21.11.2016 09:00
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DAX® - Der Druck im Kessel steigt!

Der Druck im Kessel steigt!
Der DAX® hat die vergangene Handelswoche mit einem leichten Minus von 0,20 % bei 10.665 Punkten beendet. Auf der Oberseite bilden weiterhin die letzten Verlaufshochs zwischen 10.780 und 10.828 Punkten einen starken Widerstand, an dem die Bullen mittlerweile schon verzweifeln. Aber auch die Bären konnten die 38-Monats-Linie (akt. bei 10.197 Punkten) bislang nicht nach unten durchbrechen. Den wenig dynamischen Kurs der vergangenen Monate wollen beide Lager auf Monatssicht beenden – dies verrät der Blick auf die Bandbreite der Bollinger Bänder, welche den engsten Stand der letzten 10 Jahre aufweist (siehe Chart). Gelingt den Bullen der Sprung über die o. g. Marken, könnte in der Folge ein neues Jahreshoch oberhalb von 11.000 Punkten markiert werden. Sollten hingegen die Bären das Tauziehen gewinnen und unter die 38-Monats-Linie rutschen, definieren die beiden Monatstiefs vom Juni/Juli (9.304/9.214 Punkte) den nächsten Haltebereich. Auf eine leichte Dominanz der Bullen deutet der MACD hin, der sich seinem Trigger von unten angenähert, diesen jedoch noch nicht geschnitten hat. Investierte Anleger können demnach den Stopp auf Höhe der 38-Monats-Linie platzieren, während Neuengagements bis zu einem Ausbruch zurückgestellt werden sollten.
 
 
  DAX® (Monthly)  
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Ein kleiner Schritt…
…auf Tagesbasis, ein großer für die langfristigen Perspektiven der Freeport-Aktie! Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die charttechnische Ausgangslage des Rohstofftitels verdichten, der aber auch aus einem anderen Blickwinkel heraus aktuell spannend erscheint. Gemessen an den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompass“ hat die Aktie die „pole position“ unter den von uns betrachteten US-Papieren inne. D. h. sowohl die relative Stärke nach Levy als auch das Momentum der letzten vier Wochen signalisieren eine idealtypische Aufwärtsphase. Ein nachhaltiger Sprung über die letzten Verlaufshochs bei gut 14 USD bringt den nächsten Stein in Form einer abgeschlossenen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation ins Rollen (siehe Chart). Mit anderen Worten: Gelingt die untere Umkehr, würden objektive Trendkompass-Auswertung und subjektives Chartbild „Hand in Hand“ gehen. Lohn der Mühen wäre ein rechnerisches Anschlusspotenzial von mehr als 10 USD. Hoffen lässt in diesem Zusammenhang die jüngste erfolgte Auflösung der seit Mai bestehenden Korrekturflagge – idealtypisch sogar mit einem hohen Handelsvolumen. Im Ausbruchsfall bietet sich das Julihoch bei 13,59 USD als Stopp-Loss auf der Unterseite an.
 
 
  Freeport (Monthly)  
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Bei 1.200 USD muss es halten
Seit Ende 2015 ging es für den Goldpreis aufwärts – bis sich die Bewegung mit der „bearishen“ Auflösung des absteigenden Dreiecks im Oktober umkehrte. Aktuell steht ein bedeutender Unterstützungsgürtel zur Disposition, der durch die Tiefs von März (1.221 USD) und Mai (1.200 USD) gebildet wird. Rutschen die Notierungen unter diese Haltezone, wäre eine übergeordnete multiple Toppformation abgeschlossen, die weitere düstere Schatten auf das Edelmetall werfen würde: Das kalkulatorische Abschlagspotential der Umkehrformation würde bei voller Ausschöpfung, Goldpreise im Bereich des Tiefs vom November 2015 (1.052 USD) implizieren. Die technischen Indikatoren (MACD und Stochastik) lassen momentan keinen Optimismus zu, denn im Wochen- und Tagesbereich stehen diese auf „Verkaufen“, während sich auf Monatsbasis „bearishe“ Schnittmuster bereits ankündigen. Für bestehende Longpositionen bietet sich also die Marke von rund 1.200 USD als Stopp-Loss an. Einen Funken Hoffnung auf steigende Notierungen bietet indes der lange Schatten der aktuellen Wochenkerze. Allerdings müsste für eine positive Weichenstellung zunächst das Tief von Oktober (1.241 USD) zurückerobert werden, bevor die 200-Wochen-Linie (akt. bei rund 1.280 USD) das nächste Hindernis bildet.
 
 
  Gold (Daily)  
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