12.04.2016 08:00
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DAX® - Besserung, aber noch kein Befreiungsschlag

Besserung, aber noch kein Befreiungsschlag
Der Wochenauftakt beim DAX® gestaltete sich recht volatil. So lagen zwischen Tagestief und -hoch fast 230 Punkte. Diese Schwankungsbreite sorgt dafür, dass einerseits nochmals die jüngsten Tiefs bei rund 9.500 Punkten bestätigt wurden und andererseits die Abwärtskurslücke vom 5. April (obere Gapkante bei 9.733 Punkten) geschlossen werden konnte. Unter dem Strich finden also sowohl die Bullen als auch die Bären derzeit Argumente für ihre jeweilige Sichtweise. Während Erstere hervorheben, dass die Unterstützung aus dem „Draghi-Tief“ und dem Pendant vom 7. April bei 9.498/85 Punkten zum wiederholten Mal gehalten hat, werden die Pessimisten die noch nicht nachhaltig erfolgte Rückeroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 9.699 Punkten) bemängeln. Die angeführte Glättungslinie ist u. E. erst der Auftakt zu einigen wichtigen horizontalen Hürden bei 9.753/63 Punkten, die mit dem gestrigen Tageshoch fast punktgenau bestätigt wurde. Ein Spurt über diese Barrieren ist notwendig, um den deutschen Standardwerten wieder Schwung in Richtung der Marke von 10.000 Punkten zu geben.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Interessante Unterstützung
Seit Anfang August 2015 sieht sich die Evonik-Aktie einem scharfen Kursverfall ausgesetzt. Im Verlauf dieser Schwächephase hat der Titel zuletzt auf einer vielversprechenden Haltezone aus den verschiedenen Tiefs bei rund 24 EUR aufgesetzt, die sich in der noch recht jungen Kurshistorie immer wieder als solide Unterstützung erwiesen hat (siehe Chart). Interessanterweise weist die letzte Monatskerze in Schlagdistanz zum angeführten Level eine markante Lunte auf, so dass es auf diesem Niveau offensichtlich eine verstärkte Nachfrage gibt. Doch nicht nur charttechnisch motivierte Anleger nehmen diese Bastion wahr, sondern im März kam es im Dunstkreis dieser Zone zudem zu Aktienkäufen von „Unternehmensinsidern“. Deshalb stehen die Chancen u. E. gut, dass die Evonik-Aktie die angeführte Haltezone als Sprungbrett nutzt, insbesondere wenn die 38-Tages-Linie (akt. bei 26,53 EUR) zurückerobert wird. Im Erfolgsfall dürfte die verbliebene Kurslücke von Anfang März (obere Gapkante bei 28,17 EUR) zeitnah geschlossen werden, bevor das Tief von Ende September 2015 bei 28,73 EUR wieder auf die Agenda rückt.
 
 
  Evonik (Daily)  
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Buy-Trigger bei 99,93 EUR
Seit über einem Jahr ist die Henkel-Aktie in einer Tradingrange zwischen rund 115 EUR auf der Ober- und 87 EUR auf der Unterseite gefangen. Diese große Schiebezone hat sich zuletzt verengt, wobei auffällt, dass die letzten Verlaufstiefs jeweils auf höheren Niveaus ausgeprägt wurden, während die jeweiligen Hochs allesamt bei knapp 100 EUR lagen. In der Konsequenz entsteht ein aufsteigendes Dreieck (siehe Chart), das die weitere Bewegungsrichtung vorgeben dürfte. Sprich: Gelingt trotz des heutigen Dividendenabschlags in den nächsten Tagen mit dreistelligen Notierungen die „bullishe“ Auflösung des beschriebenen Konsolidierungsmusters, wäre nicht nur die 200-Tages-Linie (akt. bei 98,28 EUR) nachhaltig zurückerobert, sondern es ließe sich aus der Höhe des beschriebenen Kursmusters ein rechnerisches Anschlusspotential von knapp 10 EUR ableiten. Zunächst dürfte dann also die Kurslücke vom Jahresbeginn (obere Gapkante bei 103,20 EUR) geschlossen werden, ehe das Papier Kurs auf das Hoch von Ende November bei 110,15 EUR nehmen sollte. Im Ausbruchsfall bietet sich der o. g. gleitende Durchschnitt als Absicherung an, womit gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet ist.
 
 
  Henkel Vz. (Daily)  
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