| Bären zeigen Krallen |
| Die neue Handelswoche eröffnete der deutsche Leitindex im Minus. Auf Schlusskursbasis, ergab sich ein Rückgang um 74 Indexpunkten. Ein Blick auf die Indikatoren lässt die Vermutung nahe, dass die Bullen eine Verschnaufpause einlegen. Sowohl das sinkende Momentum als auch die Fast Stochastik signalisieren auf Wochenbasis einen zunehmenden Bären-Druck. Der Wochen-RSI notiert weiterhin in der Nähe des überkauften Bereichs. Die Agenda der Bullen sieht zunächst das Halten des Dezember 2015 Hochs (11.430 Punkten) vor. Im Erfolgsfall können im Anschluss die Wiederstände aus verschiedenen Verlaufshochs der letzten zwei Jahren im Bereich zwischen rund 11.600 und 12.100 Punkten anvisiert werden, bevor das Allzeithoch vom 10. April 2015 (12.390 Punkte) wieder in Reichweite rückt. Sollten die Bären das Tauziehen gewinnen und das o.g. Dezember 2015 Hoch verletzten, zeigt das Tief vom 12. Dezember 2016 bei rund 11.140 Punkten die letzte Bastion vor weiteren deutlichen Kursverlusten. Auf dieser Marke kann auch ein Stopp platziert werden. Bricht auch diese Marke, stellen der 38- (akt. bei 10.515 Punkte) und der 200-Wochen-Gleitende-Durchschnitt (akt. bei 9.902 Punkte) die nächste Unterstützung dar. |
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DAX® (Weekly) |
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| Zeit für Frühlingsgefühle? |
| Seit Anfang 2013 befindet sich "big blue" in einer sehr schwierigen Marktphase. Schließlich hat der Technologietitel seither eine Korrektur um in der Spitze nahezu 100 USD auf das Börsenparkett gelegt. Aktuell befindet sich die IBM-Aktie allerdings in einer vielversprechenden Ausgangslage, um die Korrektur der letzten Jahre zu den Akten zu legen. So arbeitet das Papier daran, die Widerstandszone aus den Glättungslinien der letzten 38 bzw. 90 Monate (akt. bei 163,24/166,48 EUR) und vor allem den Abwärtstrend seit 2013 (akt. bei 166,21 EUR) nachhaltig zu überwinden. Rückenwind kommt dabei von Seiten der quantitativen Indikatoren. Sowohl der RSI als auch der trendfolgende MACD haben im Verlauf des Jahres 2016 auf historisch niedrigem Niveau neue Einstiegssignale generiert. Bei dem angeführten Oszillator kommt zusätzlich der Bruch des langfristigen Abwärtstrends als möglichem Vorboten im eigentlichen Chartverlauf hinzu. Im Fall eines nachhaltigen Ausbruchs definieren deshalb die Hochs und Tiefs bei knapp 180 USD ein erstes Anlaufziel, ehe die Hochs von 2014 bei knapp 200 USD wieder auf die Agenda rücken. Als erste Absicherung auf der Unterseite bieten sich zwei Fibonacci-Retracements bei rund 154 USD bzw. das jüngste Verlaufstief bei knapp 148 USD an (siehe Chart). |
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IBM (Monthly) |
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| Trübe Aussichten |
| Im Austauschverhältnis zur schwedischen Krone musste der Euro seit Anfang November kräftig Federn lassen und fiel wieder in die seit 2014 zu beobachtende Schiebezone zurück (siehe Chart). Mit Blick auf die technischen Indikatoren (MACD und Stochastik), die im Wochenbereich klar auf weiter fallende Kurse hindeuten und so das frische Verkaufssignal des Stochastik auf Monatsbasis untermauern, ist im mittelfristigen Bereich von einer anhaltenden Abwärtsdynamik auszugehen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der nächste Anlaufpunkt für den Euro durch die Hochpunkte aus dem Jahr 2011 bei rund 9,36 SEK definiert ist, die gegenwärtig mit dem Aufwärtstrend seit März 2013 (akt. bei 9,33 SEK) eine robuste Kreuzunterstützung bilden. Fällt der Euro unter diesen bedeutenden Haltebereich, würden sich die Perspektiven nochmals deutlich verdunkeln – weswegen ein Stopp-Loss an dieser Stelle sinnvoll erscheint. Danach rückt bereits die Unterstützungszone in Form der Tiefpunkte vom Dezember 2015 (9,12 SEK) und April 2016 (9,11 SEK) in den Fokus, bei deren Unterschreiten eine Top-Formation abgeschlossen wäre, deren kalkulatorisches Abschlagspotential voll ausgeschöpft Wechselkurse im Bereich des Tiefs vom August 2012 (8,17 SEK) implizieren würde. |
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EUR/SEK (Weekly) |
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