13.10.2016 09:00
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DAX® - Auf und nieder

Auf und nieder
Im Oktober geben beim DAX® bisher weder die Bullen noch die Bären eine klare Kursrichtung vor. Das wird durch die enge Bandbreite der Bollinger-Bänder dokumentiert, welche die geringen Kursschwankungen der letzten Handelstage widerspiegelt. Beide Lager sind demnach auf der Suche nach wichtigen Signalen. Die jüngsten Hochpunkte zwischen 10.705 und 10.802 Punkten stellen dabei derzeit die entscheidende Hindernisgröße dar, die einen Anstieg in Richtung des Hochs vom 30. November 2015 bei 11.431 Punkten verhindern. Auf der Unterseite bilden die diversen Tiefpunkte bei rund 10.470 Punkten, welche seit August 2016 ausgebildet wurden, eine erste Unterstützung vor einem Wiedersehen mit dem jüngsten Verlaufstief bei 10.190 Punkten. Gestern konnte der deutsche Leitindex die 38-Tages-Linie (akt. rund 10.533 Punkten) auf Schlusskursbasis nicht verteidigen, was einen Impuls für die Bären liefern könnte. Allerdings zeigen sich die Indikatoren vorerst noch konstruktiv. Anleger sollten sich entsprechend der Ausbruchsrichtung in den kommenden Tagen prozyklisch positionieren.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Bullen werden müde
Im Mai hatten wir nach der Auflösung eines bullishen Dreiecks per Ende April 2016 erste Anzeichen für steigende Kurse der Aktie des sozialen Netzwerkes beschrieben (siehe „Daily Trading“ vom 12.05.2016). Nach dem Rücksetzer vom Juni hat die Aktie tatsächlich eine dynamische Aufwärtsbewegung gezeigt und die alten Rekordhochs überwunden. Seit dem neuen Rekordstand vom 07.09.2016 (131,98 USD) konsolidiert das Netzwerk indes die steile Aufwärtsbewegung seit Ende Juni aus. Dabei hat der Kursverlauf einen bullishen Wimpel ausgebildet, dessen Auflösung die Richtung für die kommenden Wochen vorgeben dürfte. Sollte die obere Begrenzung des Wimpels (akt. bei 129,27 USD) nachhaltig überwunden werden, so ergibt sich aus der Formation ein Kursziel von gut 135 USD. Dabei müssen die Bullen auch das o. g. Allzeithoch überwinden. Nach unten hin liefert die untere Begrenzung des Wimpels (akt. bei 127,97 USD) zusammen mit dem 38-Tages-Durchschnitt (akt. bei 127,70 USD) eine wichtige Unterstützung, bevor der Aufwärtstrend seit Januar (akt. bei 123,54 USD) ins Visier rückt. Aus Sicht der Indikatoren fehlt derzeit der Rückenwind für das positive Szenario. So ist der MACD am Dienstag an seiner Triggerlinie nach unten abgeprallt („bearish failure“), was den Facebook-Bären in die Hände spielt.
 
 
  Facebook (Daily)  
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Viel Luft nach unten
Der Euro hat sein wochenlanges „auf der Stelle treten“ zum US-Dollar beendet und dabei letztlich den Kürzeren gezogen. So ist der mehrfache Versuch, sich aus dem seit Mitte des Jahres bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 1,1241 USD) zu lösen, gescheitert. Der Rutsch unter die 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1147 USD) treibt mittlerweile regelrecht einen Keil zwischen dieses Vorhaben (siehe Chart). Der Blick der Einheitswährung gilt damit vorerst der Unterseite und einer Trendlinie seit März (akt. bei 1,1001 USD): Als nächste Haltemarke dienen danach die Tiefs vom Juli bzw. Juni bei 1,0950/09 USD. Wichtiger erscheint uns aber der Bereich bei rund 1,08 USD, wo mehrere zyklische Tiefs der vergangenen 18 Monate auf die Parallele (akt. bei 1,0793 USD) zum angeführten Abwärtstrend stoßen. Im übergeordneten Blickwinkel – auf Wochenbasis – befindet sich der Euro seit Anfang 2015 sogar in einer seitlichen Schiebezone zwischen gut 1,17 USD auf der Ober- und knapp 1,05 USD auf der Unterseite. Ein etwaiges Wiedersehen mit dem unteren Ende dieser Tradingrange sollten Anleger im Negativszenario entsprechend perspektivisch auf dem Schirm haben, zumal auch die technischen Indikatoren mit Blick auf die Verkaufssignale des Stochastik auf Tages- und Wochenbasis weiteren Gegenwind für die Einheitswährung liefern. Nur eine schnelle Rückkehr über die o. g. 200-Tages-Glättung würde indes den Grundstein für neue Chancen in Richtung Norden legen.
 
 
  EUR/USD (Daily)  
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