| Der Hoffnungsschimmer schlechthin |
| Dank eines starken Schlussspurts konnte der DAX® die Verluste der abgelaufenen Woche zwar eindämmen, dennoch wurde der September seinem Ruf als schwächstem Börsenmonat des Jahres mit einer Performance von -1,05 % wieder einmal gerecht. Den „Schreckensmonat“ haben Anleger nun aber überstanden. Doch nicht nur das: Unter saisonalen Gesichtspunkten stellt das 4. Quartal die beste Börsenphase dar. Um diese These zu untermauern, haben wir die DAX®-Daten seit 1988 herangezogen. Nur in vier von insgesamt 28 Jahren mussten die deutschen Standardwerte im Verlauf der letzten drei Monate Kursverluste hinnehmen, was einer Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Jahresendrally von gut 85 % entspricht. Nur einmal – im Jahr 2008 – erlitten Investoren im letzten Quartal dabei dramatische Kursverluste (-18 %). Noch besser lässt sich die saisonale Anomalie anhand des folgenden Beispiels verdeutlichen: Eine Strategie, die seit 1988 immer nur zum Schlussquartal in den DAX® investiert hätte, liefert eine „aktienähnliche“ Wertentwicklung von 7,2 % p. a., obwohl Anleger nur ein Viertel der Zeit am Aktienmarkt engagiert gewesen wären. So wächst eine Anfangsinvestition von 100.000 EUR nach 28 Jahren auf knapp 700.000 EUR an – und das bei einer ruhigen und wenig volatilen „equity“-Kurve. |
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DAX® (Quarterly)
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| Gefangen zwischen … |
| … den Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 39,99/46,37 USD). Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die Kursentwicklung der Halliburton-Aktie in den letzten Monaten verdichten. Dennoch sorgte die abgelaufene Woche möglicherweise für eine wichtige Veränderung: So kam es auf Basis des kürzerfristigen Durchschnitts zu einem „reversal“, welches durch die höchsten Umsätze seit Juni bestätigt wird. Für ein Ende der beschriebenen Seitwärtsphase ist allerdings ein Spurt über die wichtige Kumulationszone bei gut 46 USD notwendig. Auf diesem Niveau fällt die o. g. 200-Wochen-Linie mit der flachen Abwärtstrendlinie seit Mai 2015 (akt. bei 46,51 USD) und den bisherigen Jahreshochs 2016 zusammen. Gelingt dem Öltitel der skizzierte Befreiungsschlag, würde gleichzeitig das Szenario einer „großen, unteren Umkehr“ an Konturen gewinnen (siehe Chart). Im Erfolgsfall dürfte das Jahreshoch von 2015 bei 50,20 USD nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zu den verschiedenen Hochs bei rund 56,50 USD darstellen. Das zuletzt angeführte Level wird dabei durch ein Fibonacci-Retracement (56,49 USD) untermauert. Per Saldo sollten sich Anleger im Ausbruchsfall prozyklisch positionieren. |
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Halliburton (Weekly)
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| Trend im Blickfeld |
| Mit einem Aufwärtsgap im Tageschart ist die OMV-Aktie zuletzt über die 200-Tages-Linie (akt. bei 24,70 EUR) gesprungen. Hat der Öltitel damit die Lethargie der letzten sieben Monate überwunden, in denen sich das Papier in engen Grenzen zwischen 23 EUR auf der Unter- und rund 26,50 EUR auf der Oberseite seitwärts bewegte? Bei der Beantwortung dieser Frage messen wir dem seit Mai 2013 bestehenden Baissetrend (akt. bei 25,75 EUR) eine Schlüsselrolle bei. Ein nachhaltiger Bruch der beschriebenen Trendlinie hätte den Nebeneffekt, dass gleichzeitig das sich seit Jahresbeginn ausprägende symmetrische Dreieck nach oben aufgelöst wäre (siehe Chart). Im Erfolgsfall dürften die o. g. Hochs bei 26,50 EUR nur ein Etappenziel darstellen. Aus charttechnischer Sicht definiert die Kombination aus der 200-Wochen-Linie und dem ehemaligen Aufwärtstrend seit November 2008 (akt. bei 28,61/62 EUR) die nächste neuralgische Chartmarke. Für einen nachhaltigen Bewegungsimpuls spricht im Ausbruchsfall zudem die Konstellation bei den Bollinger Bändern. Schließlich haben sich die Begrenzungen des Volatilitätsindikators im historischen Kontext stark zusammengezogen. |
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OMV (Weekly)
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