| 200-Tages-Linie als Halt? |
| Die Stärke der abgelaufenen Woche konnte der DAX® nicht für den Handelsstart in die neue Woche konservieren. Vielmehr untermauert das jüngste „swing high“ vom vergangenen Donnerstag den Respekt der Marktteilnehmer vor der riesigen Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres bei 10.486/743 Punkten. Für die deutschen Standardwerte geht es nun darum, die Kombination aus dem ehemaligen Baissetrend seit April 2015 (akt. bei 10.286 Punkten) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.276 Punkten) zu verteidigen. Ansonsten droht dem Aktienbarometer ein idealtypischer Pullback an die alten Ausbruchsmarken bei 10.100 Punkten. Auf diesem Level bilden diverse alte Hoch- und Tiefpunkte zusammen mit einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements sowie der Nackenlinie einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine extrem wichtige Kumulationszone. Ohne einen Bruch dieser Bastion, die übrigens zur Absicherung auf der Unterseite prädestiniert ist, halten wir jenseits einer temporären Verschnaufpause aufgrund des unteren Umkehrmusters an unserer konstruktiven Sichtweise der deutschen „blue chips“ fest. |
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DAX® (Daily)
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| Auf wichtiger Unterstützungszone |
| Schon mehrfach hatten wir an dieser Stelle die Bedeutung des massiven Widerstandsgürtels in Form diverser Hoch- und Tiefpunkte, eines Fibonacci-Clusters aus zwei unterschiedlichen Retracements sowie des ehemaligen Aufwärtstrends seit 1985 zwischen rund 1,15 USD und 1,18 USD für das Währungspaar EUR/USD hervorgehoben. Im Bereich der Marke von 1,14 USD wurden zuletzt eine ganze Reihe von Kerzen mit kleinen Körpern und markanten Dochten ausgeprägt, so dass die Marktteilnehmer tatsächlich den erwarteten Respekt vor den o. g. Barrieren zeigen. Da die quantitativen Indikatoren (z. B. MACD, RSI) derzeit negativ zu interpretieren sind, ist diese Aussage möglicherweise nicht „scharf“ genug. Die gilt vor allem dann, wenn der Euro die nächste Haltezone aus der 38-Tages-Linie und dem Erholungstrend seit Dezember 2015 (akt. bei 1,1241/23 USD) preisgeben muss. Bei einer negativen Weichenstellung definiert die 200-Perioden-Glättung (akt. bei 1,1065 USD) im Zusammenspiel mit dem Hoch von Mitte Dezember bei 1,1059 USD das nächste Korrekturziel. Darunter bilden die Tiefs bei rund 1,08 USD den nächsten horizontalen Auffangbereich. |
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EUR/USD (Daily)
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| Aufkommende Höhenangst |
| In den letzten gut dreieinhalb Jahren sucht die Netflix-Aktie – gemessen an der Wertentwicklung – an der Börse ihresgleichen. In den drei Jahren seit Ende 2012 hat sich der Titel bis zum bisherigen Allzeithoch vom Dezember 2015 bei 133,27 USD mehr als verzehnfacht. Aktuell (93,56 USD) ist die Aktie aber knapp 30 % vom Allzeithoch entfernt und es droht übergeordnet sogar eine Toppbildung. In diesem Zusammenhang sollten Anleger die markante Ausbruchslücke nach unten vom 19. April (106,02 USD zu 101,37 USD) beachten, mit der sowohl die 200-Tages-Linie (akt. bei 106,81 USD) als auch das 38,2%-Retracement (99,65 USD) verletzt wurden. Da die beschriebene „Abrisskante“ durch eine ganze Reihe von Indikatoren (z. B. OBV, Momentum, MACD) bestätigt wird, haben derzeit Shortengagements Charme. Auf der Unterseite definieren die Tiefs vom August 2015 und Februar 2016 bei 85,50 USD bzw. 79,95 USD die nächsten Korrekturziele, wobei vor allem das zuletzt genannte Level bestens mit der 61,8%-Korrektur des Hausseimpulses von Januar bis Dezember 2015 harmoniert. Als Absicherung bietet sich die obere Gapkante der angeführten Kurslücke an. |
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Netflix (Daily)
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