10.08.2016 09:00
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DAX® - Bullen erklimmen neues Jahreshoch

Bullen erklimmen neues Jahreshoch
Der DAX® hat die neue Börsenwoche mit einem Aufwärtsgap (10.374 zu 10.403 Punkten) eröffnet und am Dienstag das Widerstandsbündel aus den Hochs der letzten Monate zwischen 10.341 und 10.474 Punkten mit einem neuen Jahreshoch (10.701 Punkte) erfolgreich durchbrochen. Die Bullen stürmen somit derzeit rasant vorwärts und stehen kurz davor, die Kurslücke vom Jahresbeginn (obere Gapkante bei 10.743 Punkten) zu schließen. Dabei profitiert man auch davon, dass die Candlestick-Formation eines Hanging-Man auf Wochenbasis gestern negiert wurde. Damit ist der Weg in Richtung der runden Marke von 11.000 Punkten grundsätzlich frei und Anleger können den Aufbau neuer Longpositionen ins Auge fassen. Einzig die Tatsache, dass sich der RSI sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis dem überkauften Bereich nähert, macht ein wenig stutzig, ob der Durchmarsch gelingt. Grundsätzlich stehen die Ampeln aber auf „grün“. Als Absicherung für Longpositionen bietet sich nun zunächst die untere Kante des angeführten Aufwärtsgaps bei 10.374 Punkten an, bevor mehrere horizontale Marken bei rund 10.100 Punkten weitere Kursrückgänge verhindern sollten.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Aufwärtsgap, aber Vorsicht!
Seit Februar 2016 befindet sich die Siemens-Aktie in einem Aufwärtstrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 89,09 EUR). Nachdem die Siemens-Aktie auf Tagesbasis am 4. August mit einem beachtlichen Aufwärts-Gap eröffnete und dabei das Hoch vom August 2015 bei rund 100 EUR überwand, konnte gestern erneut ein neues Jahreshoch (106,25 EUR) erzielt werden. Damit wurde ein positives Signal gesendet, das durch die Indikatoren auf Wochenbasis noch verstärkt wird. Hier hat nach der Stochastik nun auch der MACD ein neues Kaufsignal generiert. Aber Vorsicht: Auf Tagesbasis liegt der RSI mit fast 78 Punkten bereits im überkauften Bereich, was weitere dynamische Kursgewinne erschwert. Um zusätzliche Euphorie zu entfachen, sollte das Jahreshoch aus 2015 bei 106,35 EUR nachhaltig überwunden werden. Im Erfolgsfall stellen die Mehrjahreshochs vom Sommer 2007 bei rund 115 EUR die nächste Zielmarke dar. Nach unten bietet das o. g. Augusthoch 2015 einen ersten Haltepunkt, bevor die untere Kante des o. g. Gaps bei 96,87 EUR ins Visier rückt. Erst bei einem Unterschreiten der unteren Gap-Kante würde indes die untere Kanalbegrenzung (akt. bei 89,09 EUR) in Gefahr geraten, so dass sich der Bereich bei knapp 97 EUR als Stopp für bestehende Longpositionen anbietet.
 
 
  Siemens (Weekly)  
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Für den Euro wird es langsam eng
Der Euro bewegt sich zum ungarischen Forint seit rund fünf Jahren in einem intakten Aufwärtstrend (akt. bei 308 HUF). Dieser steht aktuell indes ebenso zur Disposition wie die 200-Wochen-Linie (akt. bei 305 HUF), nachdem die 38- bzw. 90-Wochen-Pendants (akt. bei 313/311 HUF) zuletzt bereits unterschritten wurden. Muss die angeführte Haltezone preisgegeben werden, findet sich als nächste Anlaufmarke erst wieder das Tief vom April 2015 bei 295 HUF. Vor einer negativen Entwicklung in den nächsten Wochen warnen die technischen Indikatoren, bei denen nach dem Stochastik-Oszillator mittlerweile auch der trendfolgende MACD ein frisches Ausstiegssignal generiert hat. Anleger sollten daher bestehende EUR-Longpositionen auf Basis der genannten Unterstützungsmarken absichern. Nachhaltig verbessern würde sich das technische Bild wohl erst wieder, wenn es dem Euro gelingt, die Marke von 320 HUF bzw. das jüngste Zwischenhoch vom Juni bei 322 HUF zu überwinden. Im Erfolgsfall winkt dann allerdings auch ein Wiedersehen mit dem Allzeithoch vom Januar 2015 bei 327 HUF. Per Saldo sollten Anleger derzeit aber vor allem die Unterseite im Auge haben, um vor unliebsamen Überraschungen gewappnet zu sein.
 
 
  EUR/HUF (Weekly)  
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