30.05.2017 09:00
Anzeige

DAX® - Defensivschwäche der Bullen

Defensivschwäche der Bullen
Das im dünnen Handel -- bedingt durch den Feiertag in den USA und Großbritannien -- erzielte kleine Plus des DAX kann die charttechnische Ausgangslage auf Wochenbasis nicht recht aufpolieren. Wie in den letzten Tagen erweist sich damit die Parallele (Akt. Bei 12.791 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar 2017, die bis zum Hoch vom Mai 2016 zurückverfolgt werden kann, als zu hohe Hürde. Dieses Innenhalten, hinterlässt bei den technischen Indikatoren seine Spuren. So notiert das 4-Wochen-Momentum, welches im Rahmen des HSBC-Trendkompasses eine Trendumkehr frühzeitig aufzeigen soll, im negativen Bereich, während der RSI heißgelaufen ist. Des Weiteren liegt der MACD gefährlich nah an seiner Triggerlinie. Als erste Unterstützung dient die Kombination aus dem zyklischen Tief vom Ende April 2017 (12.414 Punkte), dem Hoch vom April 2015 (12.391 Punkte) und dem Hoch von Anfang April 2017 (12.376 Punkte). Ohne eine Verletzung dieser Marken gilt beim DAX® weiterhin das Motto „im Zweifel für den Angeklagten“, denn dann hat der zugrundeliegende Haussetrend unverändert Bestand.

DAX® (Weekly)
chart

Achtung: Toppbildung
Zuletzt musste die HeidelbergCement-Aktie den Rutsch unter die Tiefs bei rund 84 EUR hinnehmen, womit eine kleine Toppbildung vervollständigt wurde. Als letzte Rückzugslinie fungieren nun die Tiefs vom November und September 2016 bei 82,39/02 EUR. Um die Bedeutung der zuletzt angeführten Marken vollständig zu erfassen, bietet sich ein Blick auf den Monatschart des Titels an. Verblieben die Handelsspannen der vergangenen fünf Monate allesamt noch innerhalb des Pendants vom November letzten Jahres, hat der Titel die auf diese Weise entstandenen „Innenstäbe“ im Mai durch ein – zumindest temporäres – Abgleiten unter die Bastion von 82 EUR nach unten aufgelöst. Das sollte übergeordnet für Verkaufsdruck sorgen, der durch die o. g. abgeschlossene kleine Toppbildung ohnehin schon besteht. Das kalkulatorische Rückschlagspotential aus dieser Formation beträgt immerhin 8 EUR, was die Aktie durchaus bis in den Bereich der alten Ausbruchsmarken bei rund 76 EUR drücken könnte. Zusammen mit dem Aufwärtstrend seit Juni 2012 (akt. bei 75,84 EUR) entsteht hier eine wichtige Kreuzunterstützung. Erst bei einer Rückeroberung der Marke von 84 EUR wären die bei der HeidelCement-Aktie derzeit bestehenden charttechnischen Gefahren gebannt.

HeidelbergCement (Daily)
chart

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?








HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

Quelle

Als Pionier und Innovationstreiber innerhalb der deutschen Zertifikatebranche kann HSBC bei der Emission von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückschauen.

Weitere Nachrichten
HSBC
02.01.2023 07:30
Werbung   Ein turbulentes Börsenjahr 2022 liegt hinter uns. Im Gegensatz zum Gesamtjahr ging es an den Märkten letzte Woche ruhig zu. Wer als US-Staatsbürger seine Verluste aus Aktiengeschäften ...
30.12.2022 10:30
Werbung   Wer waren 2022 die größten Verlierer auf absoluter Ebene bzw. in Bezug auf die Marktkapitalisierung? Absoluter Spitzenreiter ist dabei der Tech-Gigant Apple aus dem Silicon Valley. Da ...
29.12.2022 16:30
Werbung   Die Unterföhringer setzen in Zukunft auf die eigenständige Produktion von Nachrichten und bauen dafür ein entsprechendes Studio und Team auf. Gelöst hat sich ProSiebenSat.1 nun von Wel ...