22.11.2016 09:00
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DAX® - 10.800 im Fokus - wieder einmal!

10.800 im Fokus - wieder einmal!
Zu Wochenbeginn hat der DAX® zum wiederholten Mal die 200-Stunden-Linie (akt. bei 10.613 Punkten) als Unterstützung ausgelotet. Unter dem Strich kann allerdings auch der vierte Test dieser Rückzugslinie als erfolgreich bezeichnet werden, schließlich steht im Tagesbereich eine Kerze mit markanter Lunte zu Buche. Dennoch hält das Geduldsspiel der letzten Tage an, denn die seitliche Schiebezone seit Anfang August zwischen 10.200 Punkten auf der Unter- und 10.800 Punkten auf der Oberseite hat weiter Bestand. Mit anderen Worten: Um neues Aufwärtsmomentum zu entfachen, bedarf es eines Sprungs über die Hürden in Form der Hochs der letzten Monate bei 10.780/802/828 Punkten. Im Erfolgsfall ergibt sich – abgeleitet aus der Höhe des Konsolidierungsmusters – ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 600 Punkten. Das daraus resultierende Kursziel von rund 11.400 Punkten harmoniert zudem bestens mit dem Hoch vom November 2015 bei 11.431 Punkten. Ein Rutsch unter die eingangs angeführte kurzfristige Glättungslinie würde indes ein erstes Indiz dafür liefern, dass sich das Aktienbarometer erneut an den Barrieren bei 10.800 Punkten die Zähne ausbeißen dürfte.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Reif für die Erholung?
Seit dem Scheitern an der Kombination aus dem ehemaligen Erholungstrend seit Dezember 2015 (akt. bei 1,1168), der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1157) sowie dem Anfang Mai etablierten Baissetrend (akt. ebenfalls bei 1,1157) steht der Euro im Vergleich zum US-Dollar unter Druck. Mit 1,0567 USD musste die Einheitswährung sogar ein neues Jahrestief verkraften. Damit rücken die Schlüsselunterstützungen in Form der Tiefpunkte vom Dezember bzw. März 2015 bei 1,0538/1,0456 USD ins Blickfeld. Da die angeführten Tiefs gleichzeitig als untere Begrenzungen der seit Januar 2015 bestehenden Schiebezone fungieren, kann deren Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Eine Serie bis zum Wochenauftakt von zehn roten Tageskerzen in Folge quittiert der RSI mittlerweile mit einem Vordringen in überverkauftes Terrain. Zusammen mit dem zu Wochenbeginn auf Basis der o. g. Schlüsselunterstützung ausgeprägten „bullish engulfing“ sollte der Oszillator einen unmittelbaren Bruch der angeführten Bastion verhindern können. Vielmehr favorisieren wir dank des Candlestickumkehrmusters (zunächst) eine EUR-Erholung in Richtung des ehemaligen Jahrestiefs von Anfang Januar bei 1,0746 USD bzw. der Tiefs vom März bei gut 1,08 USD.
 
 
  EUR/USD (Daily)  
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Am Ball bleiben - Stopps nachziehen
Einmal etablierte Trends tragen oftmals sehr viel weiter als sich das Anleger zunächst vorstellen können. Einen besseren Beleg für diese These als den Kursverlauf der Nvidia-Aktie kann es kaum geben. Dank einer Folge von zehn weißen Monatskerzen in Serie notiert der Technologietitel auch im Vergleich zu unseren Analysen vom Mai und August deutlich im Plus (siehe "Daily Trading" vom 24. Mai bzw. 2. August). Wenngleich der Haussetrend absolut intakt ist, so gewinnt doch das Stoppmanagement nach einer Verdreifachung der Kursnotiz seit Januar an Bedeutung. ?Die gleiche Mahnung sprechen derzeit die quantitativen Indikatoren aus. So hat der RSI mit einem Wert von fast 94 ein historisch einmaliges Level erreicht. Darüber hinaus notiert der Oszillator in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) im überkauften Terrain. Gemäß der eingangs angeführten Arbeitshypothese wissen auch wir nicht, wo dieser Trend letztlich enden wird, ein Nachziehen des Stopps für bestehende Longpositionen auf die "Mitte" der laufenden Novemberkerze bei 80,50 USD erscheint uns aber allemal sinnvoll.
 
 
  NVIDIA Corp. (Monthly)  
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