig entschieden ist. Auf der Unterseite steht neben der Nackenzone der unteren Umkehr zwischen 136,90 EUR und 135,10 EUR mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 130,92 EUR) eine weitere markante Unterstützung bereit. Das defensivste der unten stehenden Produkte berücksichtigt sogar die beiden Tiefs des Doppelbodens bei 116,80/113,50 EUR als weiteren Auffangbereich.
 
 
  Linde (Daily)  
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