| Defensivschwäche der Bullen |
| Das im dünnen Handel -- bedingt durch den Feiertag in den USA und Großbritannien --
erzielte kleine Plus des DAX kann die charttechnische Ausgangslage auf Wochenbasis
nicht recht aufpolieren. Wie in den letzten Tagen erweist sich damit die Parallele
(Akt. Bei 12.791 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar 2017, die bis zum Hoch vom
Mai 2016 zurückverfolgt werden kann, als zu hohe Hürde. Dieses Innenhalten, hinterlässt
bei den technischen Indikatoren seine Spuren. So notiert das 4-Wochen-Momentum, welches
im Rahmen des HSBC-Trendkompasses eine Trendumkehr frühzeitig aufzeigen soll, im negativen
Bereich, während der RSI heißgelaufen ist. Des Weiteren liegt der MACD gefährlich
nah an seiner Triggerlinie. Als erste Unterstützung dient die Kombination aus dem
zyklischen Tief vom Ende April 2017 (12.414 Punkte), dem Hoch vom April 2015 (12.391
Punkte) und dem Hoch von Anfang April 2017 (12.376 Punkte). Ohne eine Verletzung dieser
Marken gilt beim DAX® weiterhin das Motto „im Zweifel für den Angeklagten“, denn dann
hat der zugrundeliegende Haussetrend unverändert Bestand. |
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DAX® (Weekly) |
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| Achtung: Toppbildung |
| Zuletzt musste die HeidelbergCement-Aktie den Rutsch unter die Tiefs bei rund 84 EUR
hinnehmen, womit eine kleine Toppbildung vervollständigt wurde. Als letzte Rückzugslinie
fungieren nun die Tiefs vom November und September 2016 bei 82,39/02 EUR. Um die Bedeutung
der zuletzt angeführten Marken vollständig zu erfassen, bietet sich ein Blick auf
den Monatschart des Titels an. Verblieben die Handelsspannen der vergangenen fünf
Monate allesamt noch innerhalb des Pendants vom November letzten Jahres, hat der Titel
die auf diese Weise entstandenen „Innenstäbe“ im Mai durch ein – zumindest temporäres
– Abgleiten unter die Bastion von 82 EUR nach unten aufgelöst. Das sollte übergeordnet
für Verkaufsdruck sorgen, der durch die o. g. abgeschlossene kleine Toppbildung ohnehin
schon besteht. Das kalkulatorische Rückschlagspotential aus dieser Formation beträgt
immerhin 8 EUR, was die Aktie durchaus bis in den Bereich der alten Ausbruchsmarken
bei rund 76 EUR drücken könnte. Zusammen mit dem Aufwärtstrend seit Juni 2012 (akt.
bei 75,84 EUR) entsteht hier eine wichtige Kreuzunterstützung. Erst bei einer Rückeroberung
der Marke von 84 EUR wären die bei der HeidelCement-Aktie derzeit bestehenden charttechnischen
Gefahren gebannt. |
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HeidelbergCement (Daily) |
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