| Bullen spüren Rückenwind |
| Der DAX® hat die neue Börsenwoche mit einem leichten Aufwärts-Gap (10.367 zu 10.403 Punkte) eröffnet und kratzt am Widerstandsbündel aus den Hochs der letzten Monate zwischen 10.341 und 10.474. Ein nachhaltiges Überwinden dieser Hürden würde den Bullen enormen Rückenwind verleihen und das Jahresauftakt-Gap (obere Gap-Kante bei 10.743 Punkten) in den Fokus rücken lassen. Für eine Fortsetzung des jüngsten Aufwärtsimpulses spricht, dass der MACD auf Tagesbasis zum Ende der vergangenen Woche ein „Fakeout“ gezeigt hat, d. h. die Aktien-Bären sind auf dem falschen Fuß erwischt worden. Zudem steht der Stochastik kurz davor, sein jüngstes Ausstiegssignal zu negieren. Allerdings nähert sich der RSI bereits dem überkauften Bereich, so dass ein Durchmarsch nach dem Durchbrechen der o. g. Widerstände schwierig und vielmehr eine leichte Konsolidierungsphase wahrscheinlich wird. Auf der Unterseite sollte ein Stopp für bestehende Long-Positionen auf Basis des jüngsten Tiefs bei knapp 10.100 Punkten platziert werden. Dieses liegt innerhalb eines Fibonacci-Clusters aus zwei unterschiedlichen Retracements, die sich bei 10.109 bzw. 10.065 Punkten ausmachen lassen. |
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DAX® (Daily)
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| Verkaufsdruck nimmt ab |
| Die seit April 2015 anhaltende Abwärtsbewegung der Commerzbank-Aktie scheint kein Ende zu kennen. Auch in der vergangenen Woche musste der Banktitel ein neues Allzeittief (5,16 EUR) hinnehmen. Ein Blick auf die Indikatoren (Tageschart) gibt nun allerdings erste Anzeichen für eine Verschnaufpause. Während der MACD sich seiner Triggerlinie von unten angenähert hat, entfernt sich der RSI vom überverkauften Bereich. Aus Sicht der Commerzbank-Bullen muss sich die Aktie auf dem aktuellen Niveau beruhigen, um die Chance auf die Ausprägung eines Doppelbodens zu haben. Das alte Allzeittief vom 6. Juli 2016 (5,31 EUR) fungiert hierbei als erstes Strandbein der angeführten Formation. Zur Komplettierung dieser muss indes zunächst die Abwärtstrendlinie seit Juni 2016 (akt. bei 5,84 EUR) und im Anschluss das Hoch vom 15. Juli (6,13 EUR) nach oben hin durchbrochen werden. Zuvor stellt sich noch das Tief vom 4. Juli bei 5,56 EUR in den Weg. Notierungen oberhalb der o. g. Abwärtstrendlinie bieten Bullen eine erste Möglichkeit, wieder einen Fuß ins Wasser zu halten. Entsprechende Engagements sollten dabei mit einem Stopp auf Basis des o. g. neuen Allzeittiefs versehen werden. |
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Commerzbank (Daily)
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| Stabilisierungsversuche |
| Der Ölpreis, der sich in der 1. Jahreshälfte 2016 auf einem deutlichen Erholungskurs befand und sich aus dem Tief vom Januar heraus fast verdoppelt hat, musste in den letzten Wochen spürbare Rücksetzer verkraften. Dabei war das „Schwarze Gold“ kurzfristig sogar unter die Marke von 40 EUR und damit unter die wichtige Haltezone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 40,96 USD) und dem Tief vom August 2015 (40,67 USD) gefallen. Ein nachhaltiges Abrutschen hätte eine drohende Toppformation komplettiert, deren rechnerisches Abschlagspotential bei gut 10 USD liegt, was ein Unterschreiten des Tiefs vom Dezember 2015 (34,95 USD) wahrscheinlich gemacht hätte. Unterhalb dieser Unterstützung rückt bereits das bisherige Jahrestief vom Januar 2016 (27,10 USD) wieder in den Fokus. Hoffnung macht den Ölpreis-Bullen indes die Tatsache, dass ein erster Angriff auf die genannten Haltemarken abgewehrt werden konnte und der Stochastik-Oszillator im Anschluss im überverkauften Bereich ein frisches Einstiegssignal generiert hat, dem auch der MACD zu folgen scheint. Sind die Stabilisierungsversuche erfolgreich, bestehen gute Chancen auf ein zeitnahes Wiedersehen mit den Glättungslinien der letzten 38- bzw. 90-Tage bei rund 45 USD. |
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Brent Crude Future (Kontrakt Aug 16) (Daily)
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