15.05.2017 09:00
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DAX® - Bestätigter Ausbruch

Bestätigter Ausbruch
Bei einer extrem kleinen Handelsspanne von nicht einmal 60 Punkten hat der DAX® zum Wochenabschluss am vergangenen Freitag einen „inside day“ ausgeprägt. Interessanterweise liegt auf im Wochenbereich ein ähnliche Entwicklung vor: Eine Wochenhandelsspanne von nicht einmal 125 Punkten muss als absolut unterdurchschnittlich bezeichnet werden. Dazu passt der nahezu idealtypische „doji“, d. h. Eröffnungs- und Schlusskurs wurden auf fast dem gleichen Niveau ausgebildet. Unter dem Strich können alle diese Aspekte interpretiert werden, dass der Markt derzeit nach Orientierung sucht. Der Wochenchart der deutschen Standardwerte sendet allerdings auch eine konstruktive Botschaft. Zunächst einmal brachte auch die abgelaufene Woche wieder einmal einen neuen Rekordstand (12.783 Punkte). Wichtiger ist aus unserer Sicht allerdings die Tatsache, dass mittlerweile der dritte Wochenschlusskurs den Spurt über das alte Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten bestätigt. Selbst die 3%-Regel für einen validen Ausbruch wurde mit dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag erfüllt. Per Saldo ist der laufende Aufwärtsimpuls also absolut intakt. Sinnvolle charttechnische Stopp-Marken: 12.391/76 Punkte bzw. 12.162 Punkte (untere Gapkante der Kurslücke von Ende April).

DAX® (Weekly)
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Mit neuem Rekordhoch
Der Sprung auf ein neues Allzeithoch (114,45 EUR) gilt unter Charttechnikern als eines der besten Signale der Technischen Analyse. In Bezug auf die Merck-Aktie signalisiert diese Weichenstellung, dass der zugrundeliegende Aufwärtstrend absolut intakt ist und in der abgelaufenen Woche sogar nochmals ein prozyklisches Einstiegssignal entstand. Der Ausbruch auf der Oberseite wird dabei durch die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon getragen, die in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich zu interpretieren sind. Im „uncharted territory“ jenseits des alten Allzeithochs von 111,75 EUR steckt nun die Parallele (akt. bei 120,06 EUR) zum Aufwärtstrend seit Juni 2016 eine der wenigen verbliebenen Barrieren ab. Über die 138,2%-Fibonacci-Projektion (127,44 EUR) des gesamten Korrekturimpulses von April 2015 bis Februar 2016 lässt sich ein weiteres Anlaufziel ableiten. Die beschriebene Ausbruchssituation hat allerdings auch unter Risikogesichtspunkten Charme. Schließlich gibt sie technisch motivierten Anlegern die Chance neue Longpositionen auf Basis des alten Rekordstandes abzusichern, was im Umkehrschluss zu einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis führt.

Merck KGaA (Weekly)
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Vor dem ganz großen Sprung?
Der Sprung über die Hochs bei 16,59/64/66 EUR hat seine Wirkung auf die Aktie der Deutschen Telekom nicht verfehlt (siehe „Daily Trading“ vom 5. und 10. Mai). Erwartungsgemäß hat die Auflösung des kleinen aufsteigenden Dreiecks für neuen Schwung gesorgt und hat den Telekomtitel unmittelbar an die Mehrjahreshochs vom November und April 2015 bei 17,54/63 EUR herangeführt. Und damit wird es spannend! Schließlich handelt es sich bei dieser Widerstandszone um eine ganz entscheidende, deren Überwinden die große Bodenbildung seit Beginn des Jahrtausends abschließen würde. Rückenwind kommt unverändert von Seiten der quantitativen Indikatoren. Dem Flaggenausbruch im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy, ist inzwischen auch der trendfolgende MACD mit einem neuen Einstiegssignal gefolgt. Gelingt der skizzierte Befreiungsschlag, dann lässt sich aus der Höhe der unteren Umkehr ein langfristiges Kursziel im Bereich von 25 EUR ableiten. Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich die eingangs angeführten alten Hochpunkte bei rund 16,60 EUR an, denn unterhalb dieses Levels wäre die diskutierte Ausbruchschance (zunächst) vertan.

Deutsche Telekom (Weekly)
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Quelle

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