| Abwärtsgap als Belastungsfaktor |
| Zwar steht im 1. Quartal unter dem Strich ein Verlust von gut 7 % beim DAX® und damit die schlechteste Wertentwicklung seit dem Jahr 2009 zu Buche, aber die Erholung seit dem Tief von Mitte Februar bei 8.699 Punkten verhinderte ein noch schlechteres Abschneiden. Schließlich stand nach dem schlechtesten Jahresstart seit Bestehen des deutschen Standardwertebarometers die äquivalente Weichenstellung auf Quartalsbasis zu befürchten. Allerdings hätte der Auftakt zum 2. Quartal für die deutschen Standardwerte eindeutig besser ausfallen können als mit dem am Freitag ausgeprägten Abwärtsgap (9.947 zu 9.851 Punkten). Nachdem der DAX® sich zuvor ausgiebig mit den Barrieren bei rund 10.000 Punkten auseinandergesetzt hat, steigt damit die Gefahr des Scheiterns an dieser Hürde. Da der RSI nach unten abkippt und sich das jüngste Ausstiegssignal des MACD verfestigt hat, betonen inzwischen auch diverse quantitative Indikatoren die Risiken. An dieser Stelle möchten wir zudem erneut auf die saisonalen Bremsfaktoren von Anfang April bis Ende Mai seitens des Dekaden- und des US-Präsidentschaftszyklus verweisen, was die derzeitigen Risiken nicht kleiner erscheinen lässt. |
| |
| |
DAX® (Daily)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Trendbruch als Befreiungsschlag? |
| Der Silberpreis ist gegenwärtig noch im Baissetrend gefangen, der bereits im April 2011 seinen Anfang nahm (akt. bei 16,12 USD). Momentan zeigt sich allerdings eine Stabilisierung auf Basis der 200-Monats-Linie (akt. bei 14,39 USD) und die Zeichen stehen gut, dass dem Edelmetall ein Ausbruch nach oben gelingen könnte: Sowohl im Monats- als auch im Wochenbereich ist der trendfolgende MACD zugunsten steigender Kurse auszulegen. Gelingt der Trendbruch, wäre die nächste Anlaufstelle die Widerstandszone, die durch die 38-Monats-Linie (akt. bei 18,15 USD), das Tief vom Juni 2013 (18,19 USD) und das Hoch vom Januar 2015 (18,48 USD) definiert wird. Da die jüngsten beiden Monatskerzen jeweils markante Dochte aufweisen, nehmen die Marktteilnehmer die o. g. Trendlinie tatsächlich als wichtige Barriere wahr. Deshalb sollten Anleger Neuengagements bis zu einem erfolgreichen Ausbruch zurückstellen. Um die gute Ausgangsposition nicht zu gefährden, sollte der Silberpreis in Zukunft nicht mehr unter die ultimative Haltezone aus den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei knapp 15 USD und der eingangs angeführten langfristigen Glättungslinie zurückfallen. |
| |
| |
Silber (Monthly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Schlüsselunterstützungen und Produktauswahl |
| Auch bei der Zertifikateauswahl kann die technische Analyse eine wertvolle Hilfestellung liefern. Am Beispiel der Lanxess-Aktie wollen wir diese These im Folgenden mit Leben füllen. Mit Blick auf den Chartverlauf fallen die letzten vier zyklischen Tiefpunkte ins Auge, die jeweils zwischen 33,52 EUR und 31,34 EUR ausgeprägt wurden. Untermauert wird die Bedeutung dieser Haltezone durch das 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses seit November 2008 (33,09 EUR). Da ein Rutsch unter die skizzierte Bastion gleichzeitig eine Toppformation vervollständigen würde, kann deren Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden und sollte deshalb auch bei der Auswahl von strukturierten Produkten Berücksichtigung finden. Auf dieser Basis hat die Lanxess-Aktie zuletzt nicht nur einen „Hammer“, sondern mit einem nicht ganz idealtypischen „morning star“ ein weiteres Candlestickumkehrmuster ausgeprägt. Mit der 38-Monats-Linie (akt. bei 47,61 EUR) bzw. dem Korrekturtrend seit Februar 2013 (akt. bei 52,87 EUR) hat der Titel allerdings noch diverse markante Hürden vor der Brust. In dieser Gemengelage bieten die unten stehenden Capped-Bonuszertifikate attraktive Seitwärtsrenditen für Anleger, die an ein Verteidigen der o. g. Unterstützungen glauben. |
| |
| |
LANXESS (Monthly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|
|
|