24.04.2017 09:00
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DAX® - Bullen ziehen am Tau

Bullen ziehen am Tau
Wenn man sich den deutschen Leitindex auf Wochenbasis anschaut, scheinen die Bullen und Bären gleichermaßen am Tau zu ziehen. Allerdings sprechen die Mehrheit der technischen Zeichen dafür, dass die Bullen leicht vorne liegen. Die Stärke hierfür resultiert u. a. aus der aufgelösten trendbestätigenden Flagge, welche wir bereits im "Daily Trading" vom 18.04.2017 beschrieben haben. Des Weiteren deuten mehrere quantitative Indikatoren - u.a. Momentum und Aroon- an, dass die Bullen das jüngste Verlaufshoch und den historischen Rekordstand bei 12.376/12.391 Punkten nachhaltig überwinden können. Ein Sprung über diese Marken ließe die Bullen als die endgültigen Tauzieh-Sieger hervorgehen und würde das beste Signal generieren, welche die Technische Analyse zu bieten hat. Die heute zu erwartende Kurslücke dürfte dabei die Ambitionen der Optimisten unterstreichen. Allerdings dürfen die Bullen sich nicht zu früh freuen, denn derzeit notiert der DAX® eher am oberen Bollinger-Band, was für überdehnte bzw. überkaufte Kursnotierungen spricht. Solange der DAX® sich oberhalb der beiden Hochpunkte aus November und Dezember 2015 bei rund 11.430 Punkten hält, liegen die Bullen auf mittlerer Sicht bei der ehemals olympischen Disziplin jedoch vorne.

DAX® (Weekly)
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Luft nach oben für den US-Dollar?
Der US-Dollar hatte seit dem Jahreswechsel einen schweren Stand zum japanischen Yen, testete zuletzt intensiv die wichtigen Haltemarken in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 108,89 JPY) und der Parallelen (akt. bei 108,35 JPY) zum Abwärtstrend seit Januar. Und die Unterstützungen scheinen ihrem Namen gerecht zu werden! So konnte bisher nicht nur ein Rutsch unter diese Marken verhindert werden, sondern das Haltecluster auch als Ausgangsposition für eine – wenngleich bisher zaghafte – Aufwärtsbewegung fungieren. Die technischen Indikatoren untermauern dabei, dass die Abwärtsgefahr zunächst gebannt scheint. So hat der Stochastik auf Tagesbasis ein frisches Einstiegssignal generiert und zudem viel Spielraum um weitere Kursgewinne zu begleiten. Und auch der MACD steuert mittlerweile wieder auf seine Triggerlinie zu. Damit stehen die Chancen insgesamt gut, dass die nächsten horizontalen Widerstände im Bereich des Hochs vom Mai 2016 und des Tiefs vom Februar 2017 bei 111,46/59 JPY von den USD-Bullen angegangen werden. Im Anschluss geht es dann um eine für die weiteren Perspektiven entscheidende Weichenstellung: Im Bereich des Abwärtstrends seit Januar (akt. bei 113,54 JPY) entscheidet sich, ob eine Flaggenformation „bullish“ aufgelöst wird oder der US-Dollar im Abwärtsmodus zum japanischen Yen bleibt.

USD/JPY (Daily)
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Wie ein Schweizer Uhrwerk …
… strebt die Visa-Aktie unverändert nach Norden. Zu Jahresbeginn kam es dabei sogar nochmals zu einem (aufwärts-)trendbestätigenden Signal. So gelang dem Titel mit einem „morning star“ die Bestätigung des mittelfristigen Aufwärtstrends seit August 2015 (akt. bei 82,94 USD) sowie im weiteren Verlauf der endgültige Ausbruch aus einem aufsteigenden Dreieck (siehe Chart). Lohn der Mühen war ein neues Allzeithoch (92,05 USD), was unter dem Strich für eines der besten Signale der Technischen Analyse sorgte. Rein rechnerisch lässt das kalkulatorische Anschlusspotential aus dem beschriebenen Konsolidierungsmuster auf knapp dreistellige Kursnotierungen schließen, welches bestens mit der 261,8%-Fibonacci-Projektion der Verschnaufpause vom letzten Quartal 2016 (98,18 USD) harmoniert. Die Parallele zum Basishaussetrend seit 2009 verläuft aktuell sogar deutlich im dreistelligen Bereich. Der beschriebene Ausbruch wird dabei von Seiten des Aroon bestätigt. Selbst der MACD hat im laufenden Monat ein erneutes Einstiegssignal geliefert. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte das ehemalige Rekordhoch vom November 2015 bei 81,01 USD zukünftig nicht mehr unterschritten werden.

Visa (Monthly)
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Quelle

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