| 200-Stunden-Linie bietet Halt |
| Die Abgabebereitschaft des Vortages fand gestern beim DAX® zunächst eine unmittelbare
Fortsetzung. Im weiteren Handelsverlauf erwies sich die 200-Stunden-Linie (akt. bei
12.502 Punkten) allerdings als Unterstützung. Die anschließende Erholung sorgt für
die Ausprägung eines sog. „Hammers“, was signalisiert, dass sich die Bullen nicht
kampflos geschlagen geben werden. Da aber der trendfolgende MACD gerade seine Signallinie
von oben nach unten durchschnitten hat, möchten wir an dieser Stelle nochmals unser
Stopp-Level für die deutschen Standardwerte hervorheben. Als Absicherung prädestiniert
sind unseres Erachtens vor allem die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten,
deren Bedeutung durch die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.372 Punkten) zusätzlich untermauert
wird. Für einen Hoffnungsschimmer, dass diese Bastion nicht verletzt wird, sorgt derzeit
die Investorenstimmung. Gemäß der jüngsten Sentimenterhebung derAmerican Association
of Individual Investors (AAII) ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern
in dieser Woche auf 24 % eingebrochen. Im Umkehrschluss nehmen also mehr als drei
viertel der US-Privatanleger derzeit eine abwartende Haltung ein. Ein nachhaltiger
Rückschlag passt eigentlich nicht zu dieser Positionierung. |
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DAX® (Daily) |
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| Am Ball bleiben – Stopps nachziehen |
| Die Bayer-Aktie hat zuletzt den höchsten Stand seit Ende 2015 erreicht. Diese Entwicklung
ist gleichbedeutend mit einem Sprung über die von uns mehrfach angeführte Zielzone
im Bereich von rund 115 EUR (siehe „Daily Trading“ vom 19. und 27. Januar sowie vom
28. April). Auf diesem Niveau fielen die 50%-Korrektur des gesamten Baisseimpulses
von April 2015 bis Mai 2016 (114,95 EUR) und die Kurslücke vom Jahresauftakt 2016
mit dem rechnerischen Kursziel – abgeleitet aus dem im Januar 2017 vervollständigten
Doppelboden – zusammen. Wenn man die Kursentwicklung der letzten zwei Jahre als Flaggenkonsolidierung
interpretiert (siehe Chart), dann kann die laufende Rally noch ein gutes Stück weiter
tragen. Rückenwind kommt dabei von Seiten der quantitativen Indikatoren. Hervorheben
möchten wir an dieser Stelle das jüngste Kaufsignal seitens des MACD auf monatlicher
Basis. Die nächsten Widerstände warten nun in Form verschiedener Hoch- und Tiefpunkte
bei gut 120 EUR, bevor das Hoch vom November 2015 bei 127,25 EUR wieder auf die Agenda
rückt. Der Stopp für bestehende Positionen kann indes auf das Hoch vom April 2016
bei 112,00 EUR nachgezogen werden. |
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Bayer (Weekly) |
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| Stop-Loss einziehen |
| Die Rally des Dow Jones ist Anfang März bei 21.169 Punkten ins Stocken geraten. Auch
bei den drei folgenden Anläufen erwies sich dieses Level als zu hohe Hürde. Das jüngste
Abwärtsgap (20.933 zu 20.846 Punkten) unterstreicht das Risiko einer größeren Atempause.
Neben der 90-Tages-Linie (akt. bei 20.571 Punkten) sollten Anleger deshalb derzeit
vor allem die letzten beiden Verlaufstiefs vom März und April bei 20.412/380 Punkten
beachten. Da bei einem Abgleiten unter diese Bastion ein kleines Doppeltop vervollständigt
wäre, können Investoren auf dieser Basis bestehende Longpositionen absichern. Schließlich
würde eine negative Weichenstellung ein rechnerisches Abschlagspotential von rund
800 Punkten bereithalten, was im Umkehrschluss zu einem kalkulatorischen Kursziel
von 19.600 Punkten führt. Diese Zielmarke harmoniert interessanterweise bestens mit
dem Tief vom Januar bei 19.678 Punkten sowie der nach wie vor dynamisch steigenden
200-Tages-Linie (akt. bei 19.558 Punkten). Um indes die diskutierten Rückschlagsgefahren
zu negieren, ist ein zeitnahes Schließen der eingangs erwähnten Abwärtskurslücke vonnöten. |
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Dow Jones Industrial Average (Daily) |
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