24.11.2016 10:00
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DAX® - 10.600 und 10.800 Punkte als Signalgeber

10.600 und 10.800 Punkte als Signalgeber
Deutlich mehr Bewegung als am Vortag zeigte der DAX® gestern. Dabei stand das Aktienbarometer zunächst unter Druck und erst am Nachmittag konnten die Verluste im Vergleich zum Vortagesschlusskurs eingedämmt werden. Auffällig ist, dass die deutschen Standardwerte im Bereich der Kombination aus der 200-Stunden-Linie (akt. bei 10.610 Punkten) und den letzten Verlaufstiefs auf Stundenbasis bei 10.600 Punkten zuletzt mehrfach eine tragfähige Unterstützung fanden. Vor diesem Hintergrund würde ein Abgleiten unter die angeführte Zone einen ersten Hinweis darauf liefern, dass der DAX® die Auflösung der Schiebezone der letzten Monate auf die „lange Bank“ schiebt und Anleger mit einem weiteren Luftholen rechnen müssen. Auf der Oberseite definiert unverändert die Marke von 10.800 Punkten die entscheidende Schlüsselgröße. Gelingt der Sprung über diese Hürde, wäre nicht nur die beschriebene Tradingrange nach oben aufgelöst, sondern dank des kalkulatorischen Anschlusspotentials würde das Hoch vom November 2015 bei 11.431 Punkten wieder in den Fokus rücken. Unter dem Strich sollten Investoren derzeit ihr Pulver trocken halten, bis einer der beiden Trigger aktiviert wird.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Jahreshoch noch nicht gesehen?
Aus einem unserer Lieblingssetups hat die QSC-Aktie zuletzt lehrbuchmäßig Kapital schlagen können. Gemeint ist die Kombination aus fundamentalen Neuigkeiten und einem Aufwärtsgap bei 1,77/80 EUR, welches im weiteren Handelsverlauf nicht geschlossen wurde (siehe „Daily Trading“ vom 15. November). Aktuell gibt es bei der Aktie eine weitere interessante Entwicklung. So wurde zuletzt ein „bullish engulfing“ ausgeprägt, das die Körper der vier vorangegangenen Tageskerzen umschließt. Diese dynamische Entwicklung sorgt gleichzeitig dafür, dass selbst die flacher verlaufende Korrekturflagge seit Ende September (obere Begrenzung akt. bei 1,97 EUR) nach oben aufgelöst wurde (siehe Chart). Deshalb halten wir einen Anlauf auf das bisherige Jahreshoch bei 2,24 EUR bzw. das Hoch vom Mai 2015 bei 2,30 EUR fast schon für eine „Pflichtaufgabe“, zumal die aktuelle Lage im „HSBC Trendkompass“ weiter eine idealtypische Haussephase signalisiert. Als „Kür“ sehen wir nachhaltig neue Jahreshochs an, was wiederum positive Rückkoppelungen auf den Langfristchart des Papiers hätte. Schließlich könnte dann von einer großen Bodenbildung ausgegangen werden. Als neuer Stopp bietet sich das Tief des „bullish engulfing“ bei 1,91 EUR an.
 
 
  QSC (Daily)  
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Nimmt die nächste Hürde
Die Stabilisierung auf Basis der Schlüsselunterstützung bei rund 100 JPY konnte der US-Dollar im Vergleich zum japanischen Yen in den letzten Wochen in spürbare Kursgewinne ummünzen. Technisch motivierte Anleger sollten nach der jüngsten Rally einen genauen Blick auf das Währungspaar werfen. Schließlich schickt sich der Greenback aktuell an die wichtige Widerstandszone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 110,65 JPY und 111,90 JPY aus dem Weg zu räumen. Zwar notiert der RSI mit einem Wert von fast 84 nicht nur tief im überkauften Terrain, sondern auch auf dem höchsten Stand seit 2014. Dennoch signalisieren verschiedene Trendfolger – wie beispielsweise MACD und Aroon – eindeutig einen intakten Aufwärtstrend. In diesem Umfeld ist die Fortsetzung des etablierten Trends für den „Techniker“ das wahrscheinlichste Szenario, wobei die Tiefpunkte bei gut 115 JPY das nächste Anlaufziel abstecken. Auf der Unterseite liefert dagegen erst ein Rebreak der o. g. ehemaligen Widerstandszone bei gut 110 JPY ein Indiz dafür, dass unsere Basisannahme einer Trendfortsetzung hinterfragt werden muss. Damit ist das zuletzt angeführte Level als Absicherung für bestehende USD-Longpositionen prädestiniert.
 
 
  USD/JPY (Daily)  
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Quelle

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