| Bestätigter Ausbruch |
| Bei einer extrem kleinen Handelsspanne von nicht einmal 60 Punkten hat der DAX® zum
Wochenabschluss am vergangenen Freitag einen „inside day“ ausgeprägt. Interessanterweise
liegt auf im Wochenbereich ein ähnliche Entwicklung vor: Eine Wochenhandelsspanne
von nicht einmal 125 Punkten muss als absolut unterdurchschnittlich bezeichnet werden.
Dazu passt der nahezu idealtypische „doji“, d. h. Eröffnungs- und Schlusskurs wurden
auf fast dem gleichen Niveau ausgebildet. Unter dem Strich können alle diese Aspekte
interpretiert werden, dass der Markt derzeit nach Orientierung sucht. Der Wochenchart
der deutschen Standardwerte sendet allerdings auch eine konstruktive Botschaft. Zunächst
einmal brachte auch die abgelaufene Woche wieder einmal einen neuen Rekordstand (12.783
Punkte). Wichtiger ist aus unserer Sicht allerdings die Tatsache, dass mittlerweile
der dritte Wochenschlusskurs den Spurt über das alte Allzeithoch vom April 2015 bei
12.391 Punkten bestätigt. Selbst die 3%-Regel für einen validen Ausbruch wurde mit
dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag erfüllt. Per Saldo ist der laufende Aufwärtsimpuls
also absolut intakt. Sinnvolle charttechnische Stopp-Marken: 12.391/76 Punkte bzw.
12.162 Punkte (untere Gapkante der Kurslücke von Ende April). |
|
|
DAX® (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Mit neuem Rekordhoch |
| Der Sprung auf ein neues Allzeithoch (114,45 EUR) gilt unter Charttechnikern als eines
der besten Signale der Technischen Analyse. In Bezug auf die Merck-Aktie signalisiert
diese Weichenstellung, dass der zugrundeliegende Aufwärtstrend absolut intakt ist
und in der abgelaufenen Woche sogar nochmals ein prozyklisches Einstiegssignal entstand.
Der Ausbruch auf der Oberseite wird dabei durch die trendfolgenden Indikatoren MACD
und Aroon getragen, die in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat)
freundlich zu interpretieren sind. Im „uncharted territory“ jenseits des alten Allzeithochs
von 111,75 EUR steckt nun die Parallele (akt. bei 120,06 EUR) zum Aufwärtstrend seit
Juni 2016 eine der wenigen verbliebenen Barrieren ab. Über die 138,2%-Fibonacci-Projektion
(127,44 EUR) des gesamten Korrekturimpulses von April 2015 bis Februar 2016 lässt
sich ein weiteres Anlaufziel ableiten. Die beschriebene Ausbruchssituation hat allerdings
auch unter Risikogesichtspunkten Charme. Schließlich gibt sie technisch motivierten
Anlegern die Chance neue Longpositionen auf Basis des alten Rekordstandes abzusichern,
was im Umkehrschluss zu einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis führt. |
|
|
Merck KGaA (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Vor dem ganz großen Sprung? |
| Der Sprung über die Hochs bei 16,59/64/66 EUR hat seine Wirkung auf die Aktie der
Deutschen Telekom nicht verfehlt (siehe „Daily Trading“ vom 5. und 10. Mai). Erwartungsgemäß
hat die Auflösung des kleinen aufsteigenden Dreiecks für neuen Schwung gesorgt und
hat den Telekomtitel unmittelbar an die Mehrjahreshochs vom November und April 2015
bei 17,54/63 EUR herangeführt. Und damit wird es spannend! Schließlich handelt es
sich bei dieser Widerstandszone um eine ganz entscheidende, deren Überwinden die große
Bodenbildung seit Beginn des Jahrtausends abschließen würde. Rückenwind kommt unverändert
von Seiten der quantitativen Indikatoren. Dem Flaggenausbruch im Verlauf der Relativen
Stärke nach Levy, ist inzwischen auch der trendfolgende MACD mit einem neuen Einstiegssignal
gefolgt. Gelingt der skizzierte Befreiungsschlag, dann lässt sich aus der Höhe der
unteren Umkehr ein langfristiges Kursziel im Bereich von 25 EUR ableiten. Als Absicherung
auf der Unterseite bieten sich die eingangs angeführten alten Hochpunkte bei rund
16,60 EUR an, denn unterhalb dieses Levels wäre die diskutierte Ausbruchschance (zunächst)
vertan. |
|
|
Deutsche Telekom (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |
|
|