| 10.800, 10.800 und nochmals 10.800 Punkte |
| Aufgrund des verkürzten Handels in den USA nach „Thanksgiving“ ist es nicht verwunderlich, dass beim DAX® selbst die in den letzten gut zwei Wochen verengte Handelsspanne zwischen 10.600 und 10.800 Punkten weiterhin Bestand hat. Das größere Pendant, welches die Marktteilnehmer bereits seit Anfang August begleitet, findet auch im Point & Figure-Chart einen deutlichen Niederschlag. Gemessen an dieser hierzulande etwas stiefmütterlich behandelten Chartdarstellungsform entstünde oberhalb der Marke von 10.800 Punkten ein neues Investmentkaufsignal, während unterhalb der Marke von 10.200 Punkten ein Verkaufssignal generiert wird. Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo macht dabei Hoffnung, dass im bisherigen Monatsverlauf beide Leitplanken getestet wurden, die deutschen Standardwerte den Monat aber voraussichtlich in Schlagdistanz zur oberen Signalmarke beenden werden. Mit einem Bullenanteil von fast 50 %, was dem höchsten Stand seit Dezember 2014 entspricht, signalisiert die aktuelle Sentimenterhebung der American Association of Individual Investors (AAII) allerdings eine durchaus euphorische Grundstimmung. Ein Ausbruch auf der Oberseite wird in dieser Gemengelage alles andere als ein Selbstläufer. |
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DAX® (Daily) |
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| Stabilisierung nimmt Form an |
| Die Gea-Aktie schickt sich derzeit an, den Absturz der letzten zwei Monate zu verdauen (siehe „Daily Trading“ vom 3. November). Mit Blick auf den Candlestickchart lässt sich diese Aussage an dem in der Vorwoche ausgeprägten „bullish harami“ festmachen, welches durch die jüngste weiße Wochenkerze bestätigt wurde. Damit steigen die Chancen, dass das Papier nach einer Serie von sieben roten Kerzen in Folge nun die Kurve bekommt. Begünstigt wird eine technische Aufwärtsreaktion durch das frische Einstiegssignal seitens des RSI. In diesem Zusammenhang lohnt u. E. auch ein Blick auf die relative Stärke nach Levy. Mit einem Wert von 0,75 erreichte der Indikator zuletzt ein Niveau, welches zuletzt 2009 verbucht wurde. Möglicherweise hat der Markt demnach nach unten übertrieben, zumal 2011 und 2015, als die relative Stärke zuletzt ähnlich niedrig notierte, jeweils wichtige Tiefpunkte ausgeprägt wurden. Trotz der sich aufhellenden Perspektiven wollen wir uns im Sinne eines vorsichtigen Kaufmanns zunächst mit den wichtigsten Unterstützungen auseinandersetzen. Neben dem jüngsten Verlaufstief bei 32,62 EUR ist dabei vor allem das Tief vom Oktober 2015 bei 31,16 EUR bzw. die Ausbruchsmarken im Bereich des alten Allzeithochs bei rund 28 EUR zu nennen. |
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GEA (Weekly) |
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| Erholung bis … |
| In der Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen liegt u. E. ein besonderer Charme. Deshalb wollen wir im zweiten Schritt die Situation der Gea-Aktie im Tageschart auf den Prüfstand stellen. In der untergeordneten Zeitebene zeichnet sich die beschriebene Stabilisierung bereits klarer ab. In diesem Zusammenhang werten wir den Spurt über das Hoch vom 10. November bei 34,72 EUR als wichtiges Indiz, denn damit wurde eine kleine Bodenbildung komplettiert. Rückenwind kommt derzeit von Seiten der quantitativen Indikatoren. Während der RSI sein Signal auf Wochenbasis bestätigt, hat auch der MACD zuletzt ein positives Schnittmuster geliefert. Das eigentlich Bemerkenswerte bei der Analyse des Trendfolgers ist aber, dass das beschriebene Einstiegssignal auf dem niedrigsten Niveau der letzten zehn Jahre generiert wurde. Als erstes Erholungsziel bietet sich nun die dynamisch fallende 38-Tages-Linie (akt. bei 38,59 EUR) an. Darüber bilden verschiedene Hoch- und Tiefpunkte bei rund 39 EUR im Zusammenspiel mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Abschwungs von August bis November (39,32 EUR) eine weitere wichtige Widerstandszone. |
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GEA (Daily) |
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| Bastion bei gut 70 EUR als Sprungbrett? |
| Seit dem bisherigen Rekordstand vom August bei 85,65 EUR befindet sich die FMC-Aktie im Korrekturmodus. Auf Basis der wichtigen Haltezone bei gut 70 EUR hat die Aktie in den letzten beiden Wochen jeweils Kerzen mit markanten Lunten ausgeprägt. Die Bedeutung der angeführten Unterstützungen wird zusätzlich durch ein Fibonacci-Cluster aus der 23,6%-Korrektur der gesamten Aufwärtsbewegung seit 2009 (71,46 EUR) sowie dem 38,2%-Retracement des Hausseimpulses von Juni 2014 bis August 2016 (70,77 EUR) verstärkt. Da auf Monatsbasis bisher ein nahezu idealtypischer „doji“ zu Buche steht, erfährt die angeführte Bastion eine weitere Bestätigung. In der Summe können Anleger auf ein Halten der diskutierten 70er-Unterstützung setzen. Ein erstes Erholungsziel definiert nun die Kombination aus der 38- und 90-Wochen-Linie (akt. bei 76,47/77,09 EUR) sowie dem Hoch von Mitte November bei 77,77 EUR. Danach rücken die Hochpunkte bei gut 80 EUR wieder auf die Agenda. Nach dieser Analyse sollte Anlegern auch klar sein, wo der Stopp bei neuen Longengagements platziert werden sollte: nämlich im Bereich der o. g. Schlüsselunterstützungen. |
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Fresenius Medical Care (Weekly) |
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